• Informiert bleiben zum Thema

    Natürlich leben

    Ressourcen schonen und Nachhaltigkeit fördern - was Sie im Alltag dazu beitragen können.

     

    Stichworte zum Thema

    Themenbereich als

    Alert abonnieren
  • Exklusive Leserreise

    «Garten Eden»

    Entdecken Sie das südenglische Cornwall mit seiner atemberaubenden Natur.

    weiter

  • Rezeptfrei gesund mit Schweizer Hausmitteln

    Schweizer Volksmedizin gepaart mit den Methoden der modernen Komplementärmedizin

  • Forum gesunde Ernährung

    In diesem Forum können Erfahrungen, Tipps und Trends zum Thema Ernährung ausgetauscht werden.


    zum Forum

  • BeobachterNatur abonnieren

     
    Lassen Sie sich von spannenden Reportagen und attraktiven Bildstrecken faszinieren.

    Jetzt profitieren

  • Forum
    Natur & Umwelt

    Ob biologischer Gartenbau, Energie sparen, Umweltpolitik, Ökologie oder Tier- und Pflanzenwelt: Diskutieren Sie mit!

    zum Forum

  • Anzeige:

Unkraut

Darf ich Gift spritzen?

Text:
  • Verena Walther
Bild:
  • Jupiterimages Stock-Kollektion
Ausgabe:
11/09

Frage: Auf dem Plattenboden unserer Terrasse spriesst zwischen den Ritzen immer viel Unkraut. Mein Nachbar behauptet, dass ich dagegen keine Chemie einsetzen darf. Hat er da recht?

Ja, das hat er. Schon seit einigen Jahren ist es nicht mehr erlaubt, auf privaten Strassen, Wegen, Plätzen und Terrassen, die mit einem Teer-, Kies-, Mergelbelag oder Platten versehen sind, Herbizide (Unkrautvertilger) einzusetzen. Auch entlang von Randsteinen, Trottoirs, Strassendolen, Regenabläufen und auf Dächern ist der Gebrauch von Unkrautvertilgungsmitteln verboten. Diese Regelung gilt auch für die Pflege von öffentlichen Strassen und Plätzen. Wenn es regnet, kann das Gift nämlich in kurzer Zeit in die Gewässer abfliessen und ins Grundwasser gelangen.

Viele Hobbygärtnerinnen und -gärtner kennen das Verbot allerdings nicht – sie werden beim Einkauf meist auch nicht darauf aufmerksam gemacht. Es steht allerdings auf der Packung, wo die Mittel nicht mehr eingesetzt werden dürfen. Wer also auf Chemie verzichtet, tut allen einen Dienst. Noch besser wäre allerdings, wir liessen die Wildkräuter in Ruhe, denn sie sind Nahrung für viele Insektenarten.

Anzeige:

© BeobachterNatur Ausgabe 11 vom 27. Mai 2009 - Alle Rechte vorbehalten

created by snowflake productions gmbh