Stichwort
Artenvorkommen
Das Artenvorkommen bezeichnet einerseits die Vielfalt, andererseits aber auch die ungefähre Anzahl von Pflanzen und Tieren in einem bestimmten Gebiet.
Wildtiere
Vögel füttern – aber richtig
Wer bei Schneefall die Vögel füttert, tut Gutes – aber nur, wenn die Fütterung sachgerecht erfolgt.
Biodiversität
1500 Arten entdeckt
Entlang des Mekong-Flusses wurden in den letzten 13 Jahren über 1500 neue Tier- und Pflanzenarten entdeckt. Darunter eine Affenart ohne Nase und eine Eidechse, die sich selber klont.
Artenvorkommen
Viele Pflanzen zieht es in die Stadt
Im urbanen Raum wachsen mehr Pflanzenarten als im Umland. Der Götterbaum verbreitet sich sogar ausschliesslich in der Stadt und in stadtnahen Gebieten.
Meeressäuger
Rendez-vous an der Côte d’Azur
Wale und Delphine in ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten ist viel einfacher, als man denkt.
Wasservögel
Höhenflug für Vogelfans
Das Ermatinger Becken am Bodensee wird jedes Jahr zur Heimat Zehntausender Wasservögel, die man sonst nur selten in der Schweiz sieht.
Naturschutz
Wölfe brauchen keine Wildnis
Wölfe scheuen die Nähe zur Zivilisation nicht und sind viel anpassungsfähiger als erwartet. Das zeigt eine neue Studie aus Deutschland.
Artenvielfalt
Jede zweite Art gefährdet
Eine Analyse zeigt, wie es um die Biodiversität in der Schweiz steht. Viele Arten können nur noch mit riesigem Einsatz vor dem Aussterben bewahrt werden.
Artenschutz
Java-Nashorn in Vietnam ausgestorben
In Vietnam haben Wilderer das letzte Java-Nashorn getötet. Schuld daran sei auch die Passivität der vietnamesischen Behörden, kritisiert der WWF.
Biodiversitäts-Strategie
Ein Plan für mehr Vielfalt
Die Schweiz hat kürzlich eine nationale Strategie vorgestellt, um den Verlust der biologischen Vielfalt zu stoppen. Doch was bringt sie der Natur konkret?
Artenvielfalt
Neue Käferart entdeckt
Forscher haben in der Innerschweiz einen bislang unbekannten Laufkäfer gefunden. Sie gaben ihm den Namen «Trechus schyberosiae».
Ökosystem
Evolution im Vierwaldstättersee
Die grossen Tiefen der Schweizer Seen sind noch kaum erforscht. Regelmässig entdecken Forscher dort neue Fischarten.
Fischotter
Flinke Jäger erobern ihren Lebensraum zurück
Der Fischotter ist auf dem Weg zurück in die Schweiz. Doch ist unser Land schon bereit? Forscher haben in Österreich Fischotter mit Sendern versehen, um diese Frage zu klären.
aktualisiert am 28.07.2011Artenschutz
Internationaler Tag des Tigers
Am Freitag, 29. Juli, war der Internationale Tag des Tigers. Zur Feier des Tages verkündete der WWF gute Neuigkeiten. Zumindest zum Teil.
Primatenforschung
Die klügsten Affen der Welt
Im afrikanischen Guinea ist ein sensationeller Affenstamm aufgetaucht – und das nur einen Steinwurf von menschlichen Siedlungen entfernt. So schlau war bisher kein Clan.
Rote Thunfische
Plünderung der Bestände?
Sushi ohne Roten Thunfisch – das geht nicht. Der Weltmarkt lechzt nach dem Tier. Von Helikoptern aus werden seine Schwärme gesichtet und Boote zu den Fanggründen gelotst.
Souvenirs
Keine Einreise ohne Papiere – auch für Pflanzen
Eine exotische Pflanze für Balkon oder Garten? Pflanzen oder Stecklinge als Feriensouvenir sind schnell gekauft und eingepackt – aber aufgepasst: Für viele Pflanzenarten gelten Beschränkungen oder gar Einfuhrverbote.
Sahara
Ort der Extreme
Die Sahara ist ein unwirtlicher Ort. Doch in der grössten Wüste der Erde blühte einst das Leben, und sie könnte wieder grün werden.
Vogelstimmen-Quiz Teil 2
Wer zwitschert denn da?
Erkennen Sie diese einheimischen Vögel an Gesang und Federkleid?
Rothirsche
Projekt vorerst gescheitert
Der Hirsch, der vor kurzem in den Solothurner Jura übersiedelt worden ist, ist in sein angestammtes Gebiet zurückgewandert. Dabei hat er überraschend zwei eingezäunte Autobahnen überquert.
Regina Frey
«Die Palmölkonzerne sind verantwortlich»
Regina Frey hat auf Sumatra eine Station aufgebaut, die Orang-Utans auswildert. 1996 gründete sie die Stiftung Paneco zum Schutz dieser Menschenaffen.
Tierschutz
Vogel des Jahres: der Schwarzspecht
Der Schwarzspecht ist vom Schweizer Vogelschutz SVS zum Vogel des Jahres 2011 erkoren worden.
Raumplanung
Neues Konzept soll die Landschaft retten
Mit dem neuen «Raumkonzept Schweiz» soll die Zersiedlung gestoppt und die Raumentwicklung besser koordiniert werden. Landschaftsschützer bezweifeln aber, dass das Papier viel bewegen wird.
Naturschutz
Zu wenig Geld für Natur und Landschaft
Gemäss Verfassung müssen die Kantone Natur und Landschaft schützen. Doch der Bund stellt für diese Aufgabe immer weniger Geld zur Verfügung.
Naturschutz
Der Regenwurm ist Tier des Jahres
Pro Natura hat den Regenwurm zum Tier des Jahres 2011 gewählt, genauer: den Tauwurm. Als eine von rund 40 Regenwurmarten der Schweiz sorgt er für lebendige, fruchtbare Böden.
Überwinterung
Ein Imbiss für Vögel
Wer jetzt Vögel füttern möchte, sollte einige wichtige Punkte beachten. Sonst schadet es den Tieren mehr, als es ihnen nützt.
Brutvögel
Zuviele Arten gefährdet
Die Situation der rund 200 Brutvogelarten der Schweiz hat sich in den letzten zehn Jahren kaum verbessert.
2010
Das Jahr der Vielfalt
Ob am Amazonas, am Mekong oder in der Tiefsee: Forscher haben im Jahr 2010 Tausende neuer Arten aufgespürt. Andere Wissenschaftler machten sich auf die Suche nach dem hellsten Stern oder nach dem kleinsten Atompartikel.
aktualisiert am 24.11.2010Klimagipfel Cancún
Es braucht vor allem Bewegung
Bei den Klimaverhandlungen vom 29. November bis 10. Dezember in Cancún geht es um viel: Ohne Fortschritte sind die Klimaverhandlungen grundsätzlich in Frage gestellt.
Artenkonferenz
Staatengemeinschaft will Natur besser schützen
Die internationale Biodiversitätskonferenz ist nicht gescheitert: 193 Länder einigten sich in Japan darauf, die Biopiraterie und das Artensterben einzudämmen. Unklar ist jedoch, wer die Umsetzung der ambitionierten Pläne bezahlen soll.
Ausflüge
Die wilden Seiten der Schweiz
Wer Ruhe und Natur sucht, findet auch in der Schweiz noch zahlreiche unberührte Ecken. Fünf Naturfilmer verraten, wo sie auf Safari gehen – und was sie dabei erleben.
aktualisiert am 27.10.2010Biodiversität
Konferenz droht zu scheitern
Derzeit findet in Japan die Internationale Biodiversitätskonferenz statt. Ob sich die über 190 Staaten zu griffigen Massnahmen gegen den Verlust der biologischen Vielfalt durchringen können, ist höchst ungewiss.
Artenvielfalt
Alle drei Tage eine neue Art entdeckt
Über 1200 Tier- und Pflanzenarten wurden in zehn Jahren im Amazonas gefunden. Das entspricht einer neu entdeckten Art alle drei Tage. Umso wichtiger ist der Erhalt dieses biologischen Paradieses.
Ressourcenverbrauch
Die Menschheit verbraucht 1,5 Planeten
Die Weltbevölkerung verbraucht inzwischen eineinhalb Mal so viele Ressourcen, wie die Erde bieten kann. Das zeigt der aktuelle «Living Planet Report». Die Probleme spitzen sich weiter zu - und die Lösungen liegen auf der Hand.
Naturphänomen
Das Geheimnis des Lago di Cadagno
Der Lago di Cadagno oberhalb von Airolo sieht aus wie ein idyllischer Bergsee, doch wenige Meter unter dem Wasserspiegel beginnt für Lebewesen die Todeszone.
Fischfang
Fisch-Label kämpft um guten Ruf
Wer nachhaltig gefangenen Lachs, Seehecht oder Zander kaufen möchte, achtet auf das Label des Marine Stewardship Council (MSC). Doch das Siegel steht derzeit massiv in der Kritik.
Invasive Arten
Entwarnung nach Kröten-Invasion
Die in den Dreissiger Jahren eingeschleppten Aga-Kröten richten in Australien weniger Schaden an als befürchtet. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der University of Sydney.
Winzer
Querdenker im Rebberg
Der Winzer Hans-Peter Schmidt achtet in seinem Rebberg im Wallis auf Biodiversität. Doch ausgerechnet die Bioweinbauern sehen für seine Methoden keine wirtschaftliche Zukunft.
Michel Brancucci
«Frittierte Maikäfer schmecken wie Popcorn»
Der Basler Forscher Michel Brancucci war in Laos auf Expedition – mit Fangnetz und Klopfschirm auf der Suche nach unbekannten Käferarten.
aktualisiert am 11.08.2010Wolfabschuss
«Ein Städter versteht das vielleicht nicht»
Im Wallis wurde ein Wolf abgeschossen, weil er drei Rinder angefallen hat. Das Bundesamt für Umwelt (Bafu) unterstützt die umstrittene Abschussbewilligung. Reinhard Schnidrig vom Bafu nimmt Stellung.
Tierschutz
Biber fördern die Artenvielfalt
Rund 1600 Biber leben heute in der Schweiz. Der Biber gestaltet den Gewässerraum und schafft damit Lebensraum für andere Tiere. Er gerät aber auch immer wieder in Konflikt mit den Menschen.
Artenschutz
Bedrohung für gigantische Fische
Die grössten Süsswasserfische der Welt leben im Mekong-Fluss in Südostasien. Geplante Staudämme könnten die Kolosse ausrotten. Der WWF fordert darum ein Bau-Moratorium.
Siebenschläfer
Unerwünschte Untermieter
Siebenschläfer ziehen ihre Jungen gerne in Häusern auf, was nachts manchmal zu Störungen führt. Was Sie in solchen Fällen tun können.
aktualisiert am 26.07.2010Ölpest
Golf von Mexiko wird zum Labor
Öl und Lösungsmittel sorgen für Super-Gau: Nachdem das Leck vorerst gestopft wurde, ist eine Armee von Ökologen darum bemüht, die Schäden zu erfassen.
Evolution
Echsen lösen das Rätsel der Grösse
Was passiert eigentlich genau, wenn Tiere neue Ökosysteme besiedeln? Bei Anolis-Echsen haben Evolutionsbiologen nun ein Muster entdeckt.
Melioration
Behördenbeschluss zerstört Artenvielfalt
Im Unterengadin soll eine der artenreichsten Landschaften der Schweiz melioriert werden – auf Kosten von Flora und Fauna. Ein Ortstermin im Orchideenparadies.
Umwelt
Natur im Würgegriff
Die Schweiz schützt ihre Landschaften, Pflanzen- und Tierarten bloss auf dem Papier. In der Realität kommt die Umwelt regelmässig unter die Räder. Die Natur – eine Ressource, deren Wert verkannt wird.
Klaus Ewald im Interview
Wie die Landschaft eintönig wurde
Wenn der Mensch seine Bedürfnisse nicht zurückschraubt, wird die Schweizer Landschaft noch eintöniger, als wir sie schon gemacht haben, warnt Experte Klaus Ewald.
Rote Liste
Die gefährdeten Tagfalter
Welche Falter in der Schweiz gefährdet oder gar vom Aussterben unmittelbar bedroht sind.
Bienensterben
«Die Folgen sind unabsehbar»
Das Massensterben treibt seltsame Blüten: Bienen sind so begehrt, dass sie geklaut werden – etwa beim Bienenforscher Peter U. Gallmann.
Artenvorkommen
Der Fischotter ist zurück
Seit 1990 galt der Fischotter in der Schweiz als ausgestorben. Jetzt wurde er erstmals wieder gesichtet.
aktualisiert am 04.05.2010Tierschutz
Streit um die Kormorane eskaliert
Weil die Kormorane angeblich zu viele Fische fressen, geben drei Kantone nun dem Druck der Fischer nach: Sie wollen die Kolonie der schwarzen Vögel dezimieren.
Artenvielfalt
Globale Ziele werden nicht erreicht
Das rasante Artensterben schreitet ungebremst fort - alle Ökosysteme sind betroffen. Die Politik unternehme bei Weitem zu wenig, kritisieren Experten.
aktualisiert am 03.05.2010Biodiversität
Artenreichtum in der Stadt
Die von Grün Stadt Zürich und Migros Kulturprozent angebotenen «NahReisen» führen die Teilnehmer zu Hotspots der natürlichen Vielfalt in der Stadt und im Umland.
Artenvielfalt
Die zehn seltensten Tiere
Ein aktueller Forschungsbericht nennt die zehn Tierarten, die derzeit am stärksten bedroht sind. Der Bericht könnte ein «letzter Schnappschuss vor dem Aussterben» sein.
Balkonpflanzen
Festtafeln für flatternde Gäste
Der Lebensraum vieler Schmetterlingsarten schwindet, die Insekten sind teils stark bedroht. Mit ein paar heimischen Wildpflanzen wird jeder Balkon schnell zur Nektar-Tankstelle.
Artenvielfalt
Heuschrecken fliegen wieder
Wo die Massnahmen des Bundes greifen, erobern sich Heuschrecken Lebensraum zurück.
Artenschutz
Sushi – das Todesurteil für den Blauflossenthunfisch
An der internationalen Konferenz des Washingtoner Artenschutzabkommens (CITES) in Doha wurde ein Handelsverbot für den Blauflossenthunfisch abgelehnt. Für die bedrohte Tierart bedeutet das faktisch das Aus.
aktualisiert am 08.03.2010Tierschutz
Protest gegen Oscar-Ehre
Der Dokumentarfilm «Die Bucht» zeigt die Gnadenlosigkeit der japanischen Delfinjagd. An der diesjährigen Oscarverleihung wurde der Film in der Kategorie «Beste Dokumentation» ausgezeichnet - Japan protestiert.
Gänsesäger
Immer mehr Abschüsse
Gänsesäger gelten unter Anglern als unliebsame Konkurrenten. Immer häufiger geben nun Kantone den streng geschützten Wasservogel zum Abschuss frei.
Biodiversität
Pflanzenvielfalt dank Klimawandel
Der Klimawandel fördert die Artenvielfalt auf den Schweizer Alpengipfeln.
Amphibienwanderungen
Liebe verführt zu riskanten Reisen
In diesen Wochen wandern Millionen von Fröschen, Kröten und Molchen zu ihren Laichplätzen. Noch immer ist unklar, wie sich die Tiere orientieren. Bekannt ist, wie man sie vor dem Unfalltod auf den Strassen bewahren kann.
aktualisiert am 26.03.2010Doha-Konferenz
Profitgier statt Artenschutz
Die UN-Artenschutzkonferenz CITES hat bei Umweltgruppen nicht zu Jubelstimmung geführt. Als grosser Erfolg wird immerhin die Absage an den Elfenbeinverkauf aus Tansania und Sambia gewertet.
aktualisiert am 08.01.2010Tierische Filmstars
Tigerfamilie tapst in Kamerafalle
In freier Wildbahn leben nur noch rund 400 Sumatra-Tiger. Eine Tigerin mit Nachwuchs interessiert sich sehr für eine WWF-Beobachtungskamera, die diese Begegnung mitschneidet.
aktualisiert am 06.01.2010Tier des Jahres 2010
Der Titel geht an ein «pelziges Pollentaxi»
Pro Natura hat die Langhornbiene zum Tier des Jahres 2010 gewählt: Die «pelzigen Pollentaxis» zählen zu den rund 580 Wildbienenarten in der Schweiz. Die Wahl soll auf die Bedeutung dieser Millionen von kleinen Arbeiterinnen aufmerksam machen.
Rekordhalter
Leben am Limit
Kaum ein Ort unserer Welt ist zu unwirtlich, als dass ihn nicht Lebewesen besiedelt hätten. Doch wie schaffen es Tiere, in extremer Hitze oder Kälte zu bestehen? Welche Anpassungen haben sie im Lauf der Evolution befähigt, die höchsten Berge, die tiefsten Meeresgräben zu erobern?
Artenvielfalt
37 neue Smaragd-Schutzgebiete
Das Bundesamt für Umwelt hat 37 Biotope in der Schweiz für die Aufnahme in das europäische Schutzgebietsnetzwerk Smaragd vorgeschlagen. Ziel des Netzwerks ist die Erhaltung von Lebensräumen und Arten.
aktualisiert am 28.08.2009Invasive Arten
Asiatische Stechmücke erobert Zentraleuropa
Die Asiatische Buschmücke, die gefährliche Krankheiten übertragen kann, besiedelt neuerdings auch die Schweiz. Eine weitere Verbreitung dieser exotischen Art müsse verhindert werden, meinen Wissenschaflter.
Biber
Die Rückkehr der Öko-Ingenieure
Im Grossen Moos zwischen Murten- und Bielersee vermehren sich die Biber rasant. Ökologen schätzen die scheuen Baumeister als Segen für die Natur – Bauern dagegen beklagen sich über teure Schäden.
Schmetterlinge
Was kreucht und fleucht denn da?
Was genau wird eigentlich aus all diesen kleinen Würmchen, die man im Frühling im Garten oder auf dem Spaziergang antrifft? In diesem Bilderrätsel lernen Sie einige der bekannteren Schmetterlinge der Schweiz etwas besser kennen.
aktualisiert am 19.06.2009Robbenjagd
Blutige Tradition am Ende?
Umweltschützer jubeln: Die Nachfrage nach Robbenpelz ist eingebrochen – die brutale Jagd auf Robbenbabys lohnt sich für die Fischer kaum noch.
aktualisiert am 12.06.2009Vogelschutz
Das stille Sterben in den Wiesen
Weil die Bauern ihre Wiesen immer früher mähen, geraten mehrere Vogelarten stark unter Druck. Jetzt in diesen Tagen fallen wieder tausende Nester der Mähmaschine zum Opfer.
aktualisiert am 08.06.2009Artenvielfalt
Was wird aus Eisbärflöhen?
Was passiert mit den Flöhen des Eisbärs, wenn dieser ausstirbt? Das Artensterben bedeutet auch für Parasiten den Untergang – ausser sie suchen sich neue Wirte: So könnte die Zahl der Krankheitserreger und Parasiten für Menschen sprunghaft ansteigen.
Artenvielfalt
Neue Froscharten – kaum entdeckt, schon bedroht
Bislang waren auf Madagaskar etwa 250 Froscharten bekannt. Doch ein internationales Forscherteam fand jetzt mindestens 130 weitere Arten – die schon bald wieder verschwunden sein könnten.
Honigbienen
Gefahr für Millionen von Frauenarbeitsplätzen
Die Milbe Varroa destructor bedroht das Leben von ganzen Bienenvölker.
Forschung
Marine Todeszonen breiten sich aus
Die Luft unter Wasser ist sowieso schon knapp, nun wird sie noch knapper: CO2-Zunahme und Sauerstoff-Abnahme erschweren Tiefseetieren das Atmen.
Invasive Arten
Globalisierung bedroht Tiere und Pflanzen
Der wachsende Waren- und Personenverkehr bringt zunehmend blinde Passagiere mit: Fremde Tier- und Pflanzenarten, die nach Europa eingeschleppt wurden, verursachen bereits heute jedes Jahr Schäden in Höhe von rund 15 Milliarden Franken.
aktualisiert am 31.03.2009Bienensterben
Rettungsplan für die Honigbiene
Beim Angriff auf die Honigbiene sind mehrere Faktoren im Spiel, Hauptverdächtige sei jedoch die Varroa-Milbe, wie die Forschungsanstalt Agroscope Liebefeld-Posieux festhält. Nun soll eine Forschungsoffensive den Bienen zu Hilfe kommen.
Darwins Nachfahren
Komische Vögel
Die Floreana-Spottdrossel soll leben: Darwins Ururenkel und die Uni Zürich wollen eine bedrohte Vogelart retten – bloss weil wir ihr die Evolutionstheorie verdanken.
aktualisiert am 30.03.2009Australien
Tausende invasive Kröten getötet
Im australischen Queensland wurde der Aga-Kröte der Kampf angesagt: Einst zur biologischen Schädlingsbekämpfung vom Menschen importiert, mutierten die Riesen-Amphibien inzwischen zur Bedrohung.
Forschung
Rätsel um Herkunft des Mais gelöst
Lange war unklar, wie die Kulturpflanze Mais, eines der wichtigsten Grundnahrungsmittel, einst entstanden ist. Fossilien zeigen nun, dass das Getreide in Mexiko aus einer wild wachsenden Grasart gezüchtet wurde – vor 8700 Jahren.
Artenvielfalt
Rettung für bedrohte Apfelsorten
Weil Handelsketten und Verbraucher bestimmte Apfelsorten bevorzugen, drohen andere zu verschwinden. Italienische Wissenschaftler wollen bedrohte Sorten nun mit einer neuen Technik für die Nachwelt bewahren.
aktualisiert am 16.03.2009Klimawandel
Artenvielfalt muss bewahrt werden
Etliche Tier- und Pflanzenarten könnten wegen des Klimawandels aussterben – was auch für den Menschen drastische Folgen hätte. Im Vorfeld der Kopenhagener UN-Klimakonferenz sprachen Fachleute deshalb Empfehlungen für die Umweltpolitik aus.
Klimawandel
75 Prozent der europäischen Vögel bedroht
Eine neue Studie zeigt, dass der Klimawandel negative Auswirkungen auf den Grossteil der europäischen Vögel haben wird: Drei Viertel der Arten kommen voraussichtlich unter Druck.
Forschung
Jurassic Park im Greifensee
Mit welch hoher Geschwindigkeit Evolutionsprozesse im Tierreich ablaufen können, verblüfft Forscher: Die Analyse 40 Jahre alter Floh-Eier zeigte, dass Umweltverschmutzung massive, nicht wieder umkehrbare Auswirkungen auf Organismen haben können.
Forschung
Evolution vor der Haustür
Evolution kann eins zu eins erlebt werden. Dies will das europaweite Projekt «Evolution MegaLab» zeigen – anhand von Gartenschnecken.
Zugvögel
Melden Sie Ihre Beobachtungen!
Der Vogelzug ist bereits in vollem Gange. Wer sichtet die erste Rauchschwalbe, den ersten Storch? Melden Sie Ihre Beobachtungen dem Schweizer Vogelschutz SVS.
Fischerei
Appetit auf Qualle?
Weil die Fischbestände weltweit zurückgehen, denken Forscher über Alternativen nach: Quallen und Plankton verfügen über gute Kalorienwerte und wichtige Spurenelemente. Geschmacklich überzeugen sie weniger.
Ökologie
Naturparadiese als Kriegsschauplätze
Kriege toben besonders häufig in Regionen mit sehr grossem Artenreichtum. Die Zerstörung der Ökologie bedroht die Zivilbevölkerung langfristig – und führt häufig erneut zu Krieg.
Vogelstimmen-Quiz
Wer zwitschert denn da?
Erkennen Sie diese einheimischen Vögel an Gesang und Federkleid?
aktualisiert am 02.02.2009Forschung
Badeurlaub am Nordpol?
Vor 90 Millionen Jahren sorgten Vulkanexplosionen für einen Super-Treibhauseffekt: Am Nordpol muss es tropisch warm gewesen sein. Das zeigen Fossilienfunde in der Arktis.
Charles Darwin
Das Geheimnis hinter dem Bart des Propheten
Am 12. Februar jährt sich der Geburtstag von Charles Darwin zum 200. Mal. Während seines Lebens wurde er von schweren Krankheiten geplagt.
Exoten
Vom Menschen eingeführte Tierarten
Viele Tierarten wurden vom Menschen eingeschleppt. Sie können die Flora schädigen und es besteht Gefahr, dass heimische Tierarten in Bedrängnis geraten.
Biberratte
Invasion auf leisen Sohlen
Im Tessin und am Genfersee hat sich eine exotische Tierart eingenistet: die südamerikanische Biberratte. Die Kantone haben dem Nager nun den Kampf angesagt.
Nachlese
Crevetten-Cocktail in den Tiefen des Bodensees
Migration kennt auch zu Wasser keine Grenzen mehr. So finden exotische Muscheln und Krebse im Bodensee Unterschlupf und Auskommen. Aktuellstes Beispiel: Garnelen aus dem Osten.



























































































Wiederansiedlung des Luchses
«Der Luchs lebt in Grossgattern»
Reinhard Schnidrig, Leiter der Sektion Jagd, Fischerei, Waldbiodiversität beim Bundesamt für Umwelt (Bafu), nimmt Stellung zu Fragen zur Wiederansiedlung des Luchses, zur Wilderei und zur umstrittenen Jagdverordnung.