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Spam-Mails

Kein Anspruch auf Schutz

Text:
  • Daniel Leiser
Ausgabe:
8/04

Wenn ich am Morgen jeweils meine Mailbox abrufe, finde ich unzählige Werbemails vor. Einige davon betreffen auch Sexangebote. Wie kann ich mich am besten gegen die Flut von unerwünschten Mails wehren? Thomas M.

Noch sind unerwünschte Werbemails, so genannte Spams, nicht verboten. Vorsicht ist darum der beste Schutz. Geben Sie Ihre persönliche Mailadresse im Internet möglichst selten preis. Benötigen Sie für das Internet trotzdem eine Mailadresse, eröffnen Sie ein Mailkonto bei einem Gratisanbieter wie Bluemail, Freesurf, Hotmail oder GMX unter einem Namen, der nicht auf Ihre Person schliessen lässt. Weiter verfügen die meisten Mailprogramme und Provider über Spam-Filter. Sie können angeben, von welchen Absendern Mails angenommen werden dürfen. Sie können Spams aber auch direkt Ihrem Provider melden. Gelangt dennoch eine unerwünschte Mail in Ihre Box, dürfen Sie auf keinen Fall antworten. Sonst weiss der Spammer nämlich, dass die Adresse aktiv ist. Er würde Sie dann erst recht mit Mails zupflastern.

© Beobachter Ausgabe 8 vom 15. Apr 2004 - Alle Rechte vorbehalten

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