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Car-Sharing boomt. Wer sich nicht einer Firma anschliessen will, organisiert sich selbst. Was es dabei zu beachten gibt.
Es gibt viele Gründe, die für ein E-Bike sprechen. Höchste Zeit also, sich mit Begriffen wie Steuerelektronik, Mittelmotor und Nabenantrieb vertraut zu machen.
Was «Mobility» für Automobilisten ist, könnte «Velopass» für Fahrradfahrer werden.
Der Architekturkritiker Benedikt Loderer wettert mit Nachdruck gegen Bauboom und Einfamilienhausbesitzer – und findet das Naturverständnis der Grünen sentimental.
Benzin könnte als Treibstoff bald nur noch zweite Wahl sein. Neben Elektroautos kommen immer mehr gasbetriebene Fahrzeuge auf den Markt. Die jüngste umweltfreundlichere Alternative ist Flüssiggas – es macht bereits dem Erdgas Konkurrenz.
Es ist höchste Zeit, das Fahrrad in der Verkehrspolitik ernst zu nehmen. Velofahren wird immer beliebter, doch im alltäglichen Verkehr kommt das Zweirad unter die Räder: 2009 verunfallten doppelt so viele Velofahrer tödlich wie im Vorjahr.
Wer die Umwelt schonen möchte, muss nicht unbedingt ein teures Elektro- oder Hybridauto kaufen. Mit der richtigen Fahrtechnik verbessert man seine CO2-Bilanz unter Umständen sogar mehr als mit einem Personenwagen der neusten Generation.
Schienen, Strassen und die Netze für Strom, Gas und Wasser sind teils uralt und müssten saniert werden. Das kostet Hunderte Milliarden – und so schiebt man das Problem oft auf die lange Bank.
Strombetriebene Fahrzeuge haben bei Frauen einen schweren Stand. Dabei ist beiden eines gemeinsam: Bis vor kurzem wurden sie von der Autobranche stiefmütterlich behandelt. Das wird sich ändern: Denn die Zukunft des Automobils ist grün und weiblich, sagen Zukunftsforscher.
Rund 70 Labels zeichnen derzeit weltweit «grüne» Angebote im Tourismus aus. Ein verwirrender Wildwuchs. Jetzt reagiert die Branche. Sie will die Qualitätskriterien vereinheitlichen und Ordnung schaffen.
Nun laufen sie wieder, die 1800 Bahnen und Lifte im Wintersportland Schweiz. Manchmal stehen sie auch plötzlich still – dann muss schnell evakuiert werden. Eine Trockenübung zum Saisonbeginn in Disentis.
Die SBB fahren am Limit. Die Bahn-Infrastruktur muss ausgebaut werden. Doch der Bundesrat will sparen. Das ist kurzsichtig: Der Staat soll ruhig Schulden machen für die Bahn der Zukunft.
Die Auswahl an «Öko»-Autos wird ständig grösser. Die Hersteller polieren damit ihr Image auf – und nehmen den Mund manchmal ziemlich voll. Die Kunden reagieren zögerlich.
Myclimate offeriert ein Gegengeschäft: Freiwillige Abgaben kompensieren in Freizeit und Produktion erzeugte CO2-Emissionen. Das Angebot der Schweizer Umweltschutzorganisation kommt an. Myclimate hat zurzeit mehr Mittel in der Kasse, als in Projekte investiert werden können.
Energieverbrauch: 80 Rappen pro 100 Kilometer. CO2-Ausstoss, Lärmemissionen: gegen null tendierend. Elektroroller sind Fahrzeuge mit grosser Zukunft.
Schon heute legen wir die Hälfte aller Wege in der Freizeit zurück. Und der Anteil des Freizeitverkehrs steigt. Die wachsende Verkehrsflut führt zum Kollaps – wenn niemand das Tempo drosselt.
Während sich alle vor der neuen Grippe fürchten, sterben in Europa jedes Jahr 350'000 Menschen infolge der Luftverschmutzung. Hauptursache ist der Strassenverkehr.
Glauben Sie, Gentech-Food sei in der Schweiz verboten? Sind Sie überzeugt, dass holzfreies Holz kein Holz enthält? Nur zu oft ertappt man sich bei Unsicherheiten – und hält an falschen Überzeugungen fest. Auch in Sachen Umwelt ist nicht alles so, wie alle glauben.
Nur höhere Energiepreise und der Verzicht auf «Dinosaurier-Technologien» werden Wirtschaft und Umwelt auf Dauer in Schwung bringen, erklärt Naturwissenschaftler und Autor Ernst Ulrich von Weizsäcker. In diesem Sinne habe auch die Finanzkrise ihr Gutes.
Wirtschaftskrise und wachsendes Umweltbewusstsein zeigen offenbar Wirkung: Laut den Statistiken der Importeure werden mehr kleinere Autos gekauft. Das ist die gute Nachricht für die Umwelt. Die schlechte: Wie alle Statistiken hat auch diese ihre Tücken.
Wie viele Planeten bräuchten wir, wenn alle Menschen so leben würden wie zum Beispiel die Kanadier, Schweden oder Georgier? Wenn Sie neugierig sind, welche Nation auf wie grossem Fuss lebt, finden Sie hier die Liste der Länder, für die Global Footprint Network die Daten erhoben hat.
Hätten alle Erdenbewohner denselben Lebensstandard wie ein durchschnittlicher Schweizer, bräuchten wir 2,4 Planeten - wir konsumieren also zweieinhalbmal so viel Ressourcen, wie die Erde liefern kann. Testen Sie, ob Sie selber unter oder über dem Durchschnitt liegen.
Wirtschaftlicher Fortschritt und Bevölkerungswachstum sind die treibenden Kräfte bei der Umgestaltung des Lebensraums Schweiz. In 25 bis 30 Jahren wird die Einwohnerzahl um rund 700'000 auf 8,3 Millionen wachsen – mit ihr der Anspruch auf Siedlungsraum, Verkehrsinfrastruktur, Freizeitanlagen und Energie.
Vieles spricht dafür, aufs Auto zu verzichten. Doch wer eine autofreie Wohngegend sucht, wird in der Schweiz kaum fündig. Das ändert sich nun. Das Parkplatzobligatorium für Neubauten bröckelt.
Mit abgestuften Tarifen wollen die SBB etwas gegen die Platznot in den Zügen tun. Doch das wird nicht funktionieren. Das Problem liegt tiefer: Mobilität ist insgesamt zu billig.
Kosmetik, Bekleidung, Ernährung, Mobilität - überall trägt man Verantwortung für die Umwelt. Wie Sie ohne Verzicht Ökologie und Nachhaltigkeit fördern können, zeigen wir Ihnen in dieser Kompakt-Ausgabe.