Schmetterlinge
Was kreucht und fleucht denn da?
- Bild:
- Michael Apel
Was genau wird eigentlich aus all diesen kleinen Würmchen, die man im Frühling im Garten oder auf dem Spaziergang antrifft? In diesem Bilderrätsel lernen Sie einige der bekannteren Schmetterlinge der Schweiz etwas besser kennen.
Um zu sehen, wie sich die jeweilige Raupe weiterentwickelt, klicken Sie im ersten Bild rechts oben in den kleinen Pfeil, um die Bildgalerie zu öffnen. Die Auflösung finden Sie im Feld unter dem Bild. Viel Spass!
Raupe 001
Die Raupe dieses Falters ernährt sich ausschliesslich von der Grossen Brennnessel. (Bild: Jörg Hempel)


Schmetterling 001
Dieser Schmetterling ist berühmt für seine sogenannten Augenflecken: Wenn Gefahr droht, klappt er seine Flügel ruckartig auseinander, erzeugt dabei ein zischendes Geräusch und lässt seine Fressfeinde glauben, sie würden in die Augen eines viel grösseren Tiers blicken. Die Falter birngen zwei Generationen pro Jahr hervor, die zweite Generation überwintert. (Bild: Joel Berglund)


Schmetterling008b
ein Weibchen; bei der Nahrungssuche bevorzugen diese Tagfalter jene Pflanze, auf der sie auch am häufigsten ihre Eier ablegen: den Hornklee. (Bild: Kristian Peters)


Schmetterling 010
der männliche Falter; die Männchen zeigen ein ausgeprägtes Revierverhalten: Sie beobachten die Umgebung von einem erhöhten Sitzplatz aus und vertreiben vorbeifliegende Rivalen. (Bild: Svdmolen)


Raupe 009
Diese Raupe liebt unter anderem Wiesen-Schaumkraut oder Knoblauchsrauke. (Bild: Jean-Pierre Hamon)


Puppe009
Die Raupen sind im Juni und Juli zu finden; wenn sie sich verpuppt hat, überwintert sie. (Bild: Tim Laußmann)


Raupe013
Die Raupen fressen am liebsten Brennnesseln oder Gewöhnlichen Klettenkerbel. (Bild: Guido Gerding)


Puppe013
Die Sommergeneration schlüpft nach 14 bis 18 Tagen, die Herbstgeneration der Puppen überwintert. (Bild: Annette von Scholley-Pfab)


Raupe 004
Diese Raupen ernähren sich fast ausschliesslich von Grosser Brennnessel. (Bild: James K. Lindsey)


Puppe004
Das Puppenstadium dauert je nach Temperatur zwischen einer und zwei Wochen. (Bild: Harald Süpfle)


Pro Natura: Tipps für Schmetterlingsfreunde
Wer sich wünscht, dass es im eigenen Garten mehr flattert und krabbelt, sollte sich bei der Gartenarbeit zurückhalten und vor allem einheimische Sträucher und Kräuter pflanzen. Denn Schmetterlinge fliegen nur dort, wo die Raupen die richtigen Nahrungspflanzen und die Falter genügend Nektar finden.
Geradezu schmetterlingsfeindlich sind zum Beispiel Kirschlorbeer- oder Tujahecken sowie steriles Rasengrün. Wildblumen wie Wilde Möhre, Flockenblumen sowie einheimische Gehölze wie Weiden, Schwarzdorn oder Schneeball verwandeln dagegen jeden Garten in ein Paradies für Schmetterlinge.
Weitere Tipps für schmetterlingsfreundliche Gärten und Balkons finden Sie unter www.pronatura.ch oder im Pro-Natura-Merkblatt «Schmetterlinge im Garten kennen und fördern», das Sie für 5 Franken (Mitglieder 4 Franken) hier online bestellen können.
Links zum Artikel
FAQ zu Schmetterlingen
Pflanzen für Raupen und Schmetterlinge (PDF)
Weitere faszinierende Schmetterlingsfotografien finden Sie beim NABU Schorndorf und Umgebung e.V.
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© BeobachterNatur Online 22. Jun 2009 - Alle Rechte vorbehalten


























































































Mimikry
In der Natur wird mit harten Bandagen gekämpft. Die Vorspiegelung falscher Tatsachen ist dabei ein besonders erfolgversprechendes Prinzip.