Evolution
Klimawandel hat das Massensterben von Säugetieren verursacht
- Text:
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- Senckenberg Museum Frankfurt
- Ausgabe:
- 5/10
Sind wir Menschen schuld am Aussterben von Säugetieren wie dem Mammut? Oder war es das Klima, das ihnen den Garaus machte?
Eine Forschergruppe um David Nogués-Bravo von der Universität Kopenhagen kann belegen, dass es Klimaveränderungen waren, die in den letzten 50 000 Jahren zum Massenaussterben von Säugetieren geführt haben – und nicht menschliche Einflüsse, wie die sogenannte Jagd- oder «Overkill»-Theorie besagt. Die Temperaturschwankungen haben sich offenbar nicht überall gleich ausgewirkt: In Afrika überlebten mehr Arten als in Europa, Nordamerika und Asien. Dies erklärt auch die heutige Vielfalt der afrikanischen Fauna mit ihren Nashörnern, Giraffen und Elefanten.
Dass ein rascher Temperaturanstieg oder -abfall dramatische Folgen haben kann, zeigt das aktuelle Beispiel des Korallensterbens. Das Hauptproblem bei den grossen Sterbewellen von damals und heute: Sie löschen ganze Lebensformen aus und reissen gewaltige Lücken in die Tier- und Pflanzenwelt. Das sind Leerstellen, die nicht so leicht wieder aufgefüllt werden können.
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© BeobachterNatur Ausgabe 5 vom 03. Jun 2010 - Alle Rechte vorbehalten
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Klimawandel hat das Massensterben von Säugetieren verursacht
Sind wir Menschen schuld am Aussterben von Säugetieren wie dem Mammut? Oder war es das Klima, das ihnen den Garaus machte?
Eine Forschergruppe um David Nogués-Bravo von der Universität Kopenhagen kann belegen, dass es Klimaveränderungen waren, die in den letzten 50 000 Jahren zum Massenaussterben von Säugetieren geführt haben – und nicht menschliche Einflüsse, wie die sogenannte Jagd- oder «Overkill»-Theorie besagt. Die Temperaturschwankungen haben sich offenbar nicht überall gleich ausgewirkt: In Afrika überlebten mehr Arten als in Europa, Nordamerika und Asien. Dies erklärt auch die heutige Vielfalt der afrikanischen Fauna mit ihren Nashörnern, Giraffen und Elefanten.
Dass ein rascher Temperaturanstieg oder -abfall dramatische Folgen haben kann, zeigt das aktuelle Beispiel des Korallensterbens. Das Hauptproblem bei den grossen Sterbewellen von damals und heute: Sie löschen ganze Lebensformen aus und reissen gewaltige Lücken in die Tier- und Pflanzenwelt. Das sind Leerstellen, die nicht so leicht wieder aufgefüllt werden können.
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