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Wenn der Alkohol den Familienalltag bestimmt, gerät die Welt der Kinder ins Wanken. Die Anklage eines Geschwisterpaars – und das Schuldeingeständnis einer Mutter, die dem Treiben ihres Mannes zu lange zugesehen hat.
Wer regelmässig Alkohol trinkt, ist nicht automatisch süchtig. Doch der Grat zwischen angenehmer Gewohnheit und Sucht ist schmal. Wie man sein Trinkverhalten nüchtern anschaut.
Alkohol und Medikamente sind Ursachen für viele Unfälle in Unternehmen. Abhängigkeit ist vielerorts ein Tabuthema. Dabei sind Arbeitgeber gesetzlich verpflichtet, bei Suchtproblemen einzuschreiten.
Bluthochdruck tut zwar nicht weh, richtet aber Schaden an: Er belastet Herz und Blutgefässe übermässig. Jeder vierte Erwachsene ist betroffen. Die Losung heisst: Blutdruck runter! Keine andere vorbeugende Massnahme sei effizienter, sagen Experten.
Alkoholmissbrauch am Arbeitsplatz ist keine Privatangelegenheit. Wenn Angestellte mit einer Fahne auftauchen, müssen sich Vorgesetzte und Mitarbeiter einmischen. Fachstellen unterstützen sie bei dieser heiklen Aufgabe.
Um Jugendliche von Alkohol, Tabak und anderen Drogen fernzuhalten, genügen staatliche Prävention und Verbote nicht. Das Thema muss in der Familie im offenen Gespräch angegangen werden.
Frage: Mein Mann übertreibt es mit dem Biertrinken. Weil er Dinge vergisst, muss ich manchmal Ausreden für ihn erfinden. Was soll ich tun?
Alkohol, Medikamente, Kokain: Bis zu zehn Prozent der Erwerbstätigen funktionieren im Berufsleben nur mit Suchtmitteln. Kollegen und Vorgesetzte können helfen.
In der Schweiz leben rund 300'000 Alkoholabhängige. Der Ausstieg aus der Sucht ist kein Kinderspiel, aber er ist auch kein Ding der Unmöglichkeit. Testen Sie, ob Sie gefährdet sind.