Lebensmittel
Dioxine – die tägliche Dosis Gift
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Der Skandal um dioxinbelastete Eier in Deutschland wirft ein Schlaglicht auf die Belastung unserer Nahrung mit diesen Stoffen. Und er zeigt die Problematik von Grenzwerten.

Eier: Der Grenzwert macht das Gift.
Bis zu zwölf Billionstel Gramm Dioxine pro Gramm Fett sind in deutschen Eiern gefunden worden. Das ist das Vierfache des erlaubten Grenzwerts von drei Pikogramm (pg). Ist das gefährlich? Ein Blick auf andere Lebensmittel zeigt Erstaunliches: Für Schweinefleisch beträgt die tolerierte Dioxinmenge nur ein pg pro Gramm Fett, während Rindfleisch drei pg enthalten darf. Beim Flussaal sind es vier pg. Diese Werte widerspiegeln den Umstand, dass sich Dioxine unterschiedlich in der Nahrungskette anreichern. Kritiker sagen, dass die Grenzwerte einfach der Belastung angepasst würden.
1990 tolerierte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Einnahme von zehn pg Dioxin pro Kilogramm Körpergewicht und Tag, heute liegt dieser Wert bei zwei pg. Der Dioxinspezialist Michael Oehme spricht deshalb angesichts der Empörung über belastete Eier von Hysterie. Was nicht heisst, dass die Stoffe nicht möglichst komplett aus der Nahrung verbannt werden sollten.
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© BeobachterNatur Ausgabe 1 vom 11. Feb 2011 - Alle Rechte vorbehalten
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Dioxine – die tägliche Dosis Gift
Der Skandal um dioxinbelastete Eier in Deutschland wirft ein Schlaglicht auf die Belastung unserer Nahrung mit diesen Stoffen. Und er zeigt die Problematik von Grenzwerten.
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1990 tolerierte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Einnahme von zehn pg Dioxin pro Kilogramm Körpergewicht und Tag, heute liegt dieser Wert bei zwei pg. Der Dioxinspezialist Michael Oehme spricht deshalb angesichts der Empörung über belastete Eier von Hysterie. Was nicht heisst, dass die Stoffe nicht möglichst komplett aus der Nahrung verbannt werden sollten.
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