Artenvielfalt
Alle drei Tage eine neue Art entdeckt
Über 1200 Tier- und Pflanzenarten wurden in zehn Jahren im Amazonas gefunden. Das entspricht einer neu entdeckten Art alle drei Tage. Umso wichtiger ist der Erhalt dieses biologischen Paradieses.
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Innerhalb der letzten zehn Jahre wurden im Amazonas über 1200 neue Pflanzen, Fische, Amphibien, Reptilien, Vögel und Säugetiere entdeckt. Dazu gehört unter anderem die erste seit 1936 neu gefundene Anaconda-Schlange (Eunectes beniensis), die bis zu vier Meter lang werden kann. Oder ein extrem bunter Frosch (Ranitomeya amazonica), mit einem Flammenmuster auf dem Kopf. Oder eine Papageienart (Pyrilia aurantiocephala) mit kahlem Kopf, dafür aber mit umso bunterem Federgewand am restlichen Körper.
Frösche
Vögel und Fische
Schlangen, Echsen und Spinnen
Der Amazonas ist eine der artenreichsten Regionen der Welt: Jede achte aller weltweit bekannten Vogelarten hat dort ihre Heimat. Das sind über 1300 Arten. Zum Vergleich: In der Schweiz gibt es nur 200 Vogelarten. Im Amazonas-Gebiet leben zudem über 7500 Schmetterlingsarten, in der Schweiz existieren gerade mal 195. «Die Amazonas-Region bildet ein eigentliches Biodiversitäts-Reservoir – und sie ist auch als gigantischer Speicher von Treibhausgasen für unser Klima extrem wichtig. Deshalb setzt sich der WWF für den Schutz der Tropenwälder, Feuchtgebiete und Savannen ein», sagt Roberto Maldonado, Amazonas-Experte beim WWF Deutschland. (WWF)
Weitere Infos
Deutschsprachige Zusammenfassung des AmazonAlive!-Reports: Download (PDF 302 kb)
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Siebenschläfer
Ein junger Forscher will die zahlreichen Geheimnisse der niedlichen Nager lüften.