Online-Radios
Maus macht Musik
Hits von Internetradios zu speichern ist legal. So vervielfacht sich Ihr Musikarchiv über Nacht.

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Artikel zum Thema
Musik aus dem Internet haftet der Ruch des Verbotenen an. Dies erst recht, seit auch hierzulande digitale Soundpiraten wegen Urheberrechtsverletzungen hart gebüsst wurden.
Doch Musik aus dem Internet ist nicht per se illegal. Der weltweite Kampf der Musikindustrie gilt den Tauschbörsen Kaazaa, eMule, Gnutella und wie sie alle heissen. Diese sind illegal – doch nicht die einzigen Orte im Internet, wo digitalisierte Musik gespielt wird. Pausenlos speisen Tausende Internetradios ihre Programme ins weltweite Netzwerk, und wie früher – als man «Musig us London» auf Kassette mitschnitt – kann man auch diese aufnehmen.
Mit spezialisierten Programmen (siehe Artikel zum Thema «Internet-Musik: So hören Sie Radio online») ist das ein Kinderspiel. Sie listen und ordnen Tausende Internet-Radiostationen aller Musikstile, spielen sie auf Mausklick ab und verewigen die Sendungen auf der Festplatte. Die kostenpflichtigen Versionen bieten praktische Zusatzfunktionen, die nicht nur zeitgesteuerte Aufnahmen erlauben, sondern die Musikstücke auch einzeln und mit Titel- und Interpreteninfos speichern.
Über Nacht äufnet man mit diesen Programmen und einer möglichst schnellen Internetverbindung (ADSL oder Highspeed) seine Musiksammlung gleich um Gigabytes – und das absolut legal, solange man diese Musikdateien nur im engen Familien- und Freundeskreis zirkulieren lässt. Die Verbreitung in Tauschbörsen ist selbstverständlich verboten.
© Beobachter Ausgabe 20 vom 30. Sep 2004 - Alle Rechte vorbehalten








