Stichwort
Whistleblower
aktualisiert am 23.12.2011Whistleblowing
Jetzt müssen Gesetzgeber und Ämter ran
Das Urteil des Bundesgerichts im Fall Wyler/Zopfi ist juristisch korrekt, setzt aber das falsche Signal. Jetzt braucht es ein griffiges Gesetz sowie Kantone und Gemeinden, die Whistleblower besser schützen.
aktualisiert am 21.12.2011Bundesgericht
Wyler und Zopfi schuldig
Esther Wyler und Margrit Zopfi machten Unregelmässigkeiten in der Sozialhilfe publik. Die Verurteilung durch das Zürcher Obergericht wegen Verletzung des Amtsgeheimnisses wurde nun vom Bundesgericht bestätigt.
Gesetze
«Wir dürfen keinesfalls die Whistleblower büssen lassen»
Professionelle Anlaufstellen für Whistleblower braucht es – da sind sich SP-Nationalrat Daniel Jositsch und Datenschützer Hanspeter Thür einig. Streit gibts hingegen im Fall Zopfi/Wyler.
Whistleblowing
So machen Sie Unrecht publik
Bekämpfen Sie Missstände: Der Beobachter lanciert sichermelden.ch, die Plattform für anonyme Meldungen.
Verstösse melden
So halten Sie Ihr Risiko klein
Der Beobachter betreibt die grösste und kompetenteste Beratung für Whistleblower in der Schweiz, die leider noch immer schlecht geschützt sind. Wichtige Fragen und Antworten anhand von acht Beispielen.
Whistleblowing
«Wollen wir Korruption?»
Für Whistleblower soll es weniger Hürden geben, sagt Daniel Jositsch. Deshalb geht er mit Esther Wyler und Margrit Zopfi vor Bundesgericht.
Whistleblower
«Wer schützt sonst die Opfer falscher Anschuldigungen?»
Margrit Zopfi und Esther Wyler wurden verurteilt, weil sie sich an die Medien wandten. Ein Fehlurteil? Ein Gespräch mit Datenschützer Hanspeter Thür.
Whistleblower
So verpfeift man seinen Chef
Whistleblower nehmen sich meist einen teuren Anwalt. Warum gehen sie nicht zum kostenlosen kantonalen Ombudsmann? Oder melden Sie Ihren Fall dem Beobachter.
aktualisiert am 11.11.2009Whistleblower
Freispruch auf wackligen Füssen
Der wegweisende Freispruch von zwei Zürcher Whistleblowerinnen ist leider schlecht begründet. Dies zeigt das schriftliche Urteil, das dem Beobachter vorliegt.
Standpunkt
«Verpfeifer» richtig schützen!
Angestellte, die interne Missstände an Medien gemeldet haben, wurden erstmals freigesprochen. Bei aller Freude darüber: Whistleblower müssen früher geschützt werden.
Missstände aufdecken
Zu wenig Schutz für Mutige
Wer in einem Betrieb Missstände meldet, wird meist nicht gelobt, sondern entlassen. Der Bundesrat will das ändern – mit einem Gesetz, das leider zu kurz greift.
Arbeitsplatz
Wer Courage zeigt, gilt oft als Verräter
Ein Mitarbeiter eines Jugendheims meldet Gesetzesverstösse seines Vorgesetzten. Dieser kommt ungeschoren davon, der angebliche Nestbeschmutzer hingegen wird rausgeekelt: In der Schweiz leider kein Einzelfall, sondern die Regel.
Prix Courage 2007
Publikumspreis für Caroline Kramer
Sie deckte 2006 auf, dass das Bundesamt für Gesundheit mit einer teuren PR-Kampagne die Volksinitiative zur Alternativmedizin torpedieren wollte − finanziert aus Steuergeldern. Caroline Kramer wurde entlassen. Für ihren Mut erhielt sie nun den Publikumspreis des Prix Courage.
Korruptionsmeldungen
«Alles andere ist absurd»
Meldet ein Angestellter den Verdacht auf Korruption in seiner Firma, muss er mit Vergeltung rechnen. Ein neues Gesetz könnte diese so genannten Whistleblower schützen. Der Bundesrat findet das überflüssig - ganz im Gegensatz zum Zürcher Korruptionsexperten Daniel Jositsch.
















aktualisiert am 11.01.2012Fall Hildebrand
Es braucht eine neue Fehlerkultur
Statt zu jubeln oder zu jammern, sollten aus dem Fall Hildebrand Lehren gezogen werden.