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SOS Beobachter
Teamwork hilft Not lindern
Über 2500-mal ist die Stiftung Weihnachtsaktion SOS Beobachter im letzten Geschäftsjahr eingesprungen. Vor allem mit Sozialhilfen und vermehrt im Teamwork mit anderen sozialen Institutionen.
Rund 3,8 Millionen Franken konnte SOS Beobachter im vergangenen Geschäftsjahr auszahlen. Das sind 700'000 Franken weniger als im Vorjahr.
SOS Beobachter musste sparen und liess sich dabei etwas einfallen. Anstatt Gesuche einfach negativ zu beantworten, suchten die Sachbearbeiterinnen Barbara Steiner und Elisabeth Schwarz die Zusammenarbeit mit andern Institutionen. Nach dem Motto: Wenn alle etwas beisteuern, kann das Ziel gemeinsam erreicht werden. Ihre Bemühungen hatten Erfolg: Trotz knapperen Mitteln ist die Zahl der Hilfeleistungen nicht viel kleiner.
Die Zusammenarbeit erweist sich auch in anderer Hinsicht als produktiv: Unser Alltag wird immer komplexer – und damit auch die Probleme der vielen Hilfesuchenden. Oft kann SOS Beobachter nachhaltige Hilfestellungen allein gar nicht ermöglichen: Es braucht das Spezialwissen von Fachstellen.
Unerlässlich ist die Zusammenarbeit zum Beispiel bei Hilfsgesuchen von hoch Verschuldeten. Einen Ausweg aus der Schuldenfalle lässt sich oft nur finden, wenn eine ganze Reihe von Institutionen zusammenspannen.
Auch die Finanzierung von Spezialfahrzeugen oder Treppenliften für Behinderte lässt sich nur gemeinsam sichern. Dasselbe gilt für die Kosten von kieferorthopädischen Korrekturen bei Kindern aus Familien, die am Existenzminimum leben. Stallsanierungen auf Bauernhöfen und Ausbildungshilfen für Jugendliche aus armen Familien sind zwei weitere Beispiele.
In all diesen Fällen hilft die Stiftung Weihnachtsaktion SOS Beobachter dank Teamwork unbürokratisch und schnell – auch im Jahr 2000. Damit es auch dann wieder in den Briefen an SOS Beobachter heisst: «Ich danke Ihnen für Ihr rasches Handeln.»
© Beobachter Ausgabe 23 vom 12. Nov 1999 - Alle Rechte vorbehalten

