Tierkommunikation
Meister der Verständigung
Kein Tier kommt ohne Kommunikation mit seinen Artgenossen aus. Partnersuche, Warnung vor Feinden, Hinweise auf Futterstellen oder Organisation der Gruppe – Verständigung ist überlebenswichtig. Und dafür hat die Natur höchst verblüffende Methoden hervorgebracht.
Bauchgefühl
Wie unsere Entscheide entstehen
Auch knallharte Verstandesmenschen wären ohne ihren Bauch verloren. Denn unser Handeln wird von der Intuition gesteuert – und die ist ein Geschenk der Evolution.
«Erfunden oder wahr»-Wettbewerb
Drei Aussagen – nur eine ist richtig
Forschungsergebnisse in der Welt der Wissenschaft sind oft zu abenteuerlich, um wahr zu sein. Nur eine der folgenden drei Aussagen ist richtig. Welche? Tippen Sie – und gewinnen Sie beim Wettbewerb.
Recycling
Discs zweimal versilbert
Ausgediente CDs und DVDs landen in der Schweiz meist im Müll. Ein Verein hat sich jetzt vorgenommen, das Recycling anzuschieben. Denn in den Silberlingen stecken wertvolle Rohstoffe.
Ursula Sladek
«Wer auf Atomkraft setzt, tut sich Böses an»
In einem Husarenstreich übernahmen Aktivisten um Ursula Sladek 1997 das Stromnetz der süddeutschen Stadt Schönau. Seither verkauft das Werk nur noch Ökostrom. Für die Stromrebellin ist der Kampf jedoch nicht beendet.
aktualisiert am 03.03.2010Erdbeben
Erdachse verrutscht
Kaum werden die Tage wieder länger, werden sie schon wieder kürzer: Nach Berechnungen der NASA hat das Erdbeben in Chile Ende Februar die Erdachse verschoben. Dadurch verkürzen sich die Tage um 1,26 Mikrosekunden.
Gesundheit
Pflanzen gegen dicke Luft
Zimmerpflanzen sind nicht nur eine Augenweide, sondern wirken auch als natürliche Luftbefeuchter. Einige Gewächse wie Einblatt, Drachenbaum oder Grünlilie sind wahre Allrounder – sie bauen sogar gefährliche Schadstoffe in der Atemluft ab.
Mönchsgrasmücke
Vogelfutter kurbelt Evolution an
Evolution: Die Mönchsgrasmücke teilt sich derzeit in zwei Typen auf – weil die Briten gerne Vögel füttern.
CO2-Emissionshandel
So wird Klimaschutz zum Geschäft
Umweltsünder bessern sich erst, wenn sich ökologisches Verhalten auch auszahlt. Deshalb soll der CO2-Emissionshandel helfen, unser Klima zu retten. Wie funktioniert dieses neuartige Geschäft – und läuft es überhaupt? Antworten auf die wichtigsten Fragen.
Suchmaschinen
Ökologischer «googeln»
Die Suchmaschine Ecosia will den Regenwald retten: Mit einem Klick auf einen Werbelink werden zwei Quadratmeter Regenwald im Amazonas geschützt.
Nobelpreisträger
Explosives Wissen
Warum es früher einfacher war, den Weg eines Nobelpreisträgers einzuschlagen.
Salz
Rohstoff aus der Tiefe
Durchschnittlich 427'000 Tonnen Salz verkaufen die Rheinsalinen pro Jahr. Die grösste Menge des einst kostbaren Stoffs landet als Streusalz auf den Strassen.
aktualisiert am 06.01.2010Tier des Jahres 2010
Der Titel geht an ein «pelziges Pollentaxi»
Pro Natura hat die Langhornbiene zum Tier des Jahres 2010 gewählt: Die «pelzigen Pollentaxis» zählen zu den rund 580 Wildbienenarten in der Schweiz. Die Wahl soll auf die Bedeutung dieser Millionen von kleinen Arbeiterinnen aufmerksam machen.
Peter Suter
Der das Wetter riecht
Ameisen und Specht-Gehämmer: Peter Suter, 82, blickt in die Natur und sagt das Wetter voraus. Das ist durchaus wissenschaftlich.
Mesozoikum
Spuren im Stein
Wo Dinosaurier durchs Land zogen: Vor etwa 65 Millionen Jahren ausgestorben, sind die «schrecklichen Echsen» noch immer präsent. Überdauert haben versteinerte Knochen. Und Fussspuren, die sie im nassen Grund hinterlassen haben – wie jene von Lommiswil.
Biodiversität
Experten der Artenvielfalt sind eine bedrohte Art
Das Wissen über die heimischen Tier- und Pflanzenarten schwindet – an Universitäten, Schulen und in der Bevölkerung. Die Träger dieses Wissens, die Taxonomen, stemmen sich gegen den Trend. Doch sie werden selber immer weniger.
Klimaforschung
Das globale Netzwerk
An der Uno-Weltklimakonferenz in Kopenhagen diskutieren im Dezember Politiker aus der ganzen Welt, wie der Klimawandel zu stoppen ist. Die Grundlagen dafür liefern Forscher aus allen Kontinenten mit ihrer mitunter skurril anmutenden und schweisstreibenden Arbeit.
Recycling
Welche Schätze in Handys schlummern
In der Schweiz liegen rund acht Millionen nicht mehr benutzte Handys in den Schubladen. Würden sie rezykliert, könnten weltweit knapp gewordene Metallreserven geschont werden.
Umweltforschung
Fressen und Gefressenwerden
Um zu verstehen, welche Folgen das Aussterben einer Spezies für das Ökosystem hat, wählten Stefano Allesina und Mercedes Pascual von der University of California einen originellen Ansatz.
aktualisiert am 23.11.2009Forschung
Wundersame Tiefsee
Forscher entdeckten zu ihrem Erstaunen, dass mindestens 17'600 Spezies von der Dunkelheit bis zum Grund der Tiefsee vorkommen. Das ist auch für Medizin und Technik interessant.
Energy Harvesting
Aus der Luft gegriffen
Neue Techniken verwerten kleinste Energiemengen aus Quellen, die uns ständig umgeben. Solarzellen sind die bekanntesten «Ernter» – und erhalten Konkurrenz. Energielieferanten sind Autos, Spezialkleider, Fussgänger. Selbst Elektrosmog liesse sich nutzen.
Phthalate
Weichmacher im Essen
Die ETH Zürich suchte nach Weichmachern in der Nahrung. Etwa in Getreideflocken oder Geflügel wurden besonders hohe Dosen davon festgestellt. Woher die Chemikalien stammen, ist unklar.
Studie
Nano-Sonnencremen sind besser als ihr Ruf
Viele Sonnencremen enthalten Nanomaterialien wie Titandioxid oder Zinkoxid. Konsumentenschützer warnen vor diesen Kleinstpartikeln, da die gesundheitlichen Auswirkungen bislang zu wenig erforscht seien.
Gentest
Viel Wissen und kaum brauchbare Erkenntnis
Das wäre doch ein Weihnachtsgeschenk besonderer Art. Für die Beschenkten ein wegweisendes gar.
aktualisiert am 23.10.2009Nanotechnologie
Beliebt – da weitgehend unbekannt
Eine Umfrage der Universität Bonn ergab, dass die meisten Menschen kaum etwas über Nanotechnologie wissen – und ihr deshalb viel Vertrauen entgegenbringen.
Ökologie
Welche Autos sind grün?
Die Auswahl an «Öko»-Autos wird ständig grösser. Die Hersteller polieren damit ihr Image auf – und nehmen den Mund manchmal ziemlich voll. Die Kunden reagieren zögerlich.
Forschung
Mit Wanzen gegen AKWs
Aquarelle von verkrüppelten Insekten nährten vor 20 Jahren einen Verdacht: Schweizer Atomkraftwerke verstrahlen die Tiere. Die Wissenschaft entwarnte. Doch die Zeichnerin Cornelia Hesse glaubt noch heute an ihre These – und kämpft weiter.
aktualisiert am 23.10.2009Landwirtschaft
Pestizide schüren Suizidgedanken
Pflanzenschutzmittel sind gemäss einer neuen Studie wahrscheinlich mitverantwortlich für die hohe Selbstmordrate bei Chinas Landwirten.
Virtuelles Wasser
Ein Beefsteak «verschlingt» gigantische Wassermengen
Was braucht es, bis ein saftiges Stück Rindfleisch in der Pfanne landet? Erst einmal Viehfutter, und für dessen Produktion ist Wasser gefragt – sehr viel mehr Wasser, als man denkt. Wer ehrlich rechnet, muss die «virtuelle» Wassermenge einbeziehen.
Erderwärmung
Sonnenaktivität und «El Niño» heizen die Klimadebatte an
Wurde die von Menschen verursachte Klimaerwärmung in den letzten Jahren durch die schwache Sonnenaktivität und die Auswirkungen von «El Niño» kaschiert? Ist die Erderwärmung also dramatischer als erwartet?
Studie
Nanopartikel dringen in Zellen ein
Brisant: Nanopartikel behindern die Photosynthese von Algen und durchdringen Zellwände.
aktualisiert am 10.06.2009Der Film «HOME»
Hymne auf die Erde
Yann Arthus-Bertrands einzigartiger Film HOME zeigt uns die Erde aus einer ganz neuen Perspektive – in jeder Hinsicht. Werfen Sie einen kostenlosen Blick auf unseren Planeten. Solange er noch so schön ist.
aktualisiert am 07.05.2009Umweltbelastungen
«Schmutzige Luft ist ein stiller Killer»
Während sich alle vor der neuen Grippe fürchten, sterben in Europa jedes Jahr 350'000 Menschen infolge der Luftverschmutzung. Hauptursache ist der Strassenverkehr.
Möbel
Holzherkunft meist unklar
Laut einer WWF-Studie weiss nur jeder zehnte Möbelhersteller, woher sein Holz genau stammt. Das bedeutet: Fast in jedem Möbel kann theoretisch Holz aus Raubbau stecken.
Ätherische Öle
Allergisch auf gute Düfte
Was gut riecht, ist nicht immer gut für das Wohlbefinden. Die Leidenschaft für Duftkerzen, Öllämpchen und Räucherstäbchen ist mitunter ein «Spiel mit dem Feuer».
Tierversuche
Gegenwind für Geheimniskrämer
Tierschützer fordern ein öffentliches Register, in dem Projekte und Ergebnisse von Tierversuchen publiziert werden müssten. Das Bundesamt für Veterinärwesen will jetzt darauf eintreten.
aktualisiert am 06.05.2009Artenvielfalt
Neue Froscharten – kaum entdeckt, schon bedroht
Bislang waren auf Madagaskar etwa 250 Froscharten bekannt. Doch ein internationales Forscherteam fand jetzt mindestens 130 weitere Arten – die schon bald wieder verschwunden sein könnten.
aktualisiert am 03.04.2009Invasive Arten
Globalisierung bedroht Tiere und Pflanzen
Der wachsende Waren- und Personenverkehr bringt zunehmend blinde Passagiere mit: Fremde Tier- und Pflanzenarten, die nach Europa eingeschleppt wurden, verursachen bereits heute jedes Jahr Schäden in Höhe von rund 15 Milliarden Franken.
aktualisiert am 15.04.2009Papierverbrauch
Ganze Wälder verschwinden im Klo
Für Toilettenpapier, Taschentücher und Babywindeln werden riesige Waldflächen abgeholzt. Recycling-Produkte könnten Abhilfe schaffen, doch ein WWF-Rating zeigt: Das Angebot im Handel ist ungenügend.
Bewaldung
Wilder Wald
Von toten Wäldern keine Spur. Rund 25 Jahre nach der grossen Angst vor dem «Waldsterben» gibt es keine Anzeichen dafür, dass unsere Forste in ihrer Existenz bedroht wären. Im Gegenteil: Die Waldflächen wachsen – und die Wälder werden wilder.
Waldsterben
Panikstimmung im Forst
Ein Vierteljahrhundert nach der grossen Angst vor dem «Waldsterben» steht fest: Der Schweizer Wald ist nicht gestorben – auch dank den damals ergriffenen Massnahmen.
Baumkunde
Was grünt denn da?
Sehen Sie manchmal vor lauter Wald die Bäume nicht mehr? Dann schauen Sie doch mal genauer hin und lernen Sie die häufigsten Waldbäume der Schweiz besser kennen.
Darwins Nachfahren
Komische Vögel
Die Floreana-Spottdrossel soll leben: Darwins Ururenkel und die Uni Zürich wollen eine bedrohte Vogelart retten – bloss weil wir ihr die Evolutionstheorie verdanken.
Charles Darwin
Das Geheimnis hinter dem Bart des Propheten
Am 12. Februar jährt sich der Geburtstag von Charles Darwin zum 200. Mal. Während seines Lebens wurde er von schweren Krankheiten geplagt.
aktualisiert am 16.07.2009Pflanzen
Selbstmord-Strategie sichert das Überleben
Weil Pflanzen nicht weglaufen können, haben sie andere Strategien der Selbstverteidigung entwickelt: Sie lassen von Krankheiten oder Fressfeinden befallene Teile einfach absterben.
aktualisiert am 16.03.2009Klimawandel
Artenvielfalt muss bewahrt werden
Etliche Tier- und Pflanzenarten könnten wegen des Klimawandels aussterben – was auch für den Menschen drastische Folgen hätte. Im Vorfeld der Kopenhagener UN-Klimakonferenz sprachen Fachleute deshalb Empfehlungen für die Umweltpolitik aus.
Forschung
Jurassic Park im Greifensee
Mit welch hoher Geschwindigkeit Evolutionsprozesse im Tierreich ablaufen können, verblüfft Forscher: Die Analyse 40 Jahre alter Floh-Eier zeigte, dass Umweltverschmutzung massive, nicht wieder umkehrbare Auswirkungen auf Organismen haben können.
Speisefische
Evolution im Eiltempo
Die Fischerei beschleunigt bei einigen Fischarten die Evolution. Experten warnen vor fatalen Folgen – auch für den Menschen.
Ozeane
Gefährlicher Lärmpegel
Nicht nur Schifffahrt und Ölbohrungen bringen die Akustik unter dem Meeresspiegel durcheinander – auch die Versauerung der Ozeane lässt den Lärmpegel im Wasser steigen. Sehr zum Leidwesen der Meeresbewohner.
Klimawandel
75 Prozent der europäischen Vögel bedroht
Eine neue Studie zeigt, dass der Klimawandel negative Auswirkungen auf den Grossteil der europäischen Vögel haben wird: Drei Viertel der Arten kommen voraussichtlich unter Druck.
Fischerei
Appetit auf Qualle?
Weil die Fischbestände weltweit zurückgehen, denken Forscher über Alternativen nach: Quallen und Plankton verfügen über gute Kalorienwerte und wichtige Spurenelemente. Geschmacklich überzeugen sie weniger.
aktualisiert am 17.03.2009Paläontologie
Grösster Meeressaurier entdeckt
Ein Ausgrabungsteam fand in der Arktis das Fossil eines Riesen-Meeressauriers: Das Urviech mit seinen 30 Zentimeter langen Zähnen wird von seinen Entdeckern liebevoll «Monster» genannt.
aktualisiert am 17.07.2009Paläontologie
Saurer Regen vernichtete Urzeit-Wälder
Vor rund 200 Millionen Jahren setzte auf der Nordhalbkugel ein grosses Waldsterben ein. Grund dafür war – ähnlich wie heute – saurer Regen. Und die Folge: die Entstehung von Dinosauriern.
Wetter
Stürmische Zeiten
Die Deutung des Wetters ist ein kniffliges Geschäft. Wie schwer sich die Meteorologen mit genauen Vorhersagen tun und wie wertvoll präzise Prognosen sind, hat sich in diesem Winter gezeigt, als Sturmtief «Gabriela» über dem Land aufzog.
aktualisiert am 03.02.2009Forschung
Ewiges Leben
Während die Menschheit von der Unsterblichkeit nur träumt, ist sie für eine Miniqualle das Natürlichste der Welt: Wenn sie ein gewisses Alter erreicht hat, wird sie einfach wieder jung – und kopiert sich selbst dabei gleich hundertfach.
aktualisiert am 05.02.2009Paläontologie
«Ausserordentlicher Fund»
US-Forscher konnten eine tierische Lebensform nachweisen, die wesentlich älter ist als alle bisherigen Tierfunde. Diese Schwämme lebten vor über 635 Millionen Jahren – Paläontologen sprechen von einer bedeutenden Entdeckung.
Energieversorgung
Die natürlichste Sache der Welt?
Wie kann die Natur als Energielieferant genutzt werden, ohne dadurch Schaden zu nehmen? Das ist die zentrale Frage, mit der sich am 19. Februar am NATUR-Kongress rund 750 Fachleute und Entscheidungsträger aus den Bereichen Natur, Landschaft, Energie und Biodiversität befassten.
Quiz
Wissenslücken?
Bio, Öko, FSC, GVO, IP: Wer sich in der Fülle von Kennzeichnungen für naturnahe Produkte zurechtfinden will, sollte sich mit einigen Begriffen und Fakten auskennen. Testen Sie Ihre Kenntnisse – und vervollständigen Sie Ihr Wissen.
Graue Energie
Was Spargel mit Erdöl zu tun hat
Lebensmittel sind einerseits Energielieferanten, anderseits wird für sie auch Energie aufgewendet, bis sie im Regal stehen. Wer in der Region und nach Saison einkauft, schont die Umwelt – und spart Geld.
Stromsparlampen
Fakten vs. Mythen
Der Stromverbrauch für Wohnbeleuchtung hat sich in den letzten zehn Jahren fast verdoppelt. Das Sparpotential ist enorm. Doch zu Stromsparlampen kursieren zahlreiche Vorurteile.






























































