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Hitze und Brände in Russland, Jahrhundertfluten in Pakistan – der Sommer 2010 ist ein Sommer der Wetterextreme. Doch was hat dies alles mit der Erderwärmung zu tun, und sind menschliche Emissionen dafür verantwortlich?
Das Wetterphänomen tritt alle fünf bis sieben Jahre auf. Doch jetzt hat sich etwas verändert: Der mächtige Monsun wird verstärkt.
Wissenschaftler aus fünf Alpenländern untersuchen erstmals gemeinsam den Einfluss des Klimawandels auf den Gebirgspermafrost.
Zwei neue Studien rehabilitieren die Klimawissenschaftler. Neben den bekannten zwei Fehlern im IPCC-Bericht gebe es keine Hinweise, ihnen zu misstrauen.
Erstmals untersuchten Forscher, wie stark die Erde langfristig strapaziert werden kann. Die Studie kommt zu erstaunlichen Resultaten – und zeigt, dass sich konsequentes Handeln lohnt.
Aus Auto-Klimaanlagen verdampft kontinuierlich Kältemittel. Da das heute gängige Produkt ein Klimakiller ist, verbietet es die EU per 2011. Welcher Ersatzstoff setzt sich durch?
Das Zürcher Fotografenpaar Monika Fischer und Mathias Braschler porträtierte rund um den Globus Menschen, denen Dürren, Stürme und tauende Böden die Lebensgrundlage rauben.
Das rasante Artensterben schreitet ungebremst fort - alle Ökosysteme sind betroffen. Die Politik unternehme bei Weitem zu wenig, kritisieren Experten.
Die Schweiz hat 2008 1,6 Millionen Tonnen mehr Treibhausgase ausgestossen als im Vorjahr. Nach Einschätzung des Bundesamts für Umwelt kann die Schweiz dennoch ihre Kyoto-Ziele erreichen.
Kuh- und Schafherden verursachen zwar Treibhausgase, jedoch bei Weitem nicht im bisher vermuteten Ausmass.
Der Klimawandel fördert die Artenvielfalt auf den Schweizer Alpengipfeln.
Die meisten Jugendlichen finden Umweltschutz wichtig und möchten etwas für den Erhalt der Natur tun. Das zeigt eine Umfrage von BeobachterNatur. Doch damit aus guten Absichten auch Taten werden, sind engagierte Lehrer und vorbildliche Eltern gefragt.
Zeitdruck, Nachlässigkeit oder gezielte Irreführung? Eine Falschaussage zum Gletscherschwund im Himalaya bringt den Weltklimarat in Verlegenheit.
Umweltsünder bessern sich erst, wenn sich ökologisches Verhalten auch auszahlt. Deshalb soll der CO2-Emissionshandel helfen, unser Klima zu retten. Wie funktioniert dieses neuartige Geschäft – und läuft es überhaupt? Antworten auf die wichtigsten Fragen.
«Seit rund 150 Jahren ziehen sich die Alpengletscher deutlich zurück.»
Die Suchmaschine Ecosia will den Regenwald retten: Mit einem Klick auf einen Werbelink werden zwei Quadratmeter Regenwald im Amazonas geschützt.
Unsere Essgewohnheiten belasten das Klima mehr als das Autofahren oder das Heizen. Doch gut und zugleich klimafreundlich essen ist kein Widerspruch – wie das Projekt «Eaternity» der Zürcher ETH-Studentin Judith Ellens zeigt.
Der Diplomat Thomas Kolly, Leiter der Schweizer Verhandlungsdelegation, zieht nach dem Klimagipfel in Kopenhagen ein durchzogenes Fazit.
Kopenhagen hätte den Durchbruch im Kampf gegen den Klimawandel bringen sollen. Nun ist es nur ein Trippelschrittchen. Doch der Kampf geht weiter, und wer clever ist, verstärkt seine Anstrengungen - dem Klima und dem eigenen Geldbeutel zuliebe.
Vom 7. bis 18. Dezember will sich die internationale Staatengemeinschaft in Kopenhagen auf ein neues Weltklimaabkommen einigen. Das Abkommen soll das Kyoto-Protokoll ersetzen, das 2012 ausläuft.
Thomas Kolly, Leiter der Schweizer Verhandlungsdelegation, ist zuversichtlich, dass am Klimagipfel in Kopenhagen ein Abkommen verabschiedet wird. Allerdings würden viele Punkte offen bleiben.
Der Extremsportler Lewis Gordon Pugh schwimmt in eisigen Gewässern – nicht mehr wegen des sportlichen Kicks, sondern um aufzurütteln. Unermüdlich ruft der Mann mit Frostschutz in den Adern die Welt zum Schutz des Klimas auf.
An der Uno-Weltklimakonferenz in Kopenhagen diskutieren im Dezember Politiker aus der ganzen Welt, wie der Klimawandel zu stoppen ist. Die Grundlagen dafür liefern Forscher aus allen Kontinenten mit ihrer mitunter skurril anmutenden und schweisstreibenden Arbeit.
Die Weltklimakonferenz vom 7. bis 18. Dezember in Kopenhagen gilt als letzte Chance, die Klimaerwärmung in Grenzen zu halten. Lassen sich die Differenzen zwischen reichem Norden und armem Süden überbrücken? Welche Rolle spielt die Schweiz? Antworten auf die wichtigsten Fragen.
Die Walliser Gemeinde Fiesch will gegen die Klimaerwärmung beten und wird darum vom Papst empfangen. PR-Gag oder bitterer Ernst? Beides.
Wurde die von Menschen verursachte Klimaerwärmung in den letzten Jahren durch die schwache Sonnenaktivität und die Auswirkungen von «El Niño» kaschiert? Ist die Erderwärmung also dramatischer als erwartet?
Zucker aus Paraguay schadet dem Klima weniger als der hiesige – trotz Überseetransport. Neue Erkenntnisse erschüttern unser grünes Gewissen.
Yann Arthus-Bertrands einzigartiger Film HOME zeigt uns die Erde aus einer ganz neuen Perspektive – in jeder Hinsicht. Werfen Sie einen kostenlosen Blick auf unseren Planeten. Solange er noch so schön ist.
Kohlenstoff ist ein Hauptbaustein des Lebens. In einem ewigen Zyklus wird er gebunden, freigesetzt, erneut gebunden. Der unendliche Kreislauf beruht auf einem fragilen Gleichgewicht, das jetzt durch den Menschen aus dem Lot zu geraten droht.
Nur höhere Energiepreise und der Verzicht auf «Dinosaurier-Technologien» werden Wirtschaft und Umwelt auf Dauer in Schwung bringen, erklärt Naturwissenschaftler und Autor Ernst Ulrich von Weizsäcker. In diesem Sinne habe auch die Finanzkrise ihr Gutes.
Die Luft unter Wasser ist sowieso schon knapp, nun wird sie noch knapper: CO2-Zunahme und Sauerstoff-Abnahme erschweren Tiefseetieren das Atmen.
Die Emissionen von Treibhausgasen sind 2007 in der Schweiz um 3,6 Prozent zurückgegangen. Grund dafür waren vor allem die hohen Heizölpreise. Bei den Treibstoffen (Benzin und Diesel) hingegen stiegen die Emissionen weiter an.
War wohl nichts mit Sparen: Der Elektrizitätsverbrauch in der Schweiz ist im Jahr 2008 um 2,3 Prozent auf 58,7 Milliarden Kilowattstunden gestiegen – so viel wie noch nie.
Unsere Landesgrenze galt lange Zeit als unverrückbar. Doch jetzt gerät sie in Bewegung. Schuld ist die Klimaerwärmung.
Energiesparen ist im Trend. Die kantonalen Energiedirektoren verschärfen Vorschriften, Geschäftemacher locken mit falschen Versprechungen – der Energieverbrauch muss Bauherren interessieren.
Das umstrittene Experiment «Lohafex» ist zu Ende. Es dämpft die Hoffnungen einiger Wissenschaftler, mit grossflächigen Eisendüngungen im Meer einen Beitrag zum Klimaschutz leisten zu können.
Minergie-P-Häuser sind konsequent darauf ausgerichtet, Energie effizient zu nutzen, den Verbrauch generell zu senken und langfristig auch Kosten einzusparen.
Richtig isoliert, optimal belüftet und geheizt, verwandeln sich alte Häuser in energieeffiziente Bauten. Die Investition lohnt sich langfristig: Sie verringert den Energieverbrauch und erhöht den Wohnkomfort.
Seit zehn Jahren zeichnet das Minergie-Label energieeffiziente Häuser in der Schweiz aus. Unterdessen ist daraus eine dreiköpfige Labelfamilie geworden. Für Bauherren sind die Minergie-Standards eine wichtige Orientierungshilfe.
Weil Handelsketten und Verbraucher bestimmte Apfelsorten bevorzugen, drohen andere zu verschwinden. Italienische Wissenschaftler wollen bedrohte Sorten nun mit einer neuen Technik für die Nachwelt bewahren.
Etliche Tier- und Pflanzenarten könnten wegen des Klimawandels aussterben – was auch für den Menschen drastische Folgen hätte. Im Vorfeld der Kopenhagener UN-Klimakonferenz sprachen Fachleute deshalb Empfehlungen für die Umweltpolitik aus.
Eine neue Studie zeigt, dass der Klimawandel negative Auswirkungen auf den Grossteil der europäischen Vögel haben wird: Drei Viertel der Arten kommen voraussichtlich unter Druck.
Mit welch hoher Geschwindigkeit Evolutionsprozesse im Tierreich ablaufen können, verblüfft Forscher: Die Analyse 40 Jahre alter Floh-Eier zeigte, dass Umweltverschmutzung massive, nicht wieder umkehrbare Auswirkungen auf Organismen haben können.
Extreme Wetterereignisse und kollabierende Ökosysteme: Schon ein geringfügiger Anstieg der Temperatur sorgt global für heftige Folgen – ein Expertenteam zeichnet ein düsteres Szenario.
Aus der Krise lernen, lautet jetzt überall die Devise. Ein frommer Wunsch. Denn die Menschheit wird nicht klüger, sondern dümmer.
Globale Finanzkrise, Klimawandel, Terrorgefahr begründen, warum wir uns als Mitglieder einer «Risikogesellschaft» erleben. Der deutsche Soziologe Ulrich Beck hat bereits 1986 vor globalen Risiken gewarnt, wie sie uns heute verunsichern.
Wissen Sie mit Ausdrücken wie Agrotreibstoff, Lohas oder Neobionten wenig anzufangen? Machen Sie sich in unserem Glossar schlau, damit Sie bei Themen rund um Natur und Ökologie kompetent mitreden können.
Vor 90 Millionen Jahren sorgten Vulkanexplosionen für einen Super-Treibhauseffekt: Am Nordpol muss es tropisch warm gewesen sein. Das zeigen Fossilienfunde in der Arktis.
Bilder von schmelzenden Gletschern gibts zuhauf. Aber wie hört es sich an, wenn so eine Eismasse quasi ausläuft?
Ein Forschungsteam will im Südatlantik ein Experiment durchführen. Umweltschützer kritisieren den Versuch heftig – doch das Forschungsschiff ist nicht mehr zu stoppen.
Vor 20 Jahren war die Umwelt Sorge Nummer eins in der Schweiz. Heute ist Umweltschutz nur noch für jeden Fünften ein wichtiges Problem. Claude Longchamp, Leiter des Forschungsinstituts GFS Bern, erklärt warum.
Die Verbundenheit mit der Natur sei in den menschlichen Genen festgelegt, sagt der grüne Vordenker Fritjof Capra und ruft auf, die Welt radikal ökologisch umzubauen.
Ein sparsamerer Umgang mit Strom und erneuerbare Energien: Ideen und Projekte dafür sind in der Schweiz zuhauf vorhanden. Doch bei der Umsetzung hapert es – Stromproduzenten, Verbraucher und Politik sind gefordert.
Einzelne Wasserkraftwerke brauchen mehr Strom, als sie produzieren – verdienen aber Geld damit. Und neue Projekte für diese erneuerbare Energie bedrohen die letzten unverbauten Flüsse.
Angeblich billiger Atomstrom ist vor allem ein Produkt geschickter Buchhaltung: Tatsächlich könnten die drei in der Schweiz geplanten neuen AKWs deutlich mehr als 20 Milliarden Franken kosten.
Computer und Internet fressen Unmengen an Energie. Und verursachen bereits so viel CO2 wie die Luftfahrt. Zeit, zu handeln - für die Computerindustrie wie für die Benutzer zu Hause und im Büro.
Immer mehr Menschen bekennen sich zu einem umweltbewussten Lebensstil. Zugleich wollen sie auf rein gar nichts verzichten. Die Industrie hat ihre Freude dran. Und verkauft uns zusammen mit ihren Produkten gleich noch ein gutes Gewissen.
«Nationale Klima-Umfrage» klingt seriös, das Schreiben ist es aber nicht. «Die Zukunft liegt uns am Herzen», heisst es. Absurd: Wer teilnimmt, soll ausgerechnet ein Auto oder einen Flug gewinnen können.
Einst bekämpfte er mit Kampagnen und Filmen Grosskonzerne. Heute sieht der Konsumkritiker Kalle Lasn das Problem woanders: bei den Konsumenten, die auf nichts verzichten wollen.
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Viele Schweizer Bergbahnen stehen auf unsicherem Boden: Der ganzjährig gefrorene Untergrund, der Permafrost, droht aufzutauen. Die weltweite Klimaerwärmung könnte dem Alpentourismus so Millionenschäden einbrocken - und Katastrophen auslösen.
Taut die Schweiz auf? Ein Augenschein am Lawinenhang oberhalb von Pontresina – ein Jahr nach dem Hitzesommer 2003, in dem das Matterhorn bröckelte.