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Die umstrittene Sondermülldeponie Heilbronn soll neu auf ihre Sicherheit geprüft werden. Der Entscheid irritiert die Schweizer Behörden.
Der WWF ist zufrieden: Nach einem Jahrzehnt des Stillstands hätten sich auf der diesjährigen Artenschutzkonferenz in breitem Stil Umwelt- und Naturschutzziele gegenüber kommerzieller Ausbeutung durchgesetzt.
Zersiedelung und Zuwanderung entfachen eine neue Wohlstandsdebatte: Gibt es Wege aus der Wachstumsfalle?
Vor 100 Jahren wurde der Wisent in Europa beinahe ausgerottet. Heute siedelt man den Büffel an einigen Orten wieder an. Vielleicht bald auch im Schweizer Jura.
Am 3. März stellen die Bündner die Weichen, ob 2022 Olympische Winterspiele in der Schweiz stattfinden sollen. Fakten, Hoffnungen und Befürchtungen zu Olympia 22 – in ebenso vielen Punkten.
Der Pirol ist der Vogel des Jahres 2013 des Schweizer Vogelschutzes SVS/BirdLife Schweiz.
Die Schweiz gehört zu den führenden Staaten im Bereich Klimaschutz und liegt neu auf Rang 7 des Klima-Länderratings. Allerdings bei schwacher Konkurrenz: Alle Länder erhalten das Prädikat «ungenügend».
Das Engagement für den Naturschutz wurde ihr in die Wiege gelegt. Jetzt tritt die kämpferische Tochter von Franz Weber aus dem Schatten ihres Vaters.
1972 war Jørgen Randers Koautor des Buchs «Die Grenzen des Wachstums». In seinem neuen Werk «2052» entwirft er ein düsteres Bild von der Welt in 40 Jahren.
Statt intelligente Stromzähler zu fördern, finanziert der Bund eine 246'000 Franken teure Studie. Resultat: wenig Neues.
Schweizer Sondermüll in Heilbronn: Deutsche Behörden scheinen selbst zu zweifeln, ob ihre Deponie sicher ist.
Bis in die neunziger Jahre folgte die Diskussion um die Klimaerwärmung noch nicht dem Links-rechts-Schema
Eine neue Studie zeigt: Westeuropa trägt das weltweit höchste Risiko einer radioaktiven Verseuchung durch schwere Reaktorunfälle.
Die Schweiz gehört zu den Ländern, in der europaweit am meisten Pflanzen vom Aussterben bedroht sind, wie der WWF mitteilt.
Die Weltbevölkerung braucht inzwischen mehr als eineinhalb Mal so viele Ressourcen, wie die Erde auf die Länge bieten kann. Das Hauptproblem: Wer viel hat, verbraucht viel zu viel.
Unten braust der Verkehr durch, darüber wird in aller Ruhe gewohnt: Drei Architekten wollen Autobahnen überdecken und darauf Häuser bauen. Eine bestechende Idee.
Bekannt wurde sie wegen ihres Aussehens. Jetzt moderiert die Tessinerin in Italien eine TV-Sendung, die sich auch ökologischen Wirtschaftsthemen widmet.
Ab Juli wird es für Private komplizierter und teurer, Autos zu importieren. Grund ist die neue CO2-Steuer. Sie belegt Neufahrzeuge mit einer Sanktion, wenn sie mehr als 130 Gramm CO2 pro Kilometer ausstossen.
Eine Villa ausserhalb der Bauzone, eine Partyhütte im geschützten Hochmoor: Gemeinden drücken beide Augen zu, wenn illegal gebaut wird – und ignorieren gar Gerichtsurteile.
Ob Hong Kong oder New York, Basel oder Bern: Am 23. März um 20.30 Uhr geht in Tausenden von Städten für eine Stunde das Licht aus, als Zeichen für mehr Klimaschutz.
Wenn nichts geschieht, droht einem der schönsten Flüsse der Schweiz die Katastrophe und die extrem seltene Fischart «Roi du Doubs» wird aussterben.
Vor 30 Jahren wurden die FCKW verboten. Doch nun werden auch die Ersatzstoffe zum Problem.
Ein Jahr nach Fukushima fehlt es an fast allem, um den beschlossenen Atomausstieg Tatsache werden zu lassen – besonders am Willen.
20'000 Tonnen Sondermüll exportiert die Schweiz jährlich in eine umstrittene Deponie im deutschen Heilbronn. Nun kommen plötzlich Bedenken zur Sicherheit der Anlage auf.
Wer diesen Winter schon kalt findet, kann sich künftig womöglich auf noch eisigere Temperaturen einstellen. Das bedeutet jedoch nicht das Ende der Klimaerwärmung.
An der Klimakonferenz im südafrikanischen Durban müsse die Lösung für das 21. Jahrhundert aufgegleist werden, sagte Bundesrätin Doris Leuthard in ihrer Ansprache am 8. Dezember. Kurz vor Konferenzschluss ist noch alles in der Schwebe.
Alle Welt bangt um die Wirtschaft. Das lenkt von der Klimaerwärmung ab, die das gravierendere Problem ist. Doch wir müssen nicht auf politische Entscheide warten, sondern können selbst etwas gegen den CO2-Ausstoss tun.
In der ersten Verhandlungswoche der UNO-Klimakonferenz im südafrikanischen Durban erzielten die Delegierten aus über 190 Ländern kaum Fortschritte.
Eine Analyse zeigt, wie es um die Biodiversität in der Schweiz steht. Viele Arten können nur noch mit riesigem Einsatz vor dem Aussterben bewahrt werden.
In Vietnam haben Wilderer das letzte Java-Nashorn getötet. Schuld daran sei auch die Passivität der vietnamesischen Behörden, kritisiert der WWF.
Die Schweiz hat kürzlich eine nationale Strategie vorgestellt, um den Verlust der biologischen Vielfalt zu stoppen. Doch was bringt sie der Natur konkret?
Wer der Natur eine Stimme geben will, hat drei Möglichkeiten, sich über die Haltung der Kandidatinnen und Kandidaten zu informieren.
Die Umweltorganisation hat sich einen Ruf als kompromisslose Vorkämpferin für den Naturschutz geschaffen. Doch wenn es um die Kritik an neuen Technologien geht, schiesst Greenpeace über das Ziel hinaus.
Am Freitag, 29. Juli, war der Internationale Tag des Tigers. Zur Feier des Tages verkündete der WWF gute Neuigkeiten. Zumindest zum Teil.
Ein irreführender Bericht von «10 vor 10» wirkte sich bis in die Bundespolitik aus und schadete dem Image der Umweltverbände. Trotzdem wurde der Fehler nur im Internet korrigiert.
Im Fall einer Reaktorkatastrophe will der Bund notfalls Hunderttausende Menschen evakuieren. Wie das gehen soll, weiss aber niemand so genau.
Benzin bewegt fast jedes Auto. Erdölbestandteile stecken aber auch in unzähligen Alltagsgegenständen. Was passiert, wenn die Quellen versiegen?
Li Lin vom WWF China über die umweltpolitischen Herausforderungen des Riesenlandes, bedrohte Pandas, verschmutzte Flüsse und die Hoffnung auf eine nachhaltigere Zukunft.
Fehlender Zugang zu sauberem Trinkwasser kann soziale Spannungen verschärfen und Länder instabil machen. Die Regierungen sollten deshalb das Thema Wasserversorgung gemeinsam lösen, fordern Experten anlässlich des heutigen UN-Weltwassertags.
Was bedeuten die Vorfälle in Japan für die AKW-Diskussion in der Schweiz? Dass die Zeit der Geheimniskrämerei vorbei sein muss.
Während Wochen kurven BMW-Kunden über den geschlossenen Flüelapass und den See beim Hospiz. Die Gegner dieses exklusiven Vergnügens finden beim Kanton kein Gehör.
Trotz steigendem Energieverbrauch liesse sich die globale Energieversorgung bis 2050 vollständig auf erneuerbare Energie umstellen – mit finanziellem Gewinn. Zu diesem Schluss kommt der neue Energy Report des WWF.
Mit dem neuen «Raumkonzept Schweiz» soll die Zersiedlung gestoppt und die Raumentwicklung besser koordiniert werden. Landschaftsschützer bezweifeln aber, dass das Papier viel bewegen wird.
Gemäss Verfassung müssen die Kantone Natur und Landschaft schützen. Doch der Bund stellt für diese Aufgabe immer weniger Geld zur Verfügung.
Die Bernischen Kraftwerke korrigieren ihr Ziel für Ökostrom um 40 Prozent nach unten. Die Opposition war ihnen zu gross. Walter Steinmann vom Bundesamt für Energie ist erstaunt.
Die UNO erklärt 2011 zum Internationalen Jahr des Waldes - weltweit eines der wichtigsten Ökosysteme.
Die Schweiz hätte im Klimaabkommen von Cancún gerne strengere Klimaschutzregeln verankert: Bruno Oberle, Direktor des Bundesamtes für Umwelt, berichtet, wie er die Verhandlungen erlebt hat.
Die vorliegenden Reduktionsziele führen zu einer Erwärmung von 3 bis 3,4 Grad: Ökologe Andreas Fischlin mahnt eine gesellschaftliche Debatte darüber an, wie viel Klimawandel wir haben wollen.
Mitsprache bedeute auch Mitverantwortung - Versprechen reichen nicht mehr: Mit welchen Worten sich Bundespräsidentin Doris Leuthard am 8. Dezember an die Teilnehmer der UNO-Klimakonferenz in Cancún wandte.
Die Situation der rund 200 Brutvogelarten der Schweiz hat sich in den letzten zehn Jahren kaum verbessert.
Eine Mehrheit der Bevölkerung will, dass die Schweiz zum klimafreundlichsten Land Europas wird – doch davon sind wir weit entfernt: In der aktuellen internationalen Klimaschutz-Rangliste landet die Schweiz nur auf dem 13. Platz.
Bei den Klimaverhandlungen bringt der mexikanische Vorschlag den Durchbruch: Die Unterscheidung zwischen Industrie- und Entwicklungsländern wird aufgeweicht. Jetzt sollen alle ihre Emissionen begrenzen.
Die erste Verhandlungswoche an der UNO-Klimakonferenz im mexikanischen Cancún zeigte, dass die Suche nach einer Lösung der Klimafrage nach wie vor sehr schwierig ist.
Wie die erste Woche der Klimaverhandlungen in Cancún verlief.
Europa, USA, China, Indien - wer verbündet sich mit wem? Wer ist überhaupt handlungsfähig? Christoph Bals, langjähriger Beobachter der Klimaverhandlungen, analysiert die Ausgangslage zum Klimagipfel in Cancún.
Ob am Amazonas, am Mekong oder in der Tiefsee: Forscher haben im Jahr 2010 Tausende neuer Arten aufgespürt. Andere Wissenschaftler machten sich auf die Suche nach dem hellsten Stern oder nach dem kleinsten Atompartikel.
Worum geht es bei den Klimaverhandlungen in Cancún genau? Wer spielt welche Rolle wobei? Ein Glossar zu Cancún - damit Sie voll im Bilde sind.
Der Schutz der tropischen Wälder ist am Klimagipfel von Cancún ein grosses Thema. Die Chancen für einen Fortschritt stehen gut: Die Industrieländer wollen in Zukunft Geld zahlen, damit die Tropenländer ihre Wälder besser schützen.
Bei den Klimaverhandlungen vom 29. November bis 10. Dezember in Cancún geht es um viel: Ohne Fortschritte sind die Klimaverhandlungen grundsätzlich in Frage gestellt.
Die internationale Biodiversitätskonferenz ist nicht gescheitert: 193 Länder einigten sich in Japan darauf, die Biopiraterie und das Artensterben einzudämmen. Unklar ist jedoch, wer die Umsetzung der ambitionierten Pläne bezahlen soll.
Derzeit findet in Japan die Internationale Biodiversitätskonferenz statt. Ob sich die über 190 Staaten zu griffigen Massnahmen gegen den Verlust der biologischen Vielfalt durchringen können, ist höchst ungewiss.
Die Weltbevölkerung verbraucht inzwischen eineinhalb Mal so viele Ressourcen, wie die Erde bieten kann. Das zeigt der aktuelle «Living Planet Report». Die Probleme spitzen sich weiter zu - und die Lösungen liegen auf der Hand.
Der illegale Holzschlag soll gestoppt werden, indem Importeure einen Herkunftsnachweis erbringen müssen.
Die Uni Bern macht eine Bestandsaufnahme des Wasserhaushalts in der Region Crans-Montana – um künftigen Auseinandersetzungen vorzubeugen.
Die Zukunft wird trocken: Die Gletscher werden wegen der Klimaerwärmung verschwinden, und es wird weniger regnen. Forscher ergründen die Wasserreserven der Schweiz, um Konflikten um deren Nutzung vorzubeugen.
Das Parlament diskutiert zurzeit über ein Dutzend Vorstösse gegen den Wolf. Dabei wird bereits jetzt jeder zweite Wolf zum Abschuss freigegeben. In keinem anderen Land hat es das Tier so schwer wie in der Schweiz.
Eine Ölpest wie diejenige im Golf von Mexiko ist im Nigerdelta seit Jahrzehnten Alltag. Der nigerianische Umweltaktivist Nnimmo Bassey, der mit dem Alternativen Nobelpreis 2010 ausgezeichnet wurde, kämpft gegen die Verschmutzung eines der bedeutendsten Feuchtbiotope der Welt.
Die grössten Süsswasserfische der Welt leben im Mekong-Fluss in Südostasien. Geplante Staudämme könnten die Kolosse ausrotten. Der WWF fordert darum ein Bau-Moratorium.
Zwei neue Studien rehabilitieren die Klimawissenschaftler. Neben den bekannten zwei Fehlern im IPCC-Bericht gebe es keine Hinweise, ihnen zu misstrauen.
Im Unterengadin soll eine der artenreichsten Landschaften der Schweiz melioriert werden – auf Kosten von Flora und Fauna. Ein Ortstermin im Orchideenparadies.
Die Schweiz schützt ihre Landschaften, Pflanzen- und Tierarten bloss auf dem Papier. In der Realität kommt die Umwelt regelmässig unter die Räder. Die Natur – eine Ressource, deren Wert verkannt wird.
Wenn der Mensch seine Bedürfnisse nicht zurückschraubt, wird die Schweizer Landschaft noch eintöniger, als wir sie schon gemacht haben, warnt Experte Klaus Ewald.
In heimischen Gewässern tummeln sich verseuchte Fische. Die dioxinähnlichen PCB sind hochgiftig, doch der Kampf dagegen geht nur langsam voran.
Erstmals untersuchten Forscher, wie stark die Erde langfristig strapaziert werden kann. Die Studie kommt zu erstaunlichen Resultaten – und zeigt, dass sich konsequentes Handeln lohnt.
Aus Auto-Klimaanlagen verdampft kontinuierlich Kältemittel. Da das heute gängige Produkt ein Klimakiller ist, verbietet es die EU per 2011. Welcher Ersatzstoff setzt sich durch?
Die Ölindustrie zapft gefährliche Öl-Quellen in der Tiefsee an und verwandelt mit aufwendigen Fördermethoden ganze Regionen in vergiftete Wüsten.
Das rasante Artensterben schreitet ungebremst fort - alle Ökosysteme sind betroffen. Die Politik unternehme bei Weitem zu wenig, kritisieren Experten.
Ein Team von 20 nepalesischen Sherpas wird ab diesem Wochenende am Gipfel des Mount Everest Abfall einsammeln. Strenge Auflagen für Bergsteiger sollen künftig für mehr Ordnung am Berg sorgen.
Die Schweiz wird Mühe haben, das Kyoto-Ziel zu erreichen - so die aktuelle Einschätzung des Bundesamts für Umwelt.
Willy Geiger, Vizedirektor des Bundesamts für Umwelt (Bafu), verteidigt das neue System der Naturparks. Die ökologischen Richtlinien für die Regionen hält er für angemessen: Es herrsche kein Label-Wildwuchs und alle Schutzkategorien hätten ihre Berechtigung.
Vielerorts gelangt das mit Treibstoffrückständen, Pneu- und Bremsenabrieb verseuchte Wasser von den Autobahnen direkt in die Gewässer.
Mit einer «ökologischen Agrarrevolution», ohne den Einsatz von Pestiziden und Biotechnologie, will Hans Rudolf Herren das weltweite Hungerproblem lösen. Für seine Erfolge in Afrika hat der Walliser den Welternährungspreis erhalten.
Wo die Massnahmen des Bundes greifen, erobern sich Heuschrecken Lebensraum zurück.
In der Schweiz entstehen laufend neue Schutzgebiete – bald machen sie bis zu 40 Prozent der Landesfläche aus. Die Labelflut ist gut fürs Image, besser geschützt sind die Regionen dadurch aber nicht.
2012 werden die meisten Glühbirnen aus den Regalen verschwunden sein. Ihr Ersatz, die Stromsparlampen, überzeugen aus ökonomischer und ökologischer Sicht. Richtig warm werden aber nicht alle mit den neuen Leuchten – noch nicht.
An der internationalen Konferenz des Washingtoner Artenschutzabkommens (CITES) in Doha wurde ein Handelsverbot für den Blauflossenthunfisch abgelehnt. Für die bedrohte Tierart bedeutet das faktisch das Aus.
Zeitdruck, Nachlässigkeit oder gezielte Irreführung? Eine Falschaussage zum Gletscherschwund im Himalaya bringt den Weltklimarat in Verlegenheit.
Umweltsünder bessern sich erst, wenn sich ökologisches Verhalten auch auszahlt. Deshalb soll der CO2-Emissionshandel helfen, unser Klima zu retten. Wie funktioniert dieses neuartige Geschäft – und läuft es überhaupt? Antworten auf die wichtigsten Fragen.
Bund und Kantone unterstützen energiesparende Sanierungen mit rund 300 Millionen Franken pro Jahr.
Die UN-Artenschutzkonferenz CITES hat bei Umweltgruppen nicht zu Jubelstimmung geführt. Als grosser Erfolg wird immerhin die Absage an den Elfenbeinverkauf aus Tansania und Sambia gewertet.
Der Diplomat Thomas Kolly, Leiter der Schweizer Verhandlungsdelegation, zieht nach dem Klimagipfel in Kopenhagen ein durchzogenes Fazit.
Kopenhagen hätte den Durchbruch im Kampf gegen den Klimawandel bringen sollen. Nun ist es nur ein Trippelschrittchen. Doch der Kampf geht weiter, und wer clever ist, verstärkt seine Anstrengungen - dem Klima und dem eigenen Geldbeutel zuliebe.
Thomas Kolly, Leiter der Schweizer Verhandlungsdelegation, ist zuversichtlich, dass am Klimagipfel in Kopenhagen ein Abkommen verabschiedet wird. Allerdings würden viele Punkte offen bleiben.
An der Uno-Weltklimakonferenz in Kopenhagen diskutieren im Dezember Politiker aus der ganzen Welt, wie der Klimawandel zu stoppen ist. Die Grundlagen dafür liefern Forscher aus allen Kontinenten mit ihrer mitunter skurril anmutenden und schweisstreibenden Arbeit.
Die Weltklimakonferenz vom 7. bis 18. Dezember in Kopenhagen gilt als letzte Chance, die Klimaerwärmung in Grenzen zu halten. Lassen sich die Differenzen zwischen reichem Norden und armem Süden überbrücken? Welche Rolle spielt die Schweiz? Antworten auf die wichtigsten Fragen.
Das Bundesamt für Umwelt hat 37 Biotope in der Schweiz für die Aufnahme in das europäische Schutzgebietsnetzwerk Smaragd vorgeschlagen. Ziel des Netzwerks ist die Erhaltung von Lebensräumen und Arten.
Das «natürli»-Label steht für naturnah produzierten Käse. Dabei fällt Molke an, die an Schweine verfuttert wird. Deren Haltung ist alles andere als tierfreundlich.
In den USA ist Martin Vosseler schon zu Fuss von West nach Ost gegangen, und auch nach Bethlehem ist der 61-Jährige marschiert. Nun wandert er rund um die Schweiz und durchquert das Land sowohl der Länge als auch der Breite nach – alles zugunsten der Sonnenenergie.
Ein sorgfältiger Umgang mit der Umwelt steht bei Schweizerinnen und Schweizern hoch im Kurs. Der Weg von der Theorie zur Praxis ist aber für viele beschwerlich – vor allem dann, wenn ökologisches Handeln unseren Lebensstil beeinträchtigt.
Das Bundesamt für Energie verbilligt 15'000 Energieausweise für Gebäude. Viele Hausbesitzer haben sich jedoch zu früh gefreut: Im letzten Moment wurden die Spielregeln geändert.
Wenn Hausbesitzer auf erneuerbare Energien setzen, stehen ihnen Förderbeiträge zu. Die Frage ist nur: wie viel und woher? Dank dem Beobachter führen nun vier Ziffern direkt zur Antwort.
Umweltschützer jubeln: Die Nachfrage nach Robbenpelz ist eingebrochen – die brutale Jagd auf Robbenbabys lohnt sich für die Fischer kaum noch.
Yann Arthus-Bertrands einzigartiger Film HOME zeigt uns die Erde aus einer ganz neuen Perspektive – in jeder Hinsicht. Werfen Sie einen kostenlosen Blick auf unseren Planeten. Solange er noch so schön ist.
Laut einer WWF-Studie weiss nur jeder zehnte Möbelhersteller, woher sein Holz genau stammt. Das bedeutet: Fast in jedem Möbel kann theoretisch Holz aus Raubbau stecken.
Anlässlich des heutigen internationalen Tags der Biodiversität erinnert Bundesrat Moritz Leuenbeger daran, wie sehr wir darauf angewiesen sind, die Vielfalt des Lebens zu erhalten.
Während sich alle vor der neuen Grippe fürchten, sterben in Europa jedes Jahr 350'000 Menschen infolge der Luftverschmutzung. Hauptursache ist der Strassenverkehr.
Von toten Wäldern keine Spur. Rund 25 Jahre nach der grossen Angst vor dem «Waldsterben» gibt es keine Anzeichen dafür, dass unsere Forste in ihrer Existenz bedroht wären. Im Gegenteil: Die Waldflächen wachsen – und die Wälder werden wilder.
Nur höhere Energiepreise und der Verzicht auf «Dinosaurier-Technologien» werden Wirtschaft und Umwelt auf Dauer in Schwung bringen, erklärt Naturwissenschaftler und Autor Ernst Ulrich von Weizsäcker. In diesem Sinne habe auch die Finanzkrise ihr Gutes.
Die Luft unter Wasser ist sowieso schon knapp, nun wird sie noch knapper: CO2-Zunahme und Sauerstoff-Abnahme erschweren Tiefseetieren das Atmen.
Die Emissionen von Treibhausgasen sind 2007 in der Schweiz um 3,6 Prozent zurückgegangen. Grund dafür waren vor allem die hohen Heizölpreise. Bei den Treibstoffen (Benzin und Diesel) hingegen stiegen die Emissionen weiter an.
Der wachsende Waren- und Personenverkehr bringt zunehmend blinde Passagiere mit: Fremde Tier- und Pflanzenarten, die nach Europa eingeschleppt wurden, verursachen bereits heute jedes Jahr Schäden in Höhe von rund 15 Milliarden Franken.
Beim Angriff auf die Honigbiene sind mehrere Faktoren im Spiel, Hauptverdächtige sei jedoch die Varroa-Milbe, wie die Forschungsanstalt Agroscope Liebefeld-Posieux festhält. Nun soll eine Forschungsoffensive den Bienen zu Hilfe kommen.
Bald gehen im Land die ersten Lichter aus, warnt die Stromlobby. Und nur neue AKWs könnten das verhindern. Der Moment für die nukleare Offensive ist nicht schlecht gewählt – es wird mehr Strom verbraucht denn je.
Im australischen Queensland wurde der Aga-Kröte der Kampf angesagt: Einst zur biologischen Schädlingsbekämpfung vom Menschen importiert, mutierten die Riesen-Amphibien inzwischen zur Bedrohung.
Etliche Tier- und Pflanzenarten könnten wegen des Klimawandels aussterben – was auch für den Menschen drastische Folgen hätte. Im Vorfeld der Kopenhagener UN-Klimakonferenz sprachen Fachleute deshalb Empfehlungen für die Umweltpolitik aus.
Extreme Wetterereignisse und kollabierende Ökosysteme: Schon ein geringfügiger Anstieg der Temperatur sorgt global für heftige Folgen – ein Expertenteam zeichnet ein düsteres Szenario.
Bis zu einem Fünftel der weltweiten Fänge sind illegal. Das richtet nicht nur ökologischen und wirtschaftlichen Schaden an: Es entzieht den Ärmsten der Armen auch eine Nahrungsgrundlage.
Kriege toben besonders häufig in Regionen mit sehr grossem Artenreichtum. Die Zerstörung der Ökologie bedroht die Zivilbevölkerung langfristig – und führt häufig erneut zu Krieg.
Die Bienenzüchter glauben, den Grund für das Bienensterben in der Schweiz gefunden zu haben: ein Pflanzenschutzmittel der Firma Bayer. Der endgültige Beweis für einen Zusammenhang ist allerdings nicht erbracht.
Wissen Sie mit Ausdrücken wie Agrotreibstoff, Lohas oder Neobionten wenig anzufangen? Machen Sie sich in unserem Glossar schlau, damit Sie bei Themen rund um Natur und Ökologie kompetent mitreden können.
Ein Forschungsteam will im Südatlantik ein Experiment durchführen. Umweltschützer kritisieren den Versuch heftig – doch das Forschungsschiff ist nicht mehr zu stoppen.
Moritz Leuenberger, seit 1995 Bundesrat, ist der amtsälteste Umweltminister Europas. In der Umweltpolitik brauche es einen langen Atem, sagt er. Und man müsse akzeptieren, dass Erfolge spärlich, unspektakulär und hart erstritten sind
Vor 20 Jahren war die Umwelt Sorge Nummer eins in der Schweiz. Heute ist Umweltschutz nur noch für jeden Fünften ein wichtiges Problem. Claude Longchamp, Leiter des Forschungsinstituts GFS Bern, erklärt warum.
Die grossen Risiken des 21. Jahrhunderts sind steigende Meeresspiegel, Stürme und Megastädte. Die grösste Gefahr für den Menschen aber ist der Mensch selber, sagt der Risikoanalyst David Bresch.
Das Bundesamt für Landwirtschaft hat jahrelange Bemühungen für saubereres Grundwasser mit einem Federstrich zunichtegemacht. Zuvorderst mit dabei: der heutige CVP-Präsident Darbellay.
Alle glauben, die klassische Glühbirne werde nächstes Jahr verboten - und kaufen die Regale leer. Ein Irrtum.
Vieles spricht dafür, aufs Auto zu verzichten. Doch wer eine autofreie Wohngegend sucht, wird in der Schweiz kaum fündig. Das ändert sich nun. Das Parkplatzobligatorium für Neubauten bröckelt.
Ein sparsamerer Umgang mit Strom und erneuerbare Energien: Ideen und Projekte dafür sind in der Schweiz zuhauf vorhanden. Doch bei der Umsetzung hapert es – Stromproduzenten, Verbraucher und Politik sind gefordert.
Einzelne Wasserkraftwerke brauchen mehr Strom, als sie produzieren – verdienen aber Geld damit. Und neue Projekte für diese erneuerbare Energie bedrohen die letzten unverbauten Flüsse.
Ein neues AKW in der Schweiz wird fünf bis sieben Milliarden Franken kosten. Für die Axpo sei dies kein Problem, sagt deren Chef Heinz Karrer - und prophezeit einen deutlich höheren Strompreis.
Angeblich billiger Atomstrom ist vor allem ein Produkt geschickter Buchhaltung: Tatsächlich könnten die drei in der Schweiz geplanten neuen AKWs deutlich mehr als 20 Milliarden Franken kosten.
Für den ehemaligen deutschen Umweltminister Jürgen Trittin ist klar: Neue Atomkraftwerke werden in Europa so schnell nicht gebaut. Mit den alten lässt sich nämlich mehr Profit machen.
Kantons- und Gemeindegrenzen sollten bei der Raumplanung überwunden werden, meint Bundesrat Moritz Leuenberger. Bisher sei die Nachhaltigkeit zu wenig berücksichtigt worden. Der oberste Raumplaner der Schweiz wünscht sich mehr Durchsetzungskraft auf Bundesseite.
Wie «grün» muss der Chef des Bundesamts für Umwelt sein? Mit seinem wirtschaftsorientierten Denken irritiert Bruno Oberle Umweltschützer - dafür gibt es Lob von bürgerlicher Seite.
Hunderte Millionen Menschen auf der Welt leiden Hunger. Könnte - wie oft behauptet wird - Gentechnik das Problem lösen? Die ETH-Agrarökologin Angelika Hilbeck glaubt nicht daran.
Die landauf, landab geplanten Windenergieanlagen sorgen für Zoff unter den Umweltorganisationen. Denn sie laufen dem Wunsch nach intakten Landschaften zuwider.
Nach starker Opposition beerdigten bürgerliche Parlamentarier vor 20 Jahren das AKW Kaiseraugst. Man dachte, auf Schweizer Boden würde nie mehr ein AKW gebaut. Jetzt siehts wieder anders aus.
Griffige Massnahmen sind nötig, um die Erderwärmung zu stoppen, sagt der Physiker Thomas Stocker. Freiwillige CO2-Kompensationen seien zwar ein Anfang, mehr aber nicht.
Bienen
Von allen Seiten bedroht
Weiterhin sterben massenhaft Bienen – schuld sind verschiedene schädliche Faktoren, die sich gegenseitig verstärken und nur schwer in den Griff zu bekommen sind.