Stichwort
ADHS
ADHS bedeutet ausgeschrieben «Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung» oder «Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätssyndrom». Dabei handelt es sich um eine psychische Störung, die bereits im Kindesalter beginnt und bis ins Erwachsenenalter hinein bestehen kann. Die Symptome sind fehlende Aufmerksamkeit, starke Impulsivität und häufig auch Hyperaktivität. Jungen leiden häufiger an ADHS als Mädchen; drei bis zehn Prozent aller Kinder zeigen ADHS-Symptome.
Obst
Pestizid-Rückstände fördern Hyperaktivität
Eine Studie stellt fest: Wer Bio-Obst isst, leidet seltener unter Unaufmerksamkeit, Hyperaktivität und Impulsivität.
Martin Brunner, Schulpsychologe
«Ritalin kann ein Segen sein»
Ritalin ist keine Wunderwaffe, aber auch kein Teufelszeug: Schulpsychologe Martin Brunner über ein Medikament, das viele fürchten.
Konzentrationsstörungen
Immer mehr Ritalin
Die Zahl der verordneten Ritalin-Therapien steigt. Jedoch auf nach wie vor relativ tiefem Niveau.
Erziehung
Wie Zerstreute sich sammeln
Unkonzentrierte Schulkinder können nicht zeigen, was sie draufhaben. Eltern und Lehrer sind deshalb gefordert, ihnen beim Gehirntraining zu helfen.
ADHS
«Ritalin ist wie ein Spazierstock»
Die Medikamente zur Behandlung von ADHS haben auch Gegner. Psychiaterin Dominique Eich-Höchli nimmt Stellung.
Aufmerksamkeitsstörung
Erwachsen und noch immer zappelig
Im Übermass zerstreut, unruhig und impulsiv - an ADHS leiden nicht nur Kinder. Betroffene Erwachsene müssen privat und beruflich oft untendurch. Drei Patienten erzählen.
ADS
Alles - und alles auf einmal
Sie sind unkonzentriert, impulsiv und können häufig nicht ruhig auf ihrem Hintern sitzen bleiben: Kinder mit einem Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom verlangen viel Geduld. Aber auch Unterstützung und Verständnis. Denn hinter ADS steckt vieles, aber kein böser Wille.
Aufmerksamkeits-Defizit
Zappelphilipp wird erwachsen
Nicht nur Kinder können an einer ADHS leiden: Bei ungefähr der Hälfte der Betroffenen besteht sie im Erwachsenenalter weiter.
Erziehung
«Hilfe, unser Enkel ist ein Zappelphilipp!»
Frage: Ich fürchte, dass unser dreijähriger Enkel die Anlage zu einem hyperaktiven Menschen hat. So entreisst er zum Beispiel seiner einjährigen Schwester ein Bilderbüchlein, obwohl er selber eines vor sich hat. Oder er kommt nicht zum Essen, wenn er intensiv mit Spielen beschäftigt ist. Setzt man ihn trotzdem an den Tisch, verweigert er die Nahrungsaufnahme.











Ritalin
Fehldiagnose Zappelphilipp
Nur noch Spezialisten sollen Kindern Ritalin verschreiben dürfen, fordert CVP-Nationalrätin Ruth Humbel.