Heizungen

Öko-Öl hilft Geld sparen

Text:
  • Stefan Bachmann
Bild:
  • Genghiskhanviet Wikimedia
Ausgabe:
18/09

Immer mehr Eigenheimbe­sitzer steigen auf Öko-Öl um. Dessen Marktanteil liegt bereits bei 30 Prozent. Doch was bringt das für die Umwelt?

Erdölförderung an der vietnamesischen Küste

«Öko-Öl enthält viel weniger Schwefel und Stick­stoff», sagt Tülay Ergin von der Erdöl-Ver­einigung.

Beat Müller vom Bundesamt für Umwelt relativiert: «Wir haben kaum noch Probleme mit Schwefel.» Beim Stick­stoff sei der Nutzen noch geringer: «Laut Abschätzun­gen würde ein flächendecken­der Ein­-satz von Öko-Öl die ge­samten NOx-Emissio­nen nur um zwei Prozent verringern.» Öko-Öl ist zudem gleich klimaschäd­lich wie normales Öl.

Einen Vorteil aber hat das neue Produkt: Weil im Heizkessel kaum noch Ablagerungen anfallen, erhöht sich ­seine Lebensdauer erheblich. Das ist langfristig positiv fürs Portemonnaie – obwohl Öko-Öl pro 100 Liter rund drei Franken teurer ist.

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© BeobachterNatur Ausgabe 18 vom 02. Sep 2009 - Alle Rechte vorbehalten

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