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      Bei den Pferden in Avenches

      Das Nationalgestüt in Avenches setzt sich für die Erhaltung des Freiberger Pferdes ein, der einzigen ursprünglich schweizerischen Pferde­rasse. Das Gestüt betreibt angewandte Forschung, stellt Zuchthengste und eine ­Samenbank zur Verfügung, ist aber auch eine Anlaufstelle für private Pferdehalter und bei Schulklassen als Ausflugsziel ­beliebt. Nun soll die Einrichtung Sparplänen des Bundes zum ­Opfer fallen.

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      Emma-Kunz-Grotte: Kraftort im Aargau

      Mitten im Mittelland befindet sich einer der angeblich stärksten Kraftorte der Schweiz: die Emma-Kunz-Grotte in den ­Römersteinbrüchen von Würenlos. Sie trägt den Namen der Heilpraktikerin und Künstlerin, die sie 1942 entdeckt hat. Um die «energetische Kraft» der Wunderhöhle zu spüren, ­pilgern noch heute vor allem Frauen aus aller Welt in den Aargau.

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      Most und Schnaps für den Steinkauz

      Der Herbst ist die Zeit des Mostens – auch im aargauischen Fricktal. Hier haben sich elf ­Bauern zusammengeschlossen, mit dem Ziel, nicht nur Biomost, gedörrte Pflaumen und Schnaps zu produzieren, sondern damit auch die Natur zu schützen. Ihr Obst stammt von Hochstammanlagen, die selte­nen Arten wie dem Steinkauz Lebensraum bieten. Doch vom Apfel bis zum Most ist es ein weiter Weg.

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aktualisiert am 28. Jul 2010 11:11Artenschutz

Bedrohung für gigantische Fische

Die grössten Süsswasserfische der Welt leben im Mekong-Fluss in Südostasien. Geplante Staudämme könnten die Kolosse ausrotten. Der WWF fordert darum ein Bau-Moratorium.

Riesenbarbe

Riesenbarbe (Bild: WWF)

Mekong-Riesenwels

Mekong-Riesenwels (Bild: WWF)

Riesen-Stachelrochen

Riesen-Stachelrochen (Bild: WWF)

Vielfrass-Haiwels

Vielfrass-Haiwels (Bild: WWF)

Bis zu 600 Kilo wiegt der Riesen-Stachelrochen. Der bis zu fünf Meter lange Koloss, auf dessen Speiseplan Krustentiere und Fische stehen, ist der schwerste Süsswasserfisch der Welt. In seiner Heimat ist er allerdings nur einer von mehreren Riesenfischen, wie ein Bericht des WWF Mekong zeigt: Vier der sechs grössten und schwersten Süsswasserfische der Welt schwimmen im südostasiatischen Mekong-Fluss – darunter der bis zu drei Meter lange und 350 Kilo schwere Mekong-Riesenwels, der sich von Wasserpflanzen ernährt. Hühner- oder Hundekadaver sind die Leibspeise des Vielfrass-Haiwels, der ebenfalls zu einer beeindruckenden Länge von drei Metern heranwachsen kann.

Für die Riesenfische wird es jetzt eng: Geplante Staudämme von Wasserkraftwerken bedrohen ihr Überleben. Dämme blockieren die Wanderrouten der Kolosse zu den Laichgründen und verhindern so ihre Fortpflanzung.

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Das Aus für den Mekong-Riesenwels

Derzeit sind elf neue Staudämme im Hauptstrom des Unteren Mekong geplant – darunter der Sayabouly-Damm in Laos. Sein Bau würde die Ausrottung des Mekong-Riesenwels bedeuten. «Der WWF fordert ein Bau-Moratorium für Staudämme im Unteren Mekong», sagt Doris Calegari, Leiterin Mekong-Projekte beim WWF Schweiz. «Es muss rasch abgeklärt werden, wie sich die geplanten Staudämme auf das ökologische Gleichgewicht im Mekong und in seinen Zuflüssen auswirken», so Calegari.

Damit die kurzfristige Stromnachfrage gedeckt werden kann, unterstützt der WWF nachhaltige Wasserkraftprojekte an Zuflüssen des Mekong, an denen bereits Dämme bestehen.

Vom Moratorium würden gemäss WWF nebst den Riesenfischen im Mekong auch die 320 Millionen Menschen entlang des Mekongs in China, Myanmar, Laos, Thailand, Kambodscha und Vietnam profitieren: Landwirtschaft und Fischerei sind von einer gesunden, fruchtbaren Flusslandschaft abhängig. (WWF)

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