Stichwort
Amok
Der Ausdruck Amok stammt ursprünglich aus dem indonesischen Kulturkreis. Er bezeichnete eine kriegerische Aktion: Wenige Krieger attackierten den Feind blindwütig und ohne jegliche Rücksicht auf Gefahr. Die Bedeutung hat sich erweitert und steht heute für jegliche Art blindwütiger Aggression - mit oder ohne Todesopfer.
Amoklauf
«Da schiesst einer»
Ende Januar lief im zürcherischen Buchs ein Angestellter eines Sanitärgeschäfts Amok. Das passierte in der Schweiz schon einmal. Damals war Philipp Muff, 37, dabei.
Amoklauf
Bis die Zeitbombe explodierte
Der «Armbrust-Amok» aus dem Kanton Luzern, der seine Freundin stundenlang quälte und beinahe umbrachte, machte im Herbst 2007 landesweit Schlagzeilen. Jetzt klagt die Frau an: Die Gewalttat hätte sich verhindern lassen, wären ihre Hilferufe ernst genommen worden.
Amoktaten
«Wie ist so etwas möglich?»
Frage: Wie kann es dazu kommen, dass jemand Amok läuft? Gibt es psychologische Gründe dafür? Kann man Derartiges in Zukunft verhindern?
Gewalttaten
«Es gibt so viele Psychos»
Anfang März lockt ein Mann eine 16-Jährige in seine Wohnung und tötet sie. Eine Woche später erschiesst in Deutschland ein 17-Jähriger 15 Menschen. Was denken junge Frauen darüber?
Schulmassaker
Amok wird ausgeblendet
Im Falle eines Schulmassakers könnten klare Anweisungen Leben retten. Doch die Schweizer Schulen verlieren sich in pädagogischen Konzepten.
Sammlerbörse
Ein einig Volk von Waffenbrüdern
Einmal im Jahr pilgern Waffenliebhaber nach Luzern, um an der Sammlerbörse begehrte Objekte zu ergattern. Zugleich munitionieren sie sich für die politischen Debatten auf, die ihnen das Leben schwermachen. Ein Augenschein ohne Gehörschutz.
Amoklauf von Zug
«Ich höre Leibachers Fluchworte»
Am 27. September jährt sich der Amoklauf von Zug zum fünften Mal. Die Parlamentarier Karl Betschart und Moritz Schmid über das Attentat - und ihr Leben danach.
Amok
«Er drohte, er bringe uns um»
Eine Familie in Todesangst: Ein Mann hält in seinem Scheidungskrieg seit zwei Jahren Gerichte und Behörden auf Trab, beleidigt den gegnerischen Anwalt, bedroht seine Frau und deren Angehörige. Die Behörden sind machtlos. Der Fall eines Querulanten, der irgendwann ausrasten könnte.
Amoklauf
«Wenn man ihm nur ein Mal Recht gegeben hätte»
Warum mussten in Zug 14 Menschen sterben? Und warum hat keiner die Tat vorausgeahnt? Ein Freund von Amokläufer Friedrich Leibacher versucht zu verstehen – und macht sich selber Vorwürfe: «Ich fühle mich mitschuldig.»
Bürgerterror
Gefahrenzone Staat
Nach dem Amoklauf in Zug geht die Angst um, das Beispiel Friedrich Leibacher könnte Schule machen. Tatsache ist: Die Aggression gegen Ämter nimmt zu.











Gewaltverbrechen
«Ein Opfer zu sein hat nichts mit Schwäche zu tun»
Vor drei Jahren wurde Nicole Dill von einem notorischen Gewalttäter beinahe ermordet. Im Beobachter klagte sie später an: Das Verbrechen wäre zu verhindern gewesen, hätte man sie als Opfer ernst genommen und ausreichend geschützt. Jetzt erscheint ihre Geschichte in Buchform.