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SOS Beobachter
Alleinerziehende nicht allein gelassen
Alleinerziehenden geht es oft schlecht, so dass sie sich beispielsweise keinen Urlaub leisten können. Solche Familien sind auf unsere Solidarität angewiesen.
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«Einmal im Leben möchte ich das Meer sehen», wünschte sich Gertrud Horisberger im Beobachter. Gut möglich, dass sich die allein erziehende Mutter den Traum bald erfüllen kann: Ein anonymer Gönner offeriert ihr und den vier Kindern eine Carfahrt ans Meer. «Als ich das Angebot erhielt, konnte ich es fast nicht glauben», sagt sie leicht verschämt – Gertrud Horisberger hat bisher wenig geschenkt bekommen im Leben. Deshalb ist es ihr «gar nicht recht, dass ich mich nicht persönlich bedanken kann».
Das Beispiel zeigt, dass gerade Alleinerziehende auf die Solidarität der Leserinnen und Leser zählen können: Gut 150'000 Franken haben diese in den letzten vier Wochen für die Stiftung SOS Beobachter gespendet. Herzlichen Dank!
Drei von zehn Alleinerziehenden leben trotz Erwerbstätigkeit unter dem Existenzminimum, gehören damit zu den Working Poor. Und sie sind die Bevölkerungsgruppe mit der höchsten Arbeitsbelastung. Deshalb sind gerade diese Familien mit nur einem Elternteil weiterhin auf Ihre Solidarität angewiesen. Helfen können Sie mit einer Spende an: Stiftung SOS Beobachter, Postkonto 80-70-2.
Jedes Gesuch an die Stiftung wird genau geprüft. Und bei SOS Beobachter ist jeder gespendete Franken zu 100 Prozent ein «Hilfe»-Franken, weil der Beobachter alle administrativen Kosten trägt.
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© Beobachter Ausgabe 15 vom 22. Jul 2004 - Alle Rechte vorbehalten

