Hamburger, Pommes und Co. machen nicht nur dick, sondern auch unglücklich. Das hat das Team der australischen Forscherin Felice Jacka von der Universität Melbourne herausgefunden.
Die Wissenschaftler liessen rund 1000 zufällig ausgewählte Frauen einen Fragebogen zu ihren Ernährungsgewohnheiten ausfüllen. Gleichzeitig befragten sie dieselben Frauen auch zu klassischen Depressions- und Angstsymptomen.
Die Auswertung der Studie zeigt: Wer sich von viel frischem Gemüse, Früchten und Vollkornprodukten ernährt, hat ein geringeres Risiko, an Depressionen und Angststörungen zu leiden, als Liebhaber von Fastfood.
Die Autoren räumen ein, dass ihre Studie die Richtung des Zusammenhangs nicht kläre. Das heisst, es könnte auch sein, dass depressiv veranlagte Menschen eine Vorliebe für Fastfood haben – und nicht erst durch den Konsum von raffiniertem Zucker, frittiertem Fleisch und weissem Brot unglücklich werden.
Das «American Journal of Psychiatry» würdigte die Studie kritsch – mit dem Fazit, dass Therapeuten ihre depressiven Patienten auch in Ernährungsfragen beraten sollten.
Fastfood
Mit jedem Bissen ein bisschen trauriger
Hamburger, Pommes und Co. machen nicht nur dick, sondern auch unglücklich. Das hat das Team der australischen Forscherin Felice Jacka von der Universität Melbourne herausgefunden.
Burger: Liebhaber von Fastfood sind häufiger depressiv und ängstlich.
Die Wissenschaftler liessen rund 1000 zufällig ausgewählte Frauen einen Fragebogen zu ihren Ernährungsgewohnheiten ausfüllen. Gleichzeitig befragten sie dieselben Frauen auch zu klassischen Depressions- und Angstsymptomen.
Die Auswertung der Studie zeigt: Wer sich von viel frischem Gemüse, Früchten und Vollkornprodukten ernährt, hat ein geringeres Risiko, an Depressionen und Angststörungen zu leiden, als Liebhaber von Fastfood.
Die Autoren räumen ein, dass ihre Studie die Richtung des Zusammenhangs nicht kläre. Das heisst, es könnte auch sein, dass depressiv veranlagte Menschen eine Vorliebe für Fastfood haben – und nicht erst durch den Konsum von raffiniertem Zucker, frittiertem Fleisch und weissem Brot unglücklich werden.
Das «American Journal of Psychiatry» würdigte die Studie kritsch – mit dem Fazit, dass Therapeuten ihre depressiven Patienten auch in Ernährungsfragen beraten sollten.
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© BeobachterNatur Ausgabe 4 vom 06. Mai 2010 - Alle Rechte vorbehalten