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Zoos und die Pflegenden

Wilde Kreaturen

Text:
  • Andrea Haefely
Bild:
  • Dominic Büttner
Ausgabe:
9/09

Von Affe bis Zweizehenfaultier: Die Pflegerinnen und Pfleger im Basler und im Zürcher Zoo sind täglich in Kontakt mit allen möglichen Tieren. Die Beziehungen sind unterschiedlich – mal verschmust, mal bissig.

Thomas Ruby, 46, und Elefantendame Ruaha, 57
«Ruaha ist nicht nur uralt, sondern auch sehr zickig. Wir wissen nicht einmal, wie schwer sie ist – weil sie sich nicht wiegen lässt. Aber so um die 4,3 Tonnen wird sie schon haben.»

Carole Ruby, 43, und die Javaneraffen
«Ich kenne alle beim Namen. Nur einmal, da hatte ich 132 Stück, kam ich an meine Grenzen. Da war ich mir dann bei den Kleinen nicht immer sicher.»

Thomas Aerni, 42, und die Erdmännchen
«Es funktioniert nur übers Füttern. Ohne Futter bin auch ich ein Feind. Aber von Hand füttern ist keine gute Idee: Erdmännchen haben einen Zentimeter lange Reisszähne und sind nicht besonders rücksichtsvoll.»

Urs Romer, 42, und Seidenhuhn A281, 5
«Seidenhühner haben wir eigentlich nur für die Aufzucht von Küken anderer, bedrohter Arten. Dieses weisse ist mein schönstes und meine beste Ersatzmutter – gell, Meitli.»

Thomas Heer, 36, und Zweizehenfaultier Maite (20, hochschwanger)
«Faultiere sind extrem gemütliche Wesen und wiegen gerade mal sechs, sieben Kilo. Trotzdem braucht es mindestens drei Männer, um sie vom Ast zu lösen. Und manchmal sogar einen vierten, der die Transportbox aufmacht.»

Thomas Rothlin, 23, und  Flachland-Tapir-Dame Amapa, 5
«Wir haben schon Glück mit unseren Tapiren. Die sind total lieb und verschmust, vor allem Amapa. Es gibt Zoos, da kann kein Wärter zu denen rein.»

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© BeobachterNatur Ausgabe 9 vom 29. Apr 2009 - Alle Rechte vorbehalten

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