Stichwort
Depression
Kindswohl
Mami, warum bist du so?
Kinder von psychisch kranken Eltern werden oft vergessen. Für ihr Wohl fühlt sich niemand verantwortlich – das kann fatale Folgen haben. Nun macht ein Pionierprojekt Hoffnung.
Psychisch kranke Eltern
«Die Schweiz ist kein Vorzeigeland»
Ronnie Gundelfinger leitet das Zentrum für Kinder- und Jugendpsychiatrie in Zürich. Er machte schon vor 20 Jahren auf die Situation von Kindern mit psychisch kranken Eltern aufmerksam.
Depressionen
«Depressiv? Ich? Niemals!»
Wegen einer schweren Depression musste der heute 67-jährige Hans Jud aus Oberrieden ZH nicht nur seine Kaderposition in einer Bank aufgeben. Er verlor auch den Glauben an sich selbst.
Depression
«Nichts wäre ihnen lieber, als aktiv zu sein»
Depressive Menschen werden vom eigenen Organismus ausgebremst, sagt der Zürcher Psychiater Daniel Hell.
Erich Seifritz
«Aus einer Depression findet man nicht bloss mit dem Willen heraus»
Erich Seifritz ist Klinikdirektor am «Burghölzli», der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich. Was sagt er zum Vorwurf, Antidepressiva würden oft vorschnell verschrieben?
Depressionen
Wem helfen Pillen?
Die Zahl der Depressionen nimmt weltweit dramatisch zu – und damit der Einsatz von Antidepressiva. Doch Zweifel an diesen mehren sich: Soll man wirklich das Gehirn behandeln, wenn die Psyche krank ist? Eine Streitschrift.
aktualisiert am 07.07.2011Sterbehilfe
Weiterhin keine ausdrückliche Regelung
Der Bundesrat hat entschieden, auf eine ausdrückliche Regelung der organisierten Suizidhilfe im Strafrecht zu verzichten.
Koni Rohner zu Liebe
«Immer eiskalte Ablehnung»
«Das Gefühl des Ungeliebtseins führt zu Depressionen.»
Aufschieberei
«Er tut alles im letzten Moment»
Reni F.: «Unser 16-jährige Sohn verschiebt das Lernen immer wieder, um den Stoff dann im letzten Moment noch in sich hineinzustopfen – womit er natürlich keine wirklich guten Resultate erzielt. Vorschläge, wie er die Zeit besser einteilen könnte, nützen nichts.»
Psychiatrie
«Ein unglaublicher Wachstumsmarkt»
Immer mehr Patienten, immer mehr Psychiater: Das heisst aber noch lange nicht, dass die Schweiz kränker wird, sagt Sozialpsychiater Wulf Rössler.
Psychiatrie
Ein Land von psychisch Kranken
Jeder Zweite wird irgendwann im Leben psychisch krank. Die Kliniken sind voll, die Kosten steigen stetig. Die Lösung wäre: Patienten zu Hause betreuen.
Psychiatrie
Auch wenn der Patient sich wehrt
Im Notfall die Spritze? Zwangsmassnahmen bei psychisch Kranken sind heikel. Angehörige drängen oft darauf – doch Ärzte bremsen.
Jugendsorgen
Alles Elend dieser Welt
Gerade noch unbeschwertes Kind, und plötzlich drücken die Sorgen unseres Planeten auf die Teenager-Seele. Eltern tun gut daran, diese Last ernst zu nehmen.
Trennung
«Die Energie ist seither weg»
Frage: Seit der Trennung von meiner früheren Freundin geht es mir sehr schlecht. Ich habe weder Energie, Interessen noch Lebensfreude – dabei ist die Trennung drei Jahre her. Ich bin wieder verheiratet, aber ich kann meiner neuen Frau nichts Positives bieten.
Psychologie
«Jeder zweite Jugendliche hat Suizidgedanken»
Die Vorstellung, sich das Leben zu nehmen, ist bei Teenagern normal, sagt die Therapeutin Karin Barta. Deshalb kann es fatal sein, wenn in der Familie nicht über das Thema Suizid gesprochen wird.
Psychische Krankheiten
Das verkannte Leiden
Der steigende Druck in der Arbeitswelt zwingt mehr und mehr Leute in die Knie. Rund ein Viertel der Bevölkerung leidet bereits an einer psychischen Erkrankung. Die 5. IV-Revision hat die Luft für sie noch dünner gemacht.
Altersdepression
«Meine Frau sass nur noch im Sessel»
Jede vierte Person über 65 leidet an einer Depression. Oft werden die Symptome falsch gedeutet - die Folgen können gravierend sein: In keiner anderen Alterskategorie ist die Suizidrate derart hoch.
Winterdepression
Keine Lust auf gar nichts
Frage: Am liebsten würde ich den ganzen Tag schlafen, alle Energie und Lust ist total weg. Ich frage mich, ob es damit zusammenhängt, dass es im Winter so früh dunkel wird. Ich hasse auch die graue Nebeldecke und die Kälte. Sarah G.
aktualisiert am 15.12.2011Winter
Sonne im Herzen genügt nicht
Kalte und trübe Tage machen schlechte Laune. Die besten Arzneien dagegen: Licht, frische Luft und clevere Ernährung.
Koni Rohner zu Mitgefühl
«Ihre Depression zieht mich immer mehr nach unten»
Frage: Meine Lebenspartnerin leidet unter einer schweren Depression. Ich versuche sie immer wieder aufzuheitern, stattdessen zieht es mich selber immer mehr nach unten. Wie kann ich ihr helfen, ohne selbst den «Verleider» zu bekommen? Ralph F.
Depression
Herbst in der Seele
Die Depression ist die häufigste psychische Erkrankung: In der Schweiz sind rund 350'000 Menschen akut betroffen – und die Angehörigen leiden mit.
Todesgedanken
Warnsignale und Hilfe
Der Wunsch, das eigene Leben zu beenden, reift nicht von heute auf morgen - die Alarmsignale machen sich meist lange im Voraus bemerkbar. Wenn man sie erkennt.
Suizid
Der Ausweg, der keiner ist
Die Suizidrate bei Jugendlichen ist alarmierend hoch. Doch in der Öffentlichkeit ist die Selbsttötung – oder nur schon der Gedanke daran – noch immer ein Tabuthema. Dabei könnte Offenheit viel Leid verhindern.
Depression
Die Kinder leiden mit
Um ihren Nachwuchs nicht zu belasten, verschweigen viele an Depression oder Schizophrenie leidende Eltern ihre Krankheit. Doch damit schüren sie die Angst und die Verunsicherung ihrer Kinder erst recht.
Suizid
«Es braucht eine Enttabuisierung»
In der Schweiz ist Selbsttötung eine der häufigsten Todesursachen von Jugendlichen. Oftmals werden die Alarmsignale nicht erkannt.
Depression
Seelenkräfte sanft stimulieren
Depressionen können durch eine Lebenskrise, aber auch ohne erkennbaren Anlass entstehen. Sanfte Medizin hilft, die inneren Ressourcen der Kranken zu aktivieren.





























Depression
«Am liebsten nicht erwachen»
Wie man Depressionen erkennt – und was man gegen den Sog nach unten tun kann.