Stichwort
Atomenergie
Atomenergie, auch Kernenergie, Atomkraft, Kernkraft oder Nuklearenergie genannt, ist eine Technologie, die durch Kernspaltung grosse Energiemengen freisetzt. Diese Energie wird in der Regel mittels Generatoren in elektrischen Strom umgewandelt. Da Atomenergie gefährliche radioaktive Strahlung erzeugt, ist die Technologie umstritten.
Nuklearsicherheit
Die Nebelmaschine
Das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat sollte als Bundesbehörde offen informieren. Stattdessen bietet es eine Flut unnützer Daten, verweigert andere und boykottiert Journalisten.
Radioaktiver Abfall
Warten auf die letzte Ruhe
Im Zwischenlager Würenlingen lagern fast alle atomaren Altlasten der Schweiz. Es gibt mehr Strahlung ab als ein Atomkraftwerk, die Restrisiken werden aber nicht thematisiert. Und ein Endlager ist noch immer nicht in Sicht.
AKW Gösgen
Fehler blieb unbemerkt
Das AKW Gösgen betrieb von 2005 bis 2008 ein mangelhaftes Notstandsystem.
Leibstadt
Das Dorf und das Atom
Wie ist das Dasein im Schatten eines Kühlturms, wenn alle Welt von AKWs Abschied nehmen will? Besuch in einem ausgesprochen atomfreundlichen Dorf: Leibstadt, Kanton Aargau.
40 Jahre Greenpeace
Vom David zum Öko-Goliath
Vor 40 Jahren gründeten ein paar Idealisten Greenpeace. Die Konfrontation mit Umweltsündern ist geblieben. Verändert haben sich aber die Strategien um die öffentliche Aufmerksamkeit.
Kommentar zu Greenpeace
Die ewigen Draufgänger
Die Umweltorganisation hat sich einen Ruf als kompromisslose Vorkämpferin für den Naturschutz geschaffen. Doch wenn es um die Kritik an neuen Technologien geht, schiesst Greenpeace über das Ziel hinaus.
AKW Gösgen
Meldepflicht verletzt?
Warum wird ein Störfall im Kernkraftwerk Gösgen erst acht Monate später gemeldet - statt innert 24 Stunden?
Atomkraftwerke
«Der AKW-Stresstest ist Makulatur»
Fukushima – und damit die Sicherheit von Atomkraftwerken – ist längst aus dem Fokus der Medien gerückt. Zu Unrecht, sagt Sebastian Pflugbeil. Der deutsche Physiker ruft zu genauerem Hinsehen auf – auch bei den Schweizer AKWs.
aktualisiert am 29.06.2011Mühleberg
AKW kurzfristig vom Netz
Der halbstaatliche bernische Energiekonzern BKW nimmt das AKW Mühleberg vorübergehend vom Netz. Die Wasserversorgung des Notfallsystems hat offensichtlich Mängel.
Atomenergie
Kaum Pläne für den Ernstfall
Im Fall einer Reaktorkatastrophe will der Bund notfalls Hunderttausende Menschen evakuieren. Wie das gehen soll, weiss aber niemand so genau.
Atomarer Ernstfall
Wer bleibt, wenns brennt?
Was passiert, wenn ein AKW in der Schweiz leckt, zum Beispiel in Gösgen?
Atomkraft
Die Akte Mühleberg
Noch bevor es erstmals Strom produzierte, kam es im AKW Mühleberg zu gravierenden Zwischenfällen. Beobachter-Recherchen zeigen nun: Was bis heute folgte, waren mehr Pannen und Versäumnisse als bisher bekannt.
BKW-Chef
«Neuer Kernmantel ist keine Option»
Weitere Anpassungen sollen die Sicherheit von Mühleberg gewährleisten. Wenn es sich rechnet, will Kurt Rohrbach, Chef des Energiekonzerns BKW, den Betrieb aufrechterhalten.
aktualisiert am 05.05.2011AKW-Sicherheit
Mängel an Schweizer AKW festgestellt
Die erste Überprüfung der Schweizer Atomkraftwerke aufgrund der Erkenntnisse aus Fukushima hat Schwachstellen zu Tage gefördert. Eine unmittelbare Gefahr für die Bevölkerung bestehe aber nicht.
Tschernobyl
«Sie wichen vor uns zurück»
Flucht vor der atomaren Verstrahlung: Was zurzeit in Japan geschieht, hat Marina Peter-Varbanets vor 25 Jahren als Vierjährige in Tschernobyl erlebt.
AKW-Katastrophe
«Wenn lange nichts passiert, nimmt man es zu locker»
Die unsichtbare Gefahr, die von der AKW-Katastrophe in Japan ausgeht, hat einen Namen: Millisievert. Strahlenbiologe Christian Streffer sagt, wo die Grenzen von Grenzwerten liegen.
Atomenergie
So schaffen wirs ohne AKWs
Der Ausstieg aus der Atomenergie ist möglich – wir müssen nur die vorhandenen Technologien konsequent nutzen.
aktualisiert am 01.04.2011Essay
Fortschritt?
Die Katastrophen im Fernen Osten zeigen, dass der zivilisatorische Fortschritt einer wachsenden Menschheit gefährlich werden kann.
aktualisiert am 14.04.2011Reaktorunfall
Fragen rund um den GAU in Japan
Wie gross ist die Gefahr, dass die radioaktive Strahlung, die in Fukushima freigesetzt wird, die Schweiz erreicht? Soll man jetzt Jodtabletten kaufen? Antworten auf drängende Fragen.
Standpunkt zu Atomkraft
Die Fakten, bitte!
Was bedeuten die Vorfälle in Japan für die AKW-Diskussion in der Schweiz? Dass die Zeit der Geheimniskrämerei vorbei sein muss.
Atomenergie
Stand der Dinge
25 Jahre nach der Reaktorkatastrohe in Tschernobyl erlebt die Atomenergie in Japan erneut eine Grosskatastrophe. Derzeit befinden sich weltweit 62 neue AKW im Bau, 478 weitere sind geplant.
Felslabor Mont Terri
Forschen für die Ewigkeit
Paul Bossart ist verantwortlich für das Stollensystem im Mont Terri bei St-Ursanne. Darin prüfen Geologen das Gestein Opalinuston auf seine Fähigkeit, radioaktiven Abfall für Jahrtausende sicher abzuschliessen.
WWF Energy Report
Günstiger ohne Erdöl, Kohle und Atom
Trotz steigendem Energieverbrauch liesse sich die globale Energieversorgung bis 2050 vollständig auf erneuerbare Energie umstellen – mit finanziellem Gewinn. Zu diesem Schluss kommt der neue Energy Report des WWF.
aktualisiert am 18.01.2011Verbot politischer Werbung
Bakom unter Strom
Ein Werbespot über Energie von Greenpeace verstösst nach Ansicht des Bundesamts für Kommunikation gegen das Verbot politischer Werbung. Auch Alpiq kennt das Problem.
Atommüll
Mehr Zwischenlager geplant
Ein Zwischenlager für Atommüll existiert bereits. Nun sollen direkt bei den geplanten Atomkraftwerken weitere riesige Deponien entstehen.
Majak
Leben in der Todeszone
Die atomare Bedrohung in Japan wirft Grundsatzfragen zur Atomenergie auf. Schweizer Atomkraftwerke produzieren sauberen Strom – sagen ihre Betreiber. Ein Augenschein im Südural, wo das dafür notwendige Uran herstammt, zeigt ein anderes Bild.
PR-Offensive
Die Atomlobby macht Dampf
Die Schweizer Stromkonzerne wollen das Volk von der Notwendigkeit neuer AKWs überzeugen. Die PR-Offensive kostet Millionen – die wir über die Stromrechnung bezahlen.
Ursula Sladek
«Wer auf Atomkraft setzt, tut sich Böses an»
In einem Husarenstreich übernahmen Aktivisten um Ursula Sladek 1997 das Stromnetz der süddeutschen Stadt Schönau. Seither verkauft das Werk nur noch Ökostrom. Für die Stromrebellin ist der Kampf jedoch nicht beendet.
AKW Beznau
Nach Notstopp aufs Geratewohl repariert
Auf eine automatische Schnellabschaltung eines AKWs folgen ebenso automatisch Beteuerungen der Betreiber und des Eidgenössischen Nuklearsicherheitsinspektorats (Ensi), dass man alles unter Kontrolle habe.
aktualisiert am 05.11.2009AKW Beznau
Haarspalterei zum Jubliläum
Beim AKW Beznau 2 ist innerhalb von neun Tagen gleich zweimal ein Ventil eines Dampferzeugers ausgefallen. Was AKW-Betreiber und die Aufsichtsbehörde ENSI verschweigen: Schon 2007 musste Beznau 2 wegen Problemen mit einem Dampferzeugerventil notfallmässig abgeschaltet werden.
AKW Mühleberg
Nun auch ein Riss am Druckbehälter
Erstmals zeigt sich ein Riss in einem Teil der Anlage, der unter Druck steht. Doch die Betreiber finden: «unbedenklich».
AKW Beznau
Strahlung ausgetreten
Innerhalb weniger Monate ereignete sich im AKW Beznau zweimal die fast gleiche Panne.
Atommüll-Tiefenlager
«Welche Technik hält schon eine Million Jahre?»
Nichts kann garantieren, dass aus einem Atommüll-Tiefenlager keine Radioaktivität in die Umwelt gelangt, sagt der Wiener Risikoforscher Wolfgang Kromp. Er fordert kleinere, dezentrale Lager.
AKW Mühleberg
Keine Risse in der Schweigemauer
An der Gedenkdemo zum 23. Jahrestag der Katastrophe von Tschernobyl hätten ihm viele Leute gratuliert, sagt AKW-Gegner Jürg Joss: «Alle meinten, wir könnten nun endlich den Sicherheitsbericht zu Mühleberg anschauen.»
Ernst Ulrich von Weizsäcker
«Wer Verzicht als Ende der Zivilisation beklagt, ist ein Spinner»
Nur höhere Energiepreise und der Verzicht auf «Dinosaurier-Technologien» werden Wirtschaft und Umwelt auf Dauer in Schwung bringen, erklärt Naturwissenschaftler und Autor Ernst Ulrich von Weizsäcker. In diesem Sinne habe auch die Finanzkrise ihr Gutes.
Atomkraft
Ein strahlendes Comeback
Bald gehen im Land die ersten Lichter aus, warnt die Stromlobby. Und nur neue AKWs könnten das verhindern. Der Moment für die nukleare Offensive ist nicht schlecht gewählt – es wird mehr Strom verbraucht denn je.
Endlager
Wie der Atommüll enden soll
Der Standort des Tiefenlagers für radioaktiven Abfall ist noch nicht bestimmt. Doch es gibt bereits einen klaren Plan, wie ein Endlager gebaut und betrieben wird. Ein Augenschein in der Zukunft.
aktualisiert am 06.02.2009AKW
Von Rissen darf keiner wissen
Die Risse im Kernmantel des bald 40-jährigen AKW Mühleberg werden immer grösser. Trotzdem will man eine unbefristete Betriebsbewilligung – und hält die Sicherheitsberichte unter dem Deckel. Ein solcher Bericht enthält brisante Informationen. Genau darum publiziert ihn nun der Beobachter.
Tschernobyl
Honig strahlt noch immer
Die Tschernobyl-Katastrophe liegt nun 20 Jahre zurück. Noch immer sind gewisse Nahrungsmittel mit radioaktivem Material verseucht.
Fortschritt - Wachstum
Die Schweiz von morgen
Wirtschaftlicher Fortschritt und Bevölkerungswachstum sind die treibenden Kräfte bei der Umgestaltung des Lebensraums Schweiz. In 25 bis 30 Jahren wird die Einwohnerzahl um rund 700'000 auf 8,3 Millionen wachsen – mit ihr der Anspruch auf Siedlungsraum, Verkehrsinfrastruktur, Freizeitanlagen und Energie.
Strompreise
Die faulen Tricks der Stromkonzerne
Ab dem 1. Januar gilt beim Strom der freie Markt. Resultat: Er wird für alle teurer. Dafür sorgen die Konzerne mit allen Mitteln. Denn eigentlich würden sie den Strom lieber ins Ausland verkaufen.
Alternativenergie
Bestechende Theorie, ernüchternde Praxis
Ein sparsamerer Umgang mit Strom und erneuerbare Energien: Ideen und Projekte dafür sind in der Schweiz zuhauf vorhanden. Doch bei der Umsetzung hapert es – Stromproduzenten, Verbraucher und Politik sind gefordert.
Wasserkraft
Der Mythos der sauberen Energie
Einzelne Wasserkraftwerke brauchen mehr Strom, als sie produzieren – verdienen aber Geld damit. Und neue Projekte für diese erneuerbare Energie bedrohen die letzten unverbauten Flüsse.
Heinz Karrer
«Unsere finanzielle Lage ist solide»
Ein neues AKW in der Schweiz wird fünf bis sieben Milliarden Franken kosten. Für die Axpo sei dies kein Problem, sagt deren Chef Heinz Karrer - und prophezeit einen deutlich höheren Strompreis.
Atomkraftwerke
Die Kosten werden schöngerechnet
Angeblich billiger Atomstrom ist vor allem ein Produkt geschickter Buchhaltung: Tatsächlich könnten die drei in der Schweiz geplanten neuen AKWs deutlich mehr als 20 Milliarden Franken kosten.
Jürgen Trittin
«Alte Atomkraftwerke sind Gelddruckmaschinen»
Für den ehemaligen deutschen Umweltminister Jürgen Trittin ist klar: Neue Atomkraftwerke werden in Europa so schnell nicht gebaut. Mit den alten lässt sich nämlich mehr Profit machen.
Windkraftwerke
«Ein Tsunami für die Landschaft»
Die landauf, landab geplanten Windenergieanlagen sorgen für Zoff unter den Umweltorganisationen. Denn sie laufen dem Wunsch nach intakten Landschaften zuwider.
Atomkraft
Der Mythos Kaiseraugst
Nach starker Opposition beerdigten bürgerliche Parlamentarier vor 20 Jahren das AKW Kaiseraugst. Man dachte, auf Schweizer Boden würde nie mehr ein AKW gebaut. Jetzt siehts wieder anders aus.
Tschernobyl
Der Tag, an dem die Wolke kam
Am 26. April 1986 um 1.23 Uhr ereignete sich in Tschernobyl der grösste anzunehmende Unfall. Die Reaktorkatastrophe veränderte das Leben von Millionen von Menschen - auch in der Schweiz. Vier von ihnen blicken zurück.













































Fukushima
Seitenweise schwarze Balken
Beim Bund erstellte Dokumente sind grundsätzlich öffentlich, sagt das Gesetz. Wenn es aber um Fukushima geht, sehen das findige Juristen beim Bundesamt für Energie anders.