Feuchtgebiet Les Grangettes: Die im Genfersee geplanten Erdgasbohrungen stossen auf Widerstand.
Unter dem Genfersee werden Erdgasfelder vermutet. Ob sich die Ausbeute lohnen würde, versucht die Firma Petrosvibri SA mit einer Probebohrung herauszufinden. Umweltorganisationen kritisieren das Projekt – und warnen vor einem möglichen Unfall.
Das Problem: Der Bohrturm liegt in unmittelbarer Nähe zum national bedeutenden Naturschutzgebiet Les Grangettes bei der Rhonemündung. Insbesondere für Zugvögel ist das Gebiet sehr wichtig. Zurzeit wird der 52 Meter hohe Turm errichtet. «Das Projekt ist aus Gründen des Klimaschutzes, des Naturschutzes, des Wasser- und des Landschaftsschutzes völlig inakzeptabel und daher zu stoppen», fordert Alexander Hauri von Greenpeace. «Bei den Bohrungen oder bei Unfällen könnten Gas, Öle oder giftige Stoffe ausfliessen, mit dramatischen Folgen für Trinkwasser und
Natur.»
Auch Michel Bongard von Pro Natura befürchtet negative Auswirkungen. Für die Tiere seien vor allem die nächtliche Beleuchtung, der Schwerverkehr und die neuen Stromleitungen störend.
Philippe Petitpierre von der Petrosvibri SA versteht die Kritik nicht. Zur vorgängigen Umweltverträglichkeitsstudie hätten auch Pro Natura und WWF Stellung genommen. Dabei hätten sie die Auswirkungen als akzeptabel eingestuft. Und Werner Leu, der die Bohrung koordiniert, sagt: «Die ganze Maschinerie ist da, um Unfälle zu verhindern. Für alle erdenklichen Vorkommnisse bestehen Kontrollmechanismen und Warnsysteme.
Genfersee
Erdgasbohrungen wecken Angst vor Unfällen
Feuchtgebiet Les Grangettes: Die im Genfersee geplanten Erdgasbohrungen stossen auf Widerstand.
Unter dem Genfersee werden Erdgasfelder vermutet. Ob sich die Ausbeute lohnen würde, versucht die Firma Petrosvibri SA mit einer Probebohrung herauszufinden. Umweltorganisationen kritisieren das Projekt – und warnen vor einem möglichen Unfall.
Das Problem: Der Bohrturm liegt in unmittelbarer Nähe zum national bedeutenden Naturschutzgebiet Les Grangettes bei der Rhonemündung. Insbesondere für Zugvögel ist das Gebiet sehr wichtig. Zurzeit wird der 52 Meter hohe Turm errichtet. «Das Projekt ist aus Gründen des Klimaschutzes, des Naturschutzes, des Wasser- und des Landschaftsschutzes völlig inakzeptabel und daher zu stoppen», fordert Alexander Hauri von Greenpeace. «Bei den Bohrungen oder bei Unfällen könnten Gas, Öle oder giftige Stoffe ausfliessen, mit dramatischen Folgen für Trinkwasser und
Natur.»
Auch Michel Bongard von Pro Natura befürchtet negative Auswirkungen. Für die Tiere seien vor allem die nächtliche Beleuchtung, der Schwerverkehr und die neuen Stromleitungen störend.
Philippe Petitpierre von der Petrosvibri SA versteht die Kritik nicht. Zur vorgängigen Umweltverträglichkeitsstudie hätten auch Pro Natura und WWF Stellung genommen. Dabei hätten sie die Auswirkungen als akzeptabel eingestuft. Und Werner Leu, der die Bohrung koordiniert, sagt: «Die ganze Maschinerie ist da, um Unfälle zu verhindern. Für alle erdenklichen Vorkommnisse bestehen Kontrollmechanismen und Warnsysteme.
Anzeige:
Zurück
© BeobachterNatur Ausgabe 23 vom 12. Nov 2009 - Alle Rechte vorbehalten