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Schmetterlinge

Was kreucht und fleucht denn da?

Bild:
  • Michael Apel

Was genau wird eigentlich aus all diesen kleinen Würmchen, die man im Frühling im Garten oder auf dem Spaziergang antrifft? In diesem Bilderrätsel lernen Sie einige der bekannteren Schmetterlinge der Schweiz etwas besser kennen.

Um zu sehen, wie sich die jeweilige Raupe weiterentwickelt, klicken Sie im ersten Bild rechts oben in den kleinen Pfeil, um die Bildgalerie zu öffnen. Die Auflösung finden Sie im Feld unter dem Bild. Viel Spass!

Raupe 001

Die Raupe dieses Falters ernährt sich ausschliesslich von der Grossen Brennnessel. (Bild: Jörg Hempel)

Puppe001

Puppe des Falters (Bild: Lilly M.)

Schmetterling 001

Dieser Schmetterling ist berühmt für seine sogenannten Augenflecken: Wenn Gefahr droht, klappt er seine Flügel ruckartig auseinander, erzeugt dabei ein zischendes Geräusch und lässt seine Fressfeinde glauben, sie würden in die Augen eines viel grösseren Tiers blicken. Die Falter birngen zwei Generationen pro Jahr hervor, die zweite Generation überwintert. (Bild: Joel Berglund)

Raupe002

Diese Raupen bevorzugen Rosengewächse sowie verschiedene Beeren. (Bild: Friedrich Böhringer)

Schmetterling002b

Die Weibchen dieses Falters sind nachtaktiv. (Bild: Entomolo, Commons)

Schmetterling 002

Die Männchen sind tagaktiv; weil dieser Falter nur verkümmerte Mundwerkzeuge hat, überlebt er nach dem Schlüpfen nur wenige Tage. (Bild: Entomolo, Commons)

Raupe008

Diese Raupe ernährt sich bevorzugt von verschiedenen Kleesorten. (Bild: Michael Rommel)

Schmetterling008b

ein Weibchen; bei der Nahrungssuche bevorzugen diese Tagfalter jene Pflanze, auf der sie auch am häufigsten ihre Eier ablegen: den Hornklee. (Bild: Kristian Peters)

Schmetterling 008

männlicher Falter; diese Schmetterlinge fliegen in Mitteleuropa in zwei, seltener drei Generationen von Ende April bis September. (Bild: Luc Viatour)

Schmetterling008c

Flügelunterseite (Bild: William M. Connolley)

Raupe010

Diese Raupen findet man an verschiedenen Gräsern. (Bild: Michael Rommel)

Puppe010

Raupe beim Verpuppen (Bild: Michael Rommel)

Schmetterling 010

der männliche Falter; die Männchen zeigen ein ausgeprägtes Revierverhalten: Sie beobachten die Umgebung von einem erhöhten Sitzplatz aus und vertreiben vorbeifliegende Rivalen. (Bild: Svdmolen)

Schmetterling010b

ein Weibchen; diese Falter ernähren sich nur selten von Blütennektar, sie bevorzugen Baumsäfte oder den Saft von reifem Obst. (Bild: Engeser)

Schmetterling010c

Flügelunterseite (Bild: hamon jp)

Raupe011

Diese Raupen ernähren sich von diversen Süssgräsern. (Bild: Michael Rommel)

Puppe011

Nachdem die Raupe überwintert hat, verpuppt sie sich im Frühsommer. (Bild: Michael Rommel)

Puppe011b

(Bild: Michael Rommel)

Schmetterling011a

Ein Weibchen; dieser Falter bringt pro Jahr nur eine Generation hervor, diese hat jedoch eine sehr lange Flugzeit: von Juni bis September. (Bild: Olaf Leillinger)

Schmetterling 011

ein männlicher Falter (Bild: Luis Miguel Bugallo Sánchez)

Schmetterling011b

Flügelunterseite des Weibchens (Bild: Guimantoine)

Raupe003

Diese Raupen fressen unter anderem Blätter des Faulbaums. (Bild: Harald Süpfle)

Schmetterling003

männlicher Falter (Bild: Jörg Hempel)

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ein Weibchen; diese Falter können 12 Monate alt werden, womit sie die höchste Lebenserwartung aller mitteleuropäischen Schmetterlinge haben. Sie überwintern als Falter im Freien und können Temperaturen von bis zu minus 20 Grad aushalten. (Bild: Richard Bartz)

Raupe 006

Die Raupe dieses Falters macht Kohlbauern das Leben schwer. (Bild: James K. Lindsey)

Schmetterling006

Diese Falter können bis zu vier Generationen pro Jahr hervorbringen, man sieht sie von März bis Oktober. (Bild: Kropsoq)

Raupe 009

Diese Raupe liebt unter anderem Wiesen-Schaumkraut oder Knoblauchsrauke. (Bild: Jean-Pierre Hamon)

Puppe009

Die Raupen sind im Juni und Juli zu finden; wenn sie sich verpuppt hat, überwintert sie. (Bild: Tim Laußmann)

Puppe009b

Nach zehn Monaten schlüpft der Falter. (Bild: Plustek)

Schmetterling 009

ein Männchen (Bild: Svdmolen)

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ein Weibchen; die erwachsenen Tiere sind von Anfang April bis Juni anzutreffen. (Bild: Michael Kranewitter)

Schmetterling009b

Unterseite der Flügel; dieser Schmetterling kommt in ganz Europa und im Mittleren Osten sehr häufig vor. (Bild: IJmuiden)

Raupe 012

Diese Raupen sind nicht wählerisch, am liebsten sind ihnen aber Kratzdisteln. (Bild: James K. Lindsey)

Schmetterling012

Dieser Wanderfalter ist in Europa zwischen Juli und Oktober anzutreffen. (Bild: L.B. Tettenborn)

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Flügelunterseite (Bild: Michael Apel)

Raupe013

Die Raupen fressen am liebsten Brennnesseln oder Gewöhnlichen Klettenkerbel. (Bild: Guido Gerding)

Puppe013

Die Sommergeneration schlüpft nach 14 bis 18 Tagen, die Herbstgeneration der Puppen überwintert. (Bild: Annette von Scholley-Pfab)

Schmetterling013

1. Generation des Falters, April bis Juni; die Art bildet pro Jahr zwei Generationen, die sich im Aussehen stark unterscheiden, weshalb man früher dachte, es handle sich um zwei verschiedene Arten. (Bild: Guido Gerding)

Schmetterling013b

Die 2. Generation ist Juli bis August anzutreffen. (Bild: Lilly M.)

Schmetterling013c

Seinen Namen bekam der Falter aufgrund der Zeichnung auf der Flügelunterseite. (Bild: Michael Apel)

Raupe 004

Diese Raupen ernähren sich fast ausschliesslich von Grosser Brennnessel. (Bild: James K. Lindsey)

Puppe004

Das Puppenstadium dauert je nach Temperatur zwischen einer und zwei Wochen. (Bild: Harald Süpfle)

Schmetterling 004

Diese Falter bringen pro Jahr zwei bis drei Generationen hervor, und werden von Mai bis Oktober angetroffen. (Bild: Darkone)

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Flügelunterseite (Bild: Dick Mudde)

Raupe 007

Auch diese Raupen ernähren sich ausschliesslich von Grosser Brennnessel. (Bild: Harald Süpfle)

Schmetterling 007

Dieser Wanderfalter fliegt in Mitteleuropa von Juni bis Oktober. (Bild: Beentree)

Schmetterling007b

Flügelunterseite (Bild: Kenraiz)

Raupe 005

Diese Raupen findet man an Doldengewächsen wie wilden Möhren, Fenchel oder Dill. (Bild: Eric Steinert)

Puppe005

die Puppe des Falters (Bild: hamon jp)

Schmetterling 005

Die erste Generation fliegt in Mitteleuropa von April bis Juli, die zweite im Juli und August und eine allfällige dritte im September. (Bild: Thomas Bresson)

Pro Natura: Tipps für Schmetterlingsfreunde

Wer sich wünscht, dass es im eigenen Garten mehr flattert und krabbelt, sollte sich bei der Gartenarbeit zurückhalten und vor allem einheimische Sträucher und Kräuter pflanzen. Denn Schmetterlinge fliegen nur dort, wo die Raupen die richtigen Nahrungspflanzen und die Falter genügend Nektar finden.

Geradezu schmetterlingsfeindlich sind zum Beispiel Kirschlorbeer- oder Tujahecken sowie steriles Rasengrün. Wildblumen wie Wilde Möhre, Flockenblumen sowie einheimische Gehölze wie Weiden, Schwarzdorn oder Schneeball verwandeln dagegen jeden Garten in ein Paradies für Schmetterlinge.

Weitere Tipps für schmetterlingsfreundliche Gärten und Balkons finden Sie unter www.pronatura.ch oder im Pro-Natura-Merkblatt «Schmetterlinge im Garten kennen und fördern», das Sie für 5 Franken (Mitglieder 4 Franken) hier online bestellen können.

 

Links zum Artikel

FAQ zu Schmetterlingen
Pflanzen für Raupen und Schmetterlinge (PDF)

Weitere faszinierende Schmetterlingsfotografien finden Sie beim NABU Schorndorf und Umgebung e.V.

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