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Beobachter-Kalender

Kein Tag wie der andere

Text:
  • Gabriela Meile
Bild:
  • Archiv
Ausgabe:
24/07

Der Beobachter-Kalender 2008 gibt nützliche und originelle Denkanstösse Tag für Tag. Im EM-Jahr erscheint er mit tollem Fussball-Spezial.

(Bild: Archiv)

Wenn nächstes Jahr die Euro 08 zum beherrschenden Thema wird, ist es gut, mitreden zu können. Wissen Sie zum Beispiel, was ein Österreicher meint, wenn er von einem «Fetzenlaberl» spricht? Die Bezeichnung stammt aus der Nachkriegszeit und steht für Fussball damals musste ein aus Stofffetzen zusammengebundenes Knäuel als Ball reichen. Mehr Kurioses und Wissenswertes rund um den Ballsport findet sich im neuen Beobachter-Kalender, der für jeden Tag erstaunliche Erklärungen und Antworten bereithält.

Doch auch wer sich beim besten Willen nicht für Fussball begeistern kann, kommt mit dem Sprüche-Kalender auf seine Kosten: Er erläutert juristische Fragen, liefert witzige Spielideen und gibt Tipps für Beruf, Familie und Ernährung. So dürften Hirnarbeiter am 9. September aufhorchen, denn der Tipp des Tages lautet: «Essen Sie täglich Weizenkeime, wenn Sie im Job auf Draht sein müssen. Denn Vollkornprodukte und keime liefern Vitamine, die die Schaltgeschwindigkeit der Hirnzellen um bis zu 25 Prozent steigern.»

Weitere Kostproben aus dem Kalender sind im folgenden Quiz zu finden. Die richtigen Antworten ergeben zusammen ein Lösungswort - wer nicht draufkommt, kann sich im Kalender schlaumachen.

1. Gestern liessen Sie sich von einem Versicherungsvertreter überreden, den Antrag für eine Lebensversicherung zu unterschreiben. Heute haben Sie es sich jedoch anders überlegt. Können Sie zurücktreten?
   
B Ja. Gemäss Haustürgesetz kann ich von einem Vertrag, den ich zu Hause abgeschlossen habe, innerhalb von sieben Tagen zurücktreten.
F Nein. Das Haustürgesetz gilt nicht für Versicherungsverträge.
A Ja. Das Versicherungsvertragsgesetz bestimmt, dass Versicherungsanträge immer innerhalb von 14 Tagen widerrufbar sind.
   
2. Im Fussball gibt es die lustige Bezeichnung «Gurkerl» wofür steht das Wort?
   
E Das kriegen Fussballfans von ihren Frauen zu hören, wenn sie nach dem Feiern betrunken nach Hause kommen.
K Eine Spezialität aus Österreich, die vor allem an traditionellen Grossanlässen serviert wird und durch die Euro 08 europaweit bekannt werden soll.
U Wenn ein Fussballspieler einem Gegner den Ball zwischen den Beinen hindurchspielt, sagen die Österreicher, ihm sei ein «Gurkerl» gelungen.
   
3. Müssen Jugendliche das Geld versteuern, das sie während ihres Ferienjobs verdienen?
   
L Nein. Ein Ferienjob gilt nicht als reguläre Anstellung.
S Ja. Sobald der Betrag über ein blosses Taschengeld hinausgeht, müssen die Jugendlichen ihr Einkommen getrennt von den Eltern versteuern.
N Den Lohn aus einem Ferienjob müssen nur Jugendliche versteuern, die bereits volljährig sind.
   

4. Seit der 15-jährige Philipp eine Freundin hat, liest seine Mutter jeweils seine Post. Doch darf sie das überhaupt?

   
P Pech für Philipp: Die Mutter darf das, solange er in ihrem Haushalt lebt.
S Nein. Die Mutter verletzt das Schriftgeheimnis. Eltern müssen die Privatsphäre ihrer Kinder respektieren.
I Ja, sie darf seine Post lesen. Vielleicht nützt es aber etwas, wenn die Freundin im nächsten Brief schreibt, dass indiskrete Mütter verboten gehören.
   
5. Wegen politischer Unruhen sagt der Reiseveranstalter Ihr Urlaubsarrangement ab. Erhalten Sie das Geld zurück?
   
B Ja. Eine Absage vor der Reise durch den Veranstalter verpflichtet ihn ungeachtet der Gründe zur Rückzahlung.
E Nein. Politische Wirren gelten als höhere Gewalt, und für diese haftet der Veranstalter nicht.
D Nur wenn die allgemeinen Reisebedingungen politische Unruhen als Absagegrund ausdrücklich vorsehen.
   
6. Welche Jubiläen konnte der Beobachter 2007 feiern?
   
G Sein 80-jähriges Bestehen, das 25-Jahr-Jubiläum des Beratungszentrums und die 20. Verleihung des Prix Courage.
A Sein 80-jähriges Bestehen, die zehnte Verleihung des Prix Courage sowie 25 Jahre SOS Beobachter.
M Sein 80-jähriges Bestehen, zehn Jahre SOS Beobachter sowie fünf Jahre HelpOnline.
   
7. Die 16-jährige Alexandra hat endgültig die Nase voll: Sie will von zu Hause ausziehen. Darf sie das?
   
B Ja. Alexandra ist diesbezüglich urteilsfähig und darf selbst über ihren Wohnort entscheiden.
L Nein. Die Eltern entscheiden über den Wohnort minderjähriger Kinder. Ohne Zustimmung darf sie nicht ausziehen.
R Ja, mit Zustimmung der Vormundschaftsbehörde darf sie ausziehen.
   
8. Spaghetti sind ein beliebtes Nahrungsmittel. Aber wozu sind die Nudeln sonst noch nützlich?
   
T Zu nichts weiter. Sie nehmen einem den Hunger und liefern Kohlenhydrate.
H Gegen Ausschlag. Noch lauwarm auf die gereizten Stellen gelegt, helfen sie den Juckreiz zu lindern und die Rötung zu neutralisieren.
L Gegen Prüfungsangst. Am Vorabend mit einer leichten Tomatensauce genossen, verhelfen Spaghetti trotz Stress zu gutem Schlaf.

 

Lösungwort: siehe Nebenartikel ganz oben

 

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