Stichwort
Delikte
aktualisiert am 30.01.2012Internet
Blackout am 8. März?
Deutsche und Schweizer Behörden empfehlen Internetbenutzern, ihre Computer auf den Befall mit der Schadsoftware «DNS-Changer» zu überprüfen.
Bodypacker
Verschluckt, verschoben, verteilt
Kokain wird in den abenteuerlichsten Verstecken über die Grenzen gebracht.
Schwarzgeld
Versteckte Schätze legalisieren
Viele Menschen haben noch irgendwo einen Notgroschen versteckt. Grössere Beträge gelten als Schwarzgeld – und das legt man am besten offen. Denn irgendwann kommen die Steuerbehörden dahinter. Spätestens die Erben haben ein Problem.
aktualisiert am 27.10.2011Strafrecht
Bedingte Geldstrafen vor dem Ende
Die bedingten Geldstrafen sollen abgeschafft, kurze Freiheitsstrafen wieder eingeführt werden. So will es der Bundesrat.
Krawall
Gewalt in Stadien ist selten
Den Fussballausschreitungen folgte der landesweite Aufschrei über Gewalt in Sportstätten als Dauerproblem. Offizielle Zahlen zeichnen ein anderes Bild.
Fussball und Gewalt
«Selbstregulierung funktioniert gut»
Gewalt ist auch eine Frage der Definition, sagt der Soziologe Thomas Busset. Er befasst sich seit Jahren mit der Fanszene des Schweizer Fussballs.
Gewalt
Angriff auf die Helfer
Der Respekt vor Rettern nimmt ab. In Zürich werden immer öfter Feuerwehrleute und Sanitäter körperlich attackiert.
Fussball-Randale
Jenseits von Gut und Böse
Nach dem Spielabbruch beim Zürcher Derby wird der Ruf nach schärferen Sicherheitsmassnahmen laut. Was wirklich hinter der Randale steckt und weshalb es keine Patentlösungen gibt.
Urheberrecht
Für die Bilder aus dem Internet bezahlen?
Ich habe für meine Homepage Bilder aus dem Web verwendet. Nun erhalte ich einen Brief von der Firma Getty Images, die mir droht, einen Anwalt einzuschalten, sofern ich nicht 1800 Euro Lizenzgebühren leiste. Muss ich tatsächlich zahlen?
Das neue Urteil
Bleiberecht trotz mehreren Vorstrafen
Einem Ausländer, der eine Schweizerin heiratet, darf die Aufenthaltsbewilligung nur verweigert werden, wenn er hier straffällig geworden ist. Dafür ist gemäss Praxis des Bundesgerichts eine Freiheitsstrafe von mehr als einem Jahr nötig.
Häusliche Gewalt
Delikte in Beziehungen
Wenn Männer Frauen wegen einer Trennung bedrohen, ist das kein Ausländerphänomen. Statt Präventivhaft brauche es besseren Opferschutz, sagt Gerichtspsychiater Martin Kiesewetter.
Opfer einer Straftat
Den Täter anzeigen?
Wer Opfer einer Straftat wird, kann Anzeige erstatten. Doch wie läuft die Sache dann weiter?
Hooligans
Wer soll für Krawalle zahlen?
Mit dem Meisterschaftsstart in der Super League hat auch die Saison der gewaltbereiten Fans begonnen. Sie im Zaum zu halten wird immer teurer. Die Klubs sehen das nicht als ihr Problem an.
aktualisiert am 20.05.2011Zuwanderung
Personenfreizügigkeit - was heisst das?
Seit 1. Mai 2011 gilt die vollständige Personenfreizügigkeit für acht weitere EU-Länder. Was bedeutet das - wer darf aus der EU in die Schweiz einwandern? Und bekommen Einwanderer Sozialhilfe?
Staatsanwälte
Deals statt Urteile
Staatsanwälte fällen inzwischen 98 Prozent aller Strafurteile, ohne dass ein Gericht aktiv wird. Sie haben immer mehr Kompetenzen und lassen sich immer schlechter kontrollieren.
aktualisiert am 22.02.2011Bundesgericht
Schwarzfahren erlaubt?
Das Bundesgericht hat eine Buspassagierin geschützt, die ohne Billet unterwegs war. Heisst das nun, Schwarzfahren ist erlaubt?
Tierschutz
Tierquäler kommen oft ohne Busse weg
Im Jahr 2009 kam es in der Schweiz zu 955 Tierschutz-Straffällen. Doch die kantonalen Unterschiede sind beträchtlich: Obwohl eine konsequente Ahndung gesetzlich vorgeschrieben wäre, fassen einige Kantone die Täter mit Samthandschuhen an.
Hells Angels
Ein höllisches Geschäft
In der Auseinandersetzung zwischen den Hells Angels und den Outlaws geht es um mehr als die Ehre zweier Rockervereine. Der Schweiz droht ein Krieg um den Einfluss im Milieu.
Strafrecht
«Ich verstehe den Ärger in der Bevölkerung»
Weshalb hängt man die Kleinen und lässt die Grossen laufen? Der Strafrechtsprofessor Christof Riedo versucht zu erklären.
Rechtsfragen
Justitia, der Lenz ist da!
Kaum ist es wieder warm, wird das Leben kompliziert: Die Tochter will im Minirock zur Schule, Nachbars Katze durchwühlt das frisch angelegte Gartenbeet, Kinderlärm geht den Nachbarn auf die Nerven. Der Beobachter klärt rechtliche Fragen, die sich im Frühling stellen.
Peter Studer
«Privatsphäre wird verletzt»
Ein mutmasslich pädophiler Priester wird im «Blick» voreilig geoutet, und der Verdacht gegen Jörg Kachelmann ist ein Medienereignis. Medienrechtler Peter Studer fordert Zurückhaltung.
aktualisiert am 06.04.2011Polizeivorladung
Muss die Polizei Auskunft geben?
Frage: Ich bin heute telefonisch von der Polizei zur Befragung vorgeladen worden – ohne zusätzliche Informationen. Bevor ich jedoch dorthin gehe, möchte ich wissen, worum es geht. Kann ich darauf bestehen?
Tierschutzanwälte
Fürsprecher der Tiere
Antoine F. Goetschel kämpft im Kanton Zürich als Anwalt gegen die Quälerei und Vernachlässigung von Tieren. Am 7. März entscheiden die Stimmbürger, ob alle Kantone Tierschutzanwälte erhalten sollen.
aktualisiert am 29.01.2010Haftstrafen
Ausländer bleiben in Schweizer Gefängnissen
In der Schweiz verurteilt, im Ausland in den Knast: Dieses Sparmodell für Gefängnisse ist gescheitert. Die Schweiz hat seit 2004 nur gerade vier Straftäter in ihre Heimat schicken können.
Diebstahl
Was klaut ein Mundräuber?
Wer Äpfel stahl, war früher des Mundraubs schuldig. Heute ist er ein gewöhnlicher Dieb.
Thomas Knecht
«Betrüger sind voller Tatkraft»
Thomas Knecht weiss genau, wie Wirtschaftskriminelle ticken. Der Psychiater hört sich seit 20 Jahren ihre Geschichten an.
Strassenverkehr
Durchblick im Bussendschungel
Verkehrsdelikte werden unterschiedlich geahndet: Für gewisse gibt es Verfahrenskosten, für andere nicht. Und: Mal bemisst sich die Bussenhöhe nach Katalog, mal nach Ermessen des Richters.
Diebe und Betrüger
Halten Sie Ihr Geld fest!
Seniorinnen und Senioren werden häufig Opfer von Betrügern und Dieben. Wie man die Tricks erkennt und sich schützt.
Gesellschaft
«Privater Waffenbesitz hat sich überlebt»
Die Waffe in der Hand des Bürgers war einst durchaus sinnvoll. Aber in einer modernen Zivilisation ist der Sinn verlorengegangen, sagt der Zürcher Philosoph Georg Kohler.
Feuerwaffen
Fast täglich ein Zwischenfall
Seit dem 12. Dezember 2008 gilt das verschärfte Waffenrecht. Dennoch kommt es fast jeden Tag zu Straftaten mit Schusswaffen.
Schusswaffen
Zeit zum Abrüsten
Trotz verschärftem Gesetz strotzt die Schweiz vor Schusswaffen: Mehr als drei Millionen sollen es sein. Die Zahl der Familiendramen und Suizide ist ungebrochen hoch. Höchste Zeit, Pistolen und Gewehre abzugeben, denn: weniger Waffen, weniger Tote.
Das neue Urteil
Radarwarnung ist illegal
Autofahrer seien gewarnt: Radarwarngeräte aller Art sind verboten. Das Bundesgericht hat in einem neuen Urteil klargemacht, dass sich auch Benutzer von Geräten strafbar machen, die Radarwellen zwar nicht selber erkennen können, aber mit GPS und zuvor gespeicherten Daten über bestehende Radargeräte informieren.
Krisenmanagement
Es kommt in den besten Vereinen vor
Vereinsmitglieder sind engagierte Zeitgenossen - deshalb sind auch Auseinandersetzungen üblich. Aus harmlosen Konflikten können sich rasch veritable Krisen entwickeln. Fünf Rezepte dagegen.
Gewaltverbrechen
Gefühlte Bedrohung und Realität
«Man kann sich nachts kaum mehr auf die Strasse wagen», heisst es oft - die Politik will drastische Massnahmen für mehr öffentliche Sicherheit. Doch sind die Zeiten wirklich unsicherer geworden?
Einbruchschutz
Den Dieben einen Riegel schieben
Alle neun Minuten steigt ein Einbrecher in eine Wohnung ein. Dagegen helfen Massnahmen, die den Langfingern das Leben schwermachen.
Einbruchschutz
Welche Massnahme welchen Nutzen hat
Fenster sichern, Türen verriegeln, Beleuchtung installieren, Nachbarschaftshilfe organisieren: Wie Sie Einbrechern das Leben schwer machen.
Gewaltverbrechen
Mein Sohn, der Täter
Was geht in einer Mutter vor, deren Kind ein übles Verbrechen begangen hat - einen schweren Raubüberfall oder einen Mord? Die Frage nach einer Mitschuld ist immer da. Zwei Frauen berichten.
Stalking
Vom Wahnsinn umzingelt
Mit E-Mails bombardieren, telefonisch belästigen, auflauern und bedrohen: Sogenannte Stalker überschütten ihre Opfer mit Psychoterror aller Art. Wie können diese sich wehren?
Das neue Urteil
Wortklauberei nützt nichts
Bei einigen Delikten muss das Opfer nicht nur eine «Strafanzeige» bei der Polizei machen, damit der Täter verfolgt wird, sondern ausdrücklich einen «Antrag auf Strafverfolgung» stellen. Verwechselt der Anzeigeerstatter die Begriffe, macht das aber nichts, wenn deutlich wird, dass er eine Strafverfolgung einleiten will.
Kinderpornographie
Wann wird das Ansehen von Bildern zur Straftat?
Frage: Als Therapeutin habe ich vermehrt mit Männern zu tun, die Probleme mit dem Konsum von Pornographie aus dem Internet haben. Was oft harmlos beginnt, kann sich zu einer eigentlichen Sucht entwickeln - bis hin zum Herunterladen von Kinderpornographie. Wann beginnt die Straftat, wie geht die Polizei vor und mit welchen Strafen muss gerechnet werden?
Sicherheit
Spielen Sie nicht die Opferrolle
Wer sich richtig verhält, kann gefährliche Situationen im Alltag gewaltfrei meistern oder geht ihnen gleich ganz aus dem Weg - in speziellen Trainings lässt sich das üben.
Handyklau
Für den Dieb bezahlen?
Frage: Mein Handy wurde gestohlen. Als ich den Diebstahl bemerkte, liess ich sofort die Telefonkarte (SIM) des Geräts sperren. Unterdessen hatte der Dieb jedoch schon für 800 Franken telefoniert. Muss ich die Rechnung bezahlen?
Verwahrung
«Lebenslänglich» für Diebe?
Ab 2007 dürfen Täter, die nur Diebstähle begangen haben, nicht mehr verwahrt werden. Das nützt den fünf bereits verwahrten Dieben im Kanton Zürich wenig: Sie sollen im Knast bleiben. Ein Verstoss gegen die Menschenrechte, meinen Kritiker.
Fahrausweisentzug
Ist der Zeitpunkt wählbar?
Weil ich innerorts – nach dem Abzug der Toleranzmarge – um 26 Kilometer pro Stunde zu schnell gefahren bin, muss ich mein Billett abgeben. Ich arbeite im Aussendienst. Kann ich den Zeitpunkt der Abgabe selber bestimmen?
Polizeikontrollen
Widerstand zwecklos?
Bei Verkehrskontrollen lassen Polizisten meist nicht mit sich diskutieren. Wer sich ungerecht behandelt fühlt, muss aber nicht die Faust im Sack machen.
Schwarzarbeit
Profit auf der Schattenseite
In der Schweiz wird jeder zehnte Franken am Fiskus vorbeiverdient. Ein neues Gesetz soll das ändern. Doch damit wird man der Schwarzarbeit kaum beikommen.
Ladendiebstahl
Die Ohnmacht der Verkäufer
Ladendiebstähle und -überfälle nehmen zu: Letztes Jahr wurden in der Schweiz Waren im Wert von 750 Millionen Franken gestohlen. Die Diebe gehen bandenmässig und immer aggressiver vor. Das Verkaufspersonal rüstet auf.
Tötungsdelikte
«Die grösste Gefahr lauert zu Hause»
Jedes dritte Tötungsopfer ist ein Kind. Häufig sind die Eltern die Täter. Warum bringen Väter und Mütter ihre Kinder um? Ein Gespräch mit dem Psychiater Martin Kiesewetter.
aktualisiert am 07.04.2011DNA-Probe
Das sind Ihre Rechte
Will die Polizei mittels Wangenschleimabstrich eine DNA-Probe entnehmen, muss sie Sie über Ihre Rechte aufklären. Diese Rechte sind:
Online-Pornos
Wo melden?
Ich erhalte häufig unaufgefordert Mails mit abstossendem Inhalt. Auch im Internet bin ich vor kurzem auf wahrscheinlich verbotenes Bildmaterial gestossen. Bei welcher Amtsstelle kann ich solche Sichtungen melden? Jürg M.
Das neue Urteil
Schweigerecht verschwiegen
Ein Festgenommener legte ein Geständnis ab, ohne Wissen um das Schweigerecht. Das Urteil darf sich somit nicht auf das Geständnis stützen.
Das neue Gesetz
Gewalt in der Familie wird ab sofort geahndet
Körperliche und sexuelle Gewalt in der Familie ist strafbar. Auf Verlangen der Opfer kann das Verfahren eingestellt werden – es muss aber nicht; die Behörden entscheiden darüber.
Kontrollen
Wie weit darf die Polizei gehen?
Was darf eigentlich die Polizei? Und was nicht? Wichtigster Grundsatz: Polizeiliche Eingriffe müssen immer verhältnismässig sein.














































Krawalle
Hinsehen streng verboten
Wer bei Krawallen aus der Distanz zuschaut, verdient die gleiche Strafe wie jemand, der mit 25 Gramm Heroin handelt oder mehrere Einbrüche begeht – urteilen die Zürcher Strafbehörden.