Heizungen
Öko-Öl hilft Geld sparen
Immer mehr Eigenheimbesitzer steigen auf Öko-Öl um. Dessen Marktanteil liegt bereits bei 30 Prozent. Doch was bringt das für die Umwelt?

Erdölförderung an der vietnamesischen Küste
«Öko-Öl enthält viel weniger Schwefel und Stickstoff», sagt Tülay Ergin von der Erdöl-Vereinigung.
Beat Müller vom Bundesamt für Umwelt relativiert: «Wir haben kaum noch Probleme mit Schwefel.» Beim Stickstoff sei der Nutzen noch geringer: «Laut Abschätzungen würde ein flächendeckender Ein-satz von Öko-Öl die gesamten NOx-Emissionen nur um zwei Prozent verringern.» Öko-Öl ist zudem gleich klimaschädlich wie normales Öl.
Einen Vorteil aber hat das neue Produkt: Weil im Heizkessel kaum noch Ablagerungen anfallen, erhöht sich seine Lebensdauer erheblich. Das ist langfristig positiv fürs Portemonnaie – obwohl Öko-Öl pro 100 Liter rund drei Franken teurer ist.
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© BeobachterNatur Ausgabe 18 vom 02. Sep 2009 - Alle Rechte vorbehalten

