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SOS Beobachter
«Hilfe bleibt nötig»
Die Stiftung SOS Beobachter hilft Not leidenden Menschen rasch, gezielt und zweckmässig. Deshalb unterstützen auch Prominente die Sammelaktion «aus ganzem Herzen».
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400 Franken zahlte Roger Schawinski diesen Sommer für ein getragenes Kleidungsstück: Nachdem «Quer»-Moderator Röbi Koller seinen letzten Auftritt gehabt hatte, wurden einige seiner Hemden versteigert. Der Erlös kam SOS Beobachter zugute.
«Um zu helfen, braucht es manchmal nicht sehr grosse Summen, sondern unbürokratisches Handeln zur rechten Zeit», sagt FDP-Nationalrat Felix Gutzwiller. Tatsächlich lässt sich mit Roger Schawinskis 400 Franken einiges finanzieren: ein Occasionsvelo für den weiten Schulweg, Winterkleider für einen psychisch kranken Mann oder eine Haushalthilfe für eine Familie, die den Vater verloren hat.
In der Schweiz gibt es rund 300'000 Menschen, deren Lebensbedingungen dauerhaft erschwert sind; rund 120'000 Kinder wachsen in mittellosen Verhältnissen auf. «Viele Menschen haben Mühe, diesen Zahlen zu glauben», sagt SP-Nationalrätin Jacqueline Fehr. «Ihr Bild ist geprägt von Kindern und Jugendlichen, die kaufkräftig konsumieren und kaum mehr wissen, was verzichten heisst.»
Ausweglose Abwärtsspirale
Wer jedoch von der Gesellschaft ausgeschlossen ist, hat kaum mehr Chancen, auf eigene Füsse zu kommen: Personen mit geringer sozialer Unterstützung sind unglücklicher und können Schicksalsschläge weniger gut meistern als Menschen mit intaktem Umfeld. Zudem sind sie häufiger krank und stärker von Stress belastet.
Deshalb versucht SOS Beobachter, rasch und gezielt zu helfen. In der Hoffnung, dass die Abwärtsspirale gar nicht erst einsetzt und die Betroffenen die eigenen Chancen wahrnehmen können. Wenn Sie SOS Beobachter unterstützen möchten, haben Sie folgende Möglichkeiten:
- Nehmen Sie einen neutralen Einzahlungsschein und überweisen Sie Ihre Spende an: Stiftung SOS Beobachter, Postkonto 80-70-2. Falls Sie keinen Einzahlungsschein zur Hand haben, können Sie hier einen bestellen.
Jeder Spendefranken kommt voll und ganz hilfsbedürftigen Kindern, Familien oder Einzelpersonen in der Schweiz zugute. Das ist möglich, weil der Beobachter alle administrativen Kosten der Stiftung selber trägt.
Wir danken Ihnen im Namen aller Menschen, die Sie unterstützen!
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© Beobachter Ausgabe 25 vom 12. Dez 2002 - Alle Rechte vorbehalten

