Stichwort
Umweltpolitik
aktualisiert am 09.12.2011UNO-Klimakonferenz
«Wir brauchen konkrete Resultate»
An der Klimakonferenz im südafrikanischen Durban müsse die Lösung für das 21. Jahrhundert aufgegleist werden, sagte Bundesrätin Doris Leuthard in ihrer Ansprache am 8. Dezember. Kurz vor Konferenzschluss ist noch alles in der Schwebe.
aktualisiert am 02.12.2011UNO-Klimakonferenz
Die Fronten sind verhärtet
In der ersten Verhandlungswoche der UNO-Klimakonferenz im südafrikanischen Durban erzielten die Delegierten aus über 190 Ländern kaum Fortschritte.
Artenvielfalt
Jede zweite Art gefährdet
Eine Analyse zeigt, wie es um die Biodiversität in der Schweiz steht. Viele Arten können nur noch mit riesigem Einsatz vor dem Aussterben bewahrt werden.
Artenschutz
Java-Nashorn in Vietnam ausgestorben
In Vietnam haben Wilderer das letzte Java-Nashorn getötet. Schuld daran sei auch die Passivität der vietnamesischen Behörden, kritisiert der WWF.
Biodiversitäts-Strategie
Ein Plan für mehr Vielfalt
Die Schweiz hat kürzlich eine nationale Strategie vorgestellt, um den Verlust der biologischen Vielfalt zu stoppen. Doch was bringt sie der Natur konkret?
Wahlen 2011
So grün sind die Kandidaten
Wer der Natur eine Stimme geben will, hat drei Möglichkeiten, sich über die Haltung der Kandidatinnen und Kandidaten zu informieren.
Kommentar zu Greenpeace
Die ewigen Draufgänger
Die Umweltorganisation hat sich einen Ruf als kompromisslose Vorkämpferin für den Naturschutz geschaffen. Doch wenn es um die Kritik an neuen Technologien geht, schiesst Greenpeace über das Ziel hinaus.
aktualisiert am 28.07.2011Artenschutz
Internationaler Tag des Tigers
Am Freitag, 29. Juli, war der Internationale Tag des Tigers. Zur Feier des Tages verkündete der WWF gute Neuigkeiten. Zumindest zum Teil.
Umweltverbände
Schnitzer am TV macht Politik
Ein irreführender Bericht von «10 vor 10» wirkte sich bis in die Bundespolitik aus und schadete dem Image der Umweltverbände. Trotzdem wurde der Fehler nur im Internet korrigiert.
Atomenergie
Kaum Pläne für den Ernstfall
Im Fall einer Reaktorkatastrophe will der Bund notfalls Hunderttausende Menschen evakuieren. Wie das gehen soll, weiss aber niemand so genau.
Rohstoffe
Unser täglich Öl
Benzin bewegt fast jedes Auto. Erdölbestandteile stecken aber auch in unzähligen Alltagsgegenständen. Was passiert, wenn die Quellen versiegen?
aktualisiert am 24.05.2011Umweltschutz
«China will grüner werden»
Li Lin vom WWF China über die umweltpolitischen Herausforderungen des Riesenlandes, bedrohte Pandas, verschmutzte Flüsse und die Hoffnung auf eine nachhaltigere Zukunft.
aktualisiert am 22.03.2011Weltwassertag 2011
Drohen Kriege um Wasser?
Fehlender Zugang zu sauberem Trinkwasser kann soziale Spannungen verschärfen und Länder instabil machen. Die Regierungen sollten deshalb das Thema Wasserversorgung gemeinsam lösen, fordern Experten anlässlich des heutigen UN-Weltwassertags.
Standpunkt zu Atomkraft
Die Fakten, bitte!
Was bedeuten die Vorfälle in Japan für die AKW-Diskussion in der Schweiz? Dass die Zeit der Geheimniskrämerei vorbei sein muss.
BMW-Fahrtraining
«Da wird Natur verschleudert»
Während Wochen kurven BMW-Kunden über den geschlossenen Flüelapass und den See beim Hospiz. Die Gegner dieses exklusiven Vergnügens finden beim Kanton kein Gehör.
WWF Energy Report
Günstiger ohne Erdöl, Kohle und Atom
Trotz steigendem Energieverbrauch liesse sich die globale Energieversorgung bis 2050 vollständig auf erneuerbare Energie umstellen – mit finanziellem Gewinn. Zu diesem Schluss kommt der neue Energy Report des WWF.
Raumplanung
Neues Konzept soll die Landschaft retten
Mit dem neuen «Raumkonzept Schweiz» soll die Zersiedlung gestoppt und die Raumentwicklung besser koordiniert werden. Landschaftsschützer bezweifeln aber, dass das Papier viel bewegen wird.
Naturschutz
Zu wenig Geld für Natur und Landschaft
Gemäss Verfassung müssen die Kantone Natur und Landschaft schützen. Doch der Bund stellt für diese Aufgabe immer weniger Geld zur Verfügung.
Erneuerbare Energien
Umsetzung wäre möglich
Die Bernischen Kraftwerke korrigieren ihr Ziel für Ökostrom um 40 Prozent nach unten. Die Opposition war ihnen zu gross. Walter Steinmann vom Bundesamt für Energie ist erstaunt.
2011
Jahr des Waldes
Die UNO erklärt 2011 zum Internationalen Jahr des Waldes - weltweit eines der wichtigsten Ökosysteme.
aktualisiert am 13.12.2010Klimaschutz
«Wir wollen mehr»
Die Schweiz hätte im Klimaabkommen von Cancún gerne strengere Klimaschutzregeln verankert: Bruno Oberle, Direktor des Bundesamtes für Umwelt, berichtet, wie er die Verhandlungen erlebt hat.
aktualisiert am 10.12.2010Klimawandel
«Wir entscheiden unser Schicksal hier und jetzt»
Die vorliegenden Reduktionsziele führen zu einer Erwärmung von 3 bis 3,4 Grad: Ökologe Andreas Fischlin mahnt eine gesellschaftliche Debatte darüber an, wie viel Klimawandel wir haben wollen.
aktualisiert am 08.12.2010Doris Leuthard
«Nichts tun schadet Umwelt und Menschen»
Mitsprache bedeute auch Mitverantwortung - Versprechen reichen nicht mehr: Mit welchen Worten sich Bundespräsidentin Doris Leuthard am 8. Dezember an die Teilnehmer der UNO-Klimakonferenz in Cancún wandte.
Brutvögel
Zuviele Arten gefährdet
Die Situation der rund 200 Brutvogelarten der Schweiz hat sich in den letzten zehn Jahren kaum verbessert.
Klima-Länderrating
Platz 13 für die Schweiz
Eine Mehrheit der Bevölkerung will, dass die Schweiz zum klimafreundlichsten Land Europas wird – doch davon sind wir weit entfernt: In der aktuellen internationalen Klimaschutz-Rangliste landet die Schweiz nur auf dem 13. Platz.
aktualisiert am 11.12.2010Klimagipfel Cancún
Mexiko setzt alles auf eine Karte
Bei den Klimaverhandlungen bringt der mexikanische Vorschlag den Durchbruch: Die Unterscheidung zwischen Industrie- und Entwicklungsländern wird aufgeweicht. Jetzt sollen alle ihre Emissionen begrenzen.
aktualisiert am 03.12.2010Klimagipfel Cancún
Schwierige Verhandlungen in der ersten Woche
Die erste Verhandlungswoche an der UNO-Klimakonferenz im mexikanischen Cancún zeigte, dass die Suche nach einer Lösung der Klimafrage nach wie vor sehr schwierig ist.
aktualisiert am 03.12.2010Klimagipfel Cancún
Die erste Woche
Wie die erste Woche der Klimaverhandlungen in Cancún verlief.
aktualisiert am 26.11.2010Klimagipfel Cancún
«Die ganze Welt schaut auf Europa»
Europa, USA, China, Indien - wer verbündet sich mit wem? Wer ist überhaupt handlungsfähig? Christoph Bals, langjähriger Beobachter der Klimaverhandlungen, analysiert die Ausgangslage zum Klimagipfel in Cancún.
2010
Das Jahr der Vielfalt
Ob am Amazonas, am Mekong oder in der Tiefsee: Forscher haben im Jahr 2010 Tausende neuer Arten aufgespürt. Andere Wissenschaftler machten sich auf die Suche nach dem hellsten Stern oder nach dem kleinsten Atompartikel.
aktualisiert am 25.11.2010Klimagipfel
Cancún von A bis Z: Wer, was, wie?
Worum geht es bei den Klimaverhandlungen in Cancún genau? Wer spielt welche Rolle wobei? Ein Glossar zu Cancún - damit Sie voll im Bilde sind.
aktualisiert am 25.11.2010Klimagipfel Cancún
Schutz tropischer Wälder wird konkreter
Der Schutz der tropischen Wälder ist am Klimagipfel von Cancún ein grosses Thema. Die Chancen für einen Fortschritt stehen gut: Die Industrieländer wollen in Zukunft Geld zahlen, damit die Tropenländer ihre Wälder besser schützen.
aktualisiert am 24.11.2010Klimagipfel Cancún
Es braucht vor allem Bewegung
Bei den Klimaverhandlungen vom 29. November bis 10. Dezember in Cancún geht es um viel: Ohne Fortschritte sind die Klimaverhandlungen grundsätzlich in Frage gestellt.
Artenkonferenz
Staatengemeinschaft will Natur besser schützen
Die internationale Biodiversitätskonferenz ist nicht gescheitert: 193 Länder einigten sich in Japan darauf, die Biopiraterie und das Artensterben einzudämmen. Unklar ist jedoch, wer die Umsetzung der ambitionierten Pläne bezahlen soll.
aktualisiert am 27.10.2010Biodiversität
Konferenz droht zu scheitern
Derzeit findet in Japan die Internationale Biodiversitätskonferenz statt. Ob sich die über 190 Staaten zu griffigen Massnahmen gegen den Verlust der biologischen Vielfalt durchringen können, ist höchst ungewiss.
Ressourcenverbrauch
Die Menschheit verbraucht 1,5 Planeten
Die Weltbevölkerung verbraucht inzwischen eineinhalb Mal so viele Ressourcen, wie die Erde bieten kann. Das zeigt der aktuelle «Living Planet Report». Die Probleme spitzen sich weiter zu - und die Lösungen liegen auf der Hand.
Holzhandel
Holz muss deklariert werden
Der illegale Holzschlag soll gestoppt werden, indem Importeure einen Herkunftsnachweis erbringen müssen.
Wasserhaushalt
Wer bekommt wie viel?
Die Uni Bern macht eine Bestandsaufnahme des Wasserhaushalts in der Region Crans-Montana – um künftigen Auseinandersetzungen vorzubeugen.
Wasser
Die Schweiz droht auszutrocknen
Die Zukunft wird trocken: Die Gletscher werden wegen der Klimaerwärmung verschwinden, und es wird weniger regnen. Forscher ergründen die Wasserreserven der Schweiz, um Konflikten um deren Nutzung vorzubeugen.
Raubtiere
Das grosse Halali auf den Wolf
Das Parlament diskutiert zurzeit über ein Dutzend Vorstösse gegen den Wolf. Dabei wird bereits jetzt jeder zweite Wolf zum Abschuss freigegeben. In keinem anderen Land hat es das Tier so schwer wie in der Schweiz.
Nnimmo Bassey
«Die Ölfirmen haben zu viel Macht»
Eine Ölpest wie diejenige im Golf von Mexiko ist im Nigerdelta seit Jahrzehnten Alltag. Der nigerianische Umweltaktivist Nnimmo Bassey, der mit dem Alternativen Nobelpreis 2010 ausgezeichnet wurde, kämpft gegen die Verschmutzung eines der bedeutendsten Feuchtbiotope der Welt.
Artenschutz
Bedrohung für gigantische Fische
Die grössten Süsswasserfische der Welt leben im Mekong-Fluss in Südostasien. Geplante Staudämme könnten die Kolosse ausrotten. Der WWF fordert darum ein Bau-Moratorium.
Weltklimarat IPCC
Anschudigungen lösen sich in Luft auf
Zwei neue Studien rehabilitieren die Klimawissenschaftler. Neben den bekannten zwei Fehlern im IPCC-Bericht gebe es keine Hinweise, ihnen zu misstrauen.
Melioration
Behördenbeschluss zerstört Artenvielfalt
Im Unterengadin soll eine der artenreichsten Landschaften der Schweiz melioriert werden – auf Kosten von Flora und Fauna. Ein Ortstermin im Orchideenparadies.
Umwelt
Natur im Würgegriff
Die Schweiz schützt ihre Landschaften, Pflanzen- und Tierarten bloss auf dem Papier. In der Realität kommt die Umwelt regelmässig unter die Räder. Die Natur – eine Ressource, deren Wert verkannt wird.
Klaus Ewald im Interview
Wie die Landschaft eintönig wurde
Wenn der Mensch seine Bedürfnisse nicht zurückschraubt, wird die Schweizer Landschaft noch eintöniger, als wir sie schon gemacht haben, warnt Experte Klaus Ewald.
PCB-Belastung
Wo Schweizer Fisch giftig ist
In heimischen Gewässern tummeln sich verseuchte Fische. Die dioxinähnlichen PCB sind hochgiftig, doch der Kampf dagegen geht nur langsam voran.
Ökologie
Grenzen der Belastbarkeit
Erstmals untersuchten Forscher, wie stark die Erde langfristig strapaziert werden kann. Die Studie kommt zu erstaunlichen Resultaten – und zeigt, dass sich konsequentes Handeln lohnt.
Auto
Kühlmittel heizen das Klima auf
Aus Auto-Klimaanlagen verdampft kontinuierlich Kältemittel. Da das heute gängige Produkt ein Klimakiller ist, verbietet es die EU per 2011. Welcher Ersatzstoff setzt sich durch?
Ölförderung
Bis zum letzten Tropfen
Die Ölindustrie zapft gefährliche Öl-Quellen in der Tiefsee an und verwandelt mit aufwendigen Fördermethoden ganze Regionen in vergiftete Wüsten.
Artenvielfalt
Globale Ziele werden nicht erreicht
Das rasante Artensterben schreitet ungebremst fort - alle Ökosysteme sind betroffen. Die Politik unternehme bei Weitem zu wenig, kritisieren Experten.
aktualisiert am 21.04.2010Nepal
Mount Everest soll kein Müllberg sein
Ein Team von 20 nepalesischen Sherpas wird ab diesem Wochenende am Gipfel des Mount Everest Abfall einsammeln. Strenge Auflagen für Bergsteiger sollen künftig für mehr Ordnung am Berg sorgen.
Kyoto-Ziel
Versagt die Schweiz?
Die Schweiz wird Mühe haben, das Kyoto-Ziel zu erreichen - so die aktuelle Einschätzung des Bundesamts für Umwelt.
Willy Geiger
«Das sind Landschaftsrosinen»
Willy Geiger, Vizedirektor des Bundesamts für Umwelt (Bafu), verteidigt das neue System der Naturparks. Die ökologischen Richtlinien für die Regionen hält er für angemessen: Es herrsche kein Label-Wildwuchs und alle Schutzkategorien hätten ihre Berechtigung.
Verkehr
Autobahn-Abwasser fliesst ungereinigt in den See
Vielerorts gelangt das mit Treibstoffrückständen, Pneu- und Bremsenabrieb verseuchte Wasser von den Autobahnen direkt in die Gewässer.
Ökologische Agrarrevolution
«Es braucht eine Katastrophe, damit die Menschen reagieren»
Mit einer «ökologischen Agrarrevolution», ohne den Einsatz von Pestiziden und Biotechnologie, will Hans Rudolf Herren das weltweite Hungerproblem lösen. Für seine Erfolge in Afrika hat der Walliser den Welternährungspreis erhalten.
Artenvielfalt
Heuschrecken fliegen wieder
Wo die Massnahmen des Bundes greifen, erobern sich Heuschrecken Lebensraum zurück.
Landschaften
Marketing im Namen der Natur
In der Schweiz entstehen laufend neue Schutzgebiete – bald machen sie bis zu 40 Prozent der Landesfläche aus. Die Labelflut ist gut fürs Image, besser geschützt sind die Regionen dadurch aber nicht.
Sparlampen
Späte Erleuchtung wider Willen
2012 werden die meisten Glühbirnen aus den Regalen verschwunden sein. Ihr Ersatz, die Stromsparlampen, überzeugen aus ökonomischer und ökologischer Sicht. Richtig warm werden aber nicht alle mit den neuen Leuchten – noch nicht.
Artenschutz
Sushi – das Todesurteil für den Blauflossenthunfisch
An der internationalen Konferenz des Washingtoner Artenschutzabkommens (CITES) in Doha wurde ein Handelsverbot für den Blauflossenthunfisch abgelehnt. Für die bedrohte Tierart bedeutet das faktisch das Aus.
Klimawandel
Vertrauen schwindet schneller als Gletschereis
Zeitdruck, Nachlässigkeit oder gezielte Irreführung? Eine Falschaussage zum Gletscherschwund im Himalaya bringt den Weltklimarat in Verlegenheit.
CO2-Emissionshandel
So wird Klimaschutz zum Geschäft
Umweltsünder bessern sich erst, wenn sich ökologisches Verhalten auch auszahlt. Deshalb soll der CO2-Emissionshandel helfen, unser Klima zu retten. Wie funktioniert dieses neuartige Geschäft – und läuft es überhaupt? Antworten auf die wichtigsten Fragen.
Klimaschutz
Hausbesitzer werden doppelt belohnt
Bund und Kantone unterstützen energiesparende Sanierungen mit rund 300 Millionen Franken pro Jahr.
aktualisiert am 26.03.2010Doha-Konferenz
Profitgier statt Artenschutz
Die UN-Artenschutzkonferenz CITES hat bei Umweltgruppen nicht zu Jubelstimmung geführt. Als grosser Erfolg wird immerhin die Absage an den Elfenbeinverkauf aus Tansania und Sambia gewertet.
aktualisiert am 04.01.2010Ergebnis der UN-Klimakonferenz
«Die Einigung kam einem nach einer schlaflosen Nacht wie eine Erlösung vor»
Der Diplomat Thomas Kolly, Leiter der Schweizer Verhandlungsdelegation, zieht nach dem Klimagipfel in Kopenhagen ein durchzogenes Fazit.
aktualisiert am 20.12.2009Weltklimakonferenz
Wie geht es voran?
Kopenhagen hätte den Durchbruch im Kampf gegen den Klimawandel bringen sollen. Nun ist es nur ein Trippelschrittchen. Doch der Kampf geht weiter, und wer clever ist, verstärkt seine Anstrengungen - dem Klima und dem eigenen Geldbeutel zuliebe.
aktualisiert am 09.12.2009Weltklimakonferenz
«Dass Obama in Kopenhagen dabei sein will, ist ein hoffnungsvolles Zeichen»
Thomas Kolly, Leiter der Schweizer Verhandlungsdelegation, ist zuversichtlich, dass am Klimagipfel in Kopenhagen ein Abkommen verabschiedet wird. Allerdings würden viele Punkte offen bleiben.
Klimaforschung
Das globale Netzwerk
An der Uno-Weltklimakonferenz in Kopenhagen diskutieren im Dezember Politiker aus der ganzen Welt, wie der Klimawandel zu stoppen ist. Die Grundlagen dafür liefern Forscher aus allen Kontinenten mit ihrer mitunter skurril anmutenden und schweisstreibenden Arbeit.
Weltklimagipfel
CO2-Poker in Kopenhagen
Die Weltklimakonferenz vom 7. bis 18. Dezember in Kopenhagen gilt als letzte Chance, die Klimaerwärmung in Grenzen zu halten. Lassen sich die Differenzen zwischen reichem Norden und armem Süden überbrücken? Welche Rolle spielt die Schweiz? Antworten auf die wichtigsten Fragen.
Artenvielfalt
37 neue Smaragd-Schutzgebiete
Das Bundesamt für Umwelt hat 37 Biotope in der Schweiz für die Aufnahme in das europäische Schutzgebietsnetzwerk Smaragd vorgeschlagen. Ziel des Netzwerks ist die Erhaltung von Lebensräumen und Arten.
«Natürli»
Bei den Schweinen hört die Liebe auf
Das «natürli»-Label steht für naturnah produzierten Käse. Dabei fällt Molke an, die an Schweine verfuttert wird. Deren Haltung ist alles andere als tierfreundlich.
Augenzeuge
«Wir stehen am Scheideweg»
In den USA ist Martin Vosseler schon zu Fuss von West nach Ost gegangen, und auch nach Bethlehem ist der 61-Jährige marschiert. Nun wandert er rund um die Schweiz und durchquert das Land sowohl der Länge als auch der Breite nach – alles zugunsten der Sonnenenergie.
Umweltbewusstsein
Wir handeln «grün», wo es am bequemsten ist
Ein sorgfältiger Umgang mit der Umwelt steht bei Schweizerinnen und Schweizern hoch im Kurs. Der Weg von der Theorie zur Praxis ist aber für viele beschwerlich – vor allem dann, wenn ökologisches Handeln unseren Lebensstil beeinträchtigt.
aktualisiert am 31.07.2009Gebäudeausweis
Zu früh gefreut
Das Bundesamt für Energie verbilligt 15'000 Energieausweise für Gebäude. Viele Hausbesitzer haben sich jedoch zu früh gefreut: Im letzten Moment wurden die Spielregeln geändert.
energiefranken.ch
Hier gibt es Geld
Wenn Hausbesitzer auf erneuerbare Energien setzen, stehen ihnen Förderbeiträge zu. Die Frage ist nur: wie viel und woher? Dank dem Beobachter führen nun vier Ziffern direkt zur Antwort.
aktualisiert am 19.06.2009Robbenjagd
Blutige Tradition am Ende?
Umweltschützer jubeln: Die Nachfrage nach Robbenpelz ist eingebrochen – die brutale Jagd auf Robbenbabys lohnt sich für die Fischer kaum noch.
aktualisiert am 10.06.2009Der Film «HOME»
Hymne auf die Erde
Yann Arthus-Bertrands einzigartiger Film HOME zeigt uns die Erde aus einer ganz neuen Perspektive – in jeder Hinsicht. Werfen Sie einen kostenlosen Blick auf unseren Planeten. Solange er noch so schön ist.
Möbel
Holzherkunft meist unklar
Laut einer WWF-Studie weiss nur jeder zehnte Möbelhersteller, woher sein Holz genau stammt. Das bedeutet: Fast in jedem Möbel kann theoretisch Holz aus Raubbau stecken.
aktualisiert am 22.05.2009Tag der Biodiversität
Die Vielfalt schätzen und schützen
Anlässlich des heutigen internationalen Tags der Biodiversität erinnert Bundesrat Moritz Leuenbeger daran, wie sehr wir darauf angewiesen sind, die Vielfalt des Lebens zu erhalten.
Umweltbelastungen
«Schmutzige Luft ist ein stiller Killer»
Während sich alle vor der neuen Grippe fürchten, sterben in Europa jedes Jahr 350'000 Menschen infolge der Luftverschmutzung. Hauptursache ist der Strassenverkehr.
Bewaldung
Wilder Wald
Von toten Wäldern keine Spur. Rund 25 Jahre nach der grossen Angst vor dem «Waldsterben» gibt es keine Anzeichen dafür, dass unsere Forste in ihrer Existenz bedroht wären. Im Gegenteil: Die Waldflächen wachsen – und die Wälder werden wilder.
Ernst Ulrich von Weizsäcker
«Wer Verzicht als Ende der Zivilisation beklagt, ist ein Spinner»
Nur höhere Energiepreise und der Verzicht auf «Dinosaurier-Technologien» werden Wirtschaft und Umwelt auf Dauer in Schwung bringen, erklärt Naturwissenschaftler und Autor Ernst Ulrich von Weizsäcker. In diesem Sinne habe auch die Finanzkrise ihr Gutes.
Forschung
Marine Todeszonen breiten sich aus
Die Luft unter Wasser ist sowieso schon knapp, nun wird sie noch knapper: CO2-Zunahme und Sauerstoff-Abnahme erschweren Tiefseetieren das Atmen.
Schweiz
Deutlich weniger Ausstoss von Treibhausgasen
Die Emissionen von Treibhausgasen sind 2007 in der Schweiz um 3,6 Prozent zurückgegangen. Grund dafür waren vor allem die hohen Heizölpreise. Bei den Treibstoffen (Benzin und Diesel) hingegen stiegen die Emissionen weiter an.
Invasive Arten
Globalisierung bedroht Tiere und Pflanzen
Der wachsende Waren- und Personenverkehr bringt zunehmend blinde Passagiere mit: Fremde Tier- und Pflanzenarten, die nach Europa eingeschleppt wurden, verursachen bereits heute jedes Jahr Schäden in Höhe von rund 15 Milliarden Franken.
aktualisiert am 31.03.2009Bienensterben
Rettungsplan für die Honigbiene
Beim Angriff auf die Honigbiene sind mehrere Faktoren im Spiel, Hauptverdächtige sei jedoch die Varroa-Milbe, wie die Forschungsanstalt Agroscope Liebefeld-Posieux festhält. Nun soll eine Forschungsoffensive den Bienen zu Hilfe kommen.
Atomkraft
Ein strahlendes Comeback
Bald gehen im Land die ersten Lichter aus, warnt die Stromlobby. Und nur neue AKWs könnten das verhindern. Der Moment für die nukleare Offensive ist nicht schlecht gewählt – es wird mehr Strom verbraucht denn je.
aktualisiert am 30.03.2009Australien
Tausende invasive Kröten getötet
Im australischen Queensland wurde der Aga-Kröte der Kampf angesagt: Einst zur biologischen Schädlingsbekämpfung vom Menschen importiert, mutierten die Riesen-Amphibien inzwischen zur Bedrohung.
aktualisiert am 16.03.2009Klimawandel
Artenvielfalt muss bewahrt werden
Etliche Tier- und Pflanzenarten könnten wegen des Klimawandels aussterben – was auch für den Menschen drastische Folgen hätte. Im Vorfeld der Kopenhagener UN-Klimakonferenz sprachen Fachleute deshalb Empfehlungen für die Umweltpolitik aus.
Klimawandel
Schlimmer als befürchtet
Extreme Wetterereignisse und kollabierende Ökosysteme: Schon ein geringfügiger Anstieg der Temperatur sorgt global für heftige Folgen – ein Expertenteam zeichnet ein düsteres Szenario.
Fischerei
Riesige Schäden durch illegale Fänge
Bis zu einem Fünftel der weltweiten Fänge sind illegal. Das richtet nicht nur ökologischen und wirtschaftlichen Schaden an: Es entzieht den Ärmsten der Armen auch eine Nahrungsgrundlage.
Ökologie
Naturparadiese als Kriegsschauplätze
Kriege toben besonders häufig in Regionen mit sehr grossem Artenreichtum. Die Zerstörung der Ökologie bedroht die Zivilbevölkerung langfristig – und führt häufig erneut zu Krieg.
Bienensterben
Ist die Ursache wirklich geklärt?
Die Bienenzüchter glauben, den Grund für das Bienensterben in der Schweiz gefunden zu haben: ein Pflanzenschutzmittel der Firma Bayer. Der endgültige Beweis für einen Zusammenhang ist allerdings nicht erbracht.
aktualisiert am 03.05.2011Glossar
Natur von A bis Z
Wissen Sie mit Ausdrücken wie Agrotreibstoff, Lohas oder Neobionten wenig anzufangen? Machen Sie sich in unserem Glossar schlau, damit Sie bei Themen rund um Natur und Ökologie kompetent mitreden können.
aktualisiert am 30.01.2009Ozeandüngung
Ein Experiment schlägt hohe Wellen
Ein Forschungsteam will im Südatlantik ein Experiment durchführen. Umweltschützer kritisieren den Versuch heftig – doch das Forschungsschiff ist nicht mehr zu stoppen.
Moritz Leuenberger
«Mich überwältigen die wilden Seiten der Natur»
Moritz Leuenberger, seit 1995 Bundesrat, ist der amtsälteste Umweltminister Europas. In der Umweltpolitik brauche es einen langen Atem, sagt er. Und man müsse akzeptieren, dass Erfolge spärlich, unspektakulär und hart erstritten sind
Drei Fragen an…
Claude Longchamp
Vor 20 Jahren war die Umwelt Sorge Nummer eins in der Schweiz. Heute ist Umweltschutz nur noch für jeden Fünften ein wichtiges Problem. Claude Longchamp, Leiter des Forschungsinstituts GFS Bern, erklärt warum.
Risiken
«Winterstürme werden zunehmen»
Die grossen Risiken des 21. Jahrhunderts sind steigende Meeresspiegel, Stürme und Megastädte. Die grösste Gefahr für den Menschen aber ist der Mensch selber, sagt der Risikoanalyst David Bresch.
Nitrat
Fehlentscheid bedroht Trinkwasser
Das Bundesamt für Landwirtschaft hat jahrelange Bemühungen für saubereres Grundwasser mit einem Federstrich zunichtegemacht. Zuvorderst mit dabei: der heutige CVP-Präsident Darbellay.
Glühbirnen
Das Licht geht noch lange nicht aus
Alle glauben, die klassische Glühbirne werde nächstes Jahr verboten - und kaufen die Regale leer. Ein Irrtum.
Wohnen
Die Zeit ist reif für autofreie Inseln
Vieles spricht dafür, aufs Auto zu verzichten. Doch wer eine autofreie Wohngegend sucht, wird in der Schweiz kaum fündig. Das ändert sich nun. Das Parkplatzobligatorium für Neubauten bröckelt.
Alternativenergie
Bestechende Theorie, ernüchternde Praxis
Ein sparsamerer Umgang mit Strom und erneuerbare Energien: Ideen und Projekte dafür sind in der Schweiz zuhauf vorhanden. Doch bei der Umsetzung hapert es – Stromproduzenten, Verbraucher und Politik sind gefordert.
Wasserkraft
Der Mythos der sauberen Energie
Einzelne Wasserkraftwerke brauchen mehr Strom, als sie produzieren – verdienen aber Geld damit. Und neue Projekte für diese erneuerbare Energie bedrohen die letzten unverbauten Flüsse.
Heinz Karrer
«Unsere finanzielle Lage ist solide»
Ein neues AKW in der Schweiz wird fünf bis sieben Milliarden Franken kosten. Für die Axpo sei dies kein Problem, sagt deren Chef Heinz Karrer - und prophezeit einen deutlich höheren Strompreis.
Atomkraftwerke
Die Kosten werden schöngerechnet
Angeblich billiger Atomstrom ist vor allem ein Produkt geschickter Buchhaltung: Tatsächlich könnten die drei in der Schweiz geplanten neuen AKWs deutlich mehr als 20 Milliarden Franken kosten.
Jürgen Trittin
«Alte Atomkraftwerke sind Gelddruckmaschinen»
Für den ehemaligen deutschen Umweltminister Jürgen Trittin ist klar: Neue Atomkraftwerke werden in Europa so schnell nicht gebaut. Mit den alten lässt sich nämlich mehr Profit machen.
Moritz Leuenberger
«Die Gemeinden müssten über ihren Schatten springen»
Kantons- und Gemeindegrenzen sollten bei der Raumplanung überwunden werden, meint Bundesrat Moritz Leuenberger. Bisher sei die Nachhaltigkeit zu wenig berücksichtigt worden. Der oberste Raumplaner der Schweiz wünscht sich mehr Durchsetzungskraft auf Bundesseite.
Bruno Oberle
Der Umweltmanager
Wie «grün» muss der Chef des Bundesamts für Umwelt sein? Mit seinem wirtschaftsorientierten Denken irritiert Bruno Oberle Umweltschützer - dafür gibt es Lob von bürgerlicher Seite.
Hungerkrise
«Wer kein Land hat, dem nützt auch eine Wunderpflanze nichts»
Hunderte Millionen Menschen auf der Welt leiden Hunger. Könnte - wie oft behauptet wird - Gentechnik das Problem lösen? Die ETH-Agrarökologin Angelika Hilbeck glaubt nicht daran.
Windkraftwerke
«Ein Tsunami für die Landschaft»
Die landauf, landab geplanten Windenergieanlagen sorgen für Zoff unter den Umweltorganisationen. Denn sie laufen dem Wunsch nach intakten Landschaften zuwider.
Atomkraft
Der Mythos Kaiseraugst
Nach starker Opposition beerdigten bürgerliche Parlamentarier vor 20 Jahren das AKW Kaiseraugst. Man dachte, auf Schweizer Boden würde nie mehr ein AKW gebaut. Jetzt siehts wieder anders aus.
Klimawandel
«Um die Emissionen wirklich zu reduzieren, braucht es mehr»
Griffige Massnahmen sind nötig, um die Erderwärmung zu stoppen, sagt der Physiker Thomas Stocker. Freiwillige CO2-Kompensationen seien zwar ein Anfang, mehr aber nicht.




































































































aktualisiert am 29.12.2011Klimawandel
Die wahre Krise
Alle Welt bangt um die Wirtschaft. Das lenkt von der Klimaerwärmung ab, die das gravierendere Problem ist. Doch wir müssen nicht auf politische Entscheide warten, sondern können selbst etwas gegen den CO2-Ausstoss tun.