• Anzeige:


  • Natur, Umwelt, Ökologie: faszinierende Reportagen, Neues aus der Wissenschaft sowie Tipps für einen nachhaltigen Lebensstil

    Da will ich hin


  • Gartenforum

    In unserem neuen Gartenforum sind nicht nur Ihre Fragen, sondern auch die besten Gartentipps von erfahrenen Hobbygärtnern herzlich willkommen!

    zum Forum

  • Emblem1

    Lust auf Garten

    Planen, pflanzen, pflegen - Tipps für Einsteiger und erfahrene Gärtnerinnen

  • Anzeige:

Nidwalden

Gericht pfeift Regierung zurück

Text:
  • Bernhard Raos
Ausgabe:
2/07

Um das private Kleinkraftwerk Ambauenwehr bei Buochs NW wird seit Jahren heftig gestritten; die Stromproduktion ist behördlich blockiert.

Die Nidwaldner Regierung und der Umweltschutzverband Rheinaubund wollen das meterhohe Wehr an dieser Stelle der Engelberger Aa schleifen, weil es die Laichwanderung der Fische behindere (siehe Artikel zum Thema «Umweltpolitik: Die Kleinkraftprobe»).

Kraftwerksbesitzer Sämi Zgraggen möchte hingegen «bald wieder ans Netz gehen». Er schöpft Hoffnung nach einem kürzlichen Entscheid des Bundesgerichts: Es hat die Regierung und den Rheinaubund zurückgepfiffen und Zgraggens «ehehaftes Wasserrecht» - ein zeitlich unbegrenztes und innerhalb der Familie übertragenes Nutzungsrecht - zur Stromproduktion geschützt. Der Fall wurde zur Neubeurteilung an die Regierung zurückgewiesen.

Doch ehe Zgraggens altehrwürdige Francis-Turbine wieder Strom produzieren kann, wird wohl noch einiges Wasser die Engelberger Aa ungenutzt hinunterfliessen. Der zuständige Nidwaldner Regierungsrat Hugo Kayser liess bereits verlauten, dass er das Wehr nach wie vor weghaben will - Wasserrecht hin oder her. Man wolle nun nach einer «vernünftigen Lösung» suchen. Vor drei Jahren hatte der Kanton 200'000 Franken für das Wasserrecht geboten, doch Zgraggen lehnte ab. Daraufhin wurde es ihm von der Regierung entzogen.

Anzeige:

© Beobachter Ausgabe 2 vom 17. Jan 2007 - Alle Rechte vorbehalten

created by snowflake productions gmbh