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SOS Beobachter
Working Poor brauchen Ihre Hilfe
Sie arbeiten hart – und sind doch arm dran. Mit seiner Sommeraktion hilft SOS Beobachter Menschen, deren Lohn kaum fürs Nötigste reicht. Helfen Sie mit!
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Kaum lanciert, hat die diesjährige Sommeraktion der Stiftung SOS Beobachter zugunsten von werktätigen Armen bereits zahlreiche Reaktionen ausgelöst. «Ich finde es einfach super, dass Ihre Zeitschrift das Thema Working Poor aufgreift», schreibt Regula Hess aus Effretikon ZH. Und Marie-Claude Wild aus Bottenwil AG kritisiert: «Hundert Prozent arbeiten und davon nicht leben können – dass es so etwas in der Schweiz gibt, ist eine Schande.»
Laut der neusten Studie des Bundesamts für Statistik leben in unserem Land 250000 Menschen im Alter zwischen 20 und 59 Jahren, die trotz Erwerbstätigkeit arm sind. Zu ihnen gehört auch Horst G. Der Selbstständigerwerbende fragt sich zu Recht: «Genügt es denn nicht, dass ich an der Armutsgrenze lebe? Weshalb muss ich von dem Wenigen, das mir bleibt, auch noch alle Sozialabzüge und die Steuern bezahlen? Diese Abgaben wiegen wie Blei und drücken mich endgültig in den tiefen Sumpf der Armut.»
Verkaufspersonal, Angestellte im Gastgewerbe, Hilfskräfte in der Industrie: Die Stiftung SOS Beobachter hilft armen Erwerbstätigen, ihre Lebenssituation zu verbessern. Und diese Hilfe ist nötiger denn je; denn von der deutlich verbesserten Wirtschaftslage haben die Working Poor bis heute nicht profitiert.
Dank Ihrer Spende kann SOS Beobachter auch hier helfen – unbürokratisch und wirksam.
© Beobachter Ausgabe 14 vom 06. Jul 2001 - Alle Rechte vorbehalten

