Einst haben wir uns mit Rasenmähen mühsam unser Sackgeld verdient: im Sommer, schwitzend und lärmend.

Mittlerweile haben automatisierte Akku-Rasenmäher-Roboter die Arbeit übernommen - ohne dafür Sackgeld zu verlangen. Es gibt inzwischen auch Modelle, die sich für kleinere Gärten eignen. Doch wie funktioniert ein solcher Roboter? Wir beantworten die wichtigsten Fragen.

 

Wie merkt der Akku-Roboter, wo er mähen soll?
Vor der ersten Inbetriebnahme wird mit einem Draht der Bereich umgrenzt, den der Roboter jeweils mähen soll. Der Roboter registriert diese Zone und mäht die Fläche selbständig, zum Beispiel beim Honda Miimo HRM 40 mit dem “Map & Mow”-System.

 

Wie laut ist ein Akku-Roboter?
Eine wichtige Frage, weil der Roboter je nach Programmierung durch den Besitzer auch am Sonntag mähen könnte. Der Unterschied zwischen Motorrasenmäher und Akku-Modell ist etwa vergleichbar mit jenem zwischen Formel 1 und Formel E. Ein Elektro-Gefährt surrt nur und dies im Dezibel-Bereich eines sprechenden Menschen.

 

Ist ein Mähroboter gefährlich für Mensch und Tier?
Diverse Tests mit Kinderschuhen zeigen, dass der Roboter sofort abdreht, wenn der Sensor an der Spitze einen solchen Gegenstand wahrnimmt. (Ein Test in Deutschland hat bei einzelnen Modellen ein gegenteiliges Resultat ergeben, allerdings wurde dieser Versuch nicht auf Rasen, sondern in einer Halle und damit unter nicht realitätskonformen Bedingungen durchgeführt.) Der Roboter erkennt damit auch den Igel, der abends durch den Garten huscht.
 

© Ben Phillips
Quelle: HONDA

Was ist, wenn der Garten nicht eben ist, sondern steile Rampen umfasst?
Jedes Gerät kann auch unebenes Gelände bewältigen. Bei den Modellen von Honda beträgt der maximale Winkel je nach Mäher zwischen 15 und 25 Grad. Dank der Hubsensoren bleibt der Roboter nicht in Absenkungen stecken.

 

Was ist, wenn der Roboter nicht zu tief schneiden soll?
Schnitthöhen sind manuell einstellbar, teils auch per App. Zudem registrieren die Roboter automatisch, ob das Gras schneller oder langsamer wächst als sonst.

 

Wie ist der Roboter vor Diebstahl geschützt?
Mähroboter sind handlicher als die traditionellen Handrasenmäher. Deshalb können sie leichter gestohlen werden. Wenn der Roboter angehoben wird, stoppt er sofort die Messer und arbeitet erst weiter, wenn er mit dem richtigen PIN-Code freigegeben wurde.

 

Wie sieht es beim Preis aus?
Ein Roboter nimmt dem Menschen ganz viel Arbeit ab. Aufgrund der Programmierung erledigt er seine Aufgaben autonom. Das bedingt eine ausgeklügelte Technik und wirkt sich auf den Preis aus. Im Fall des Honda Miimo HRM 40 liegt der Preis bei 999 oder 1199 Franken (siehe Box). Handrasenmäher kosten meist etwas über 100 Franken. Elektrorasenmäher sind ähnlich angesiedelt, wobei die Preisspanne (zwischen ca. 70 und 250 Franken) grösser ist. Handgesteuerte Akku- und Benzinrasenmäher befinden sich beide in einem Bereich zwischen ca. 200 und 500 Franken. Aber eben: Diese vier aufgezählten Sorten von Rasenmähern arbeiten nur, wenn ein Mensch sie steuert.

Der Miimo HRM 40 ist die neueste Ergänzung des Sortiments an Akku-Rasenmäher-Robotern von Honda. Entwickelt wurde er für Gärten von bis zu 400 m2. Seine Mähzeit pro Ladung beträgt 45 Minuten (identisch mit der Ladezeit). Das Modell HRM 40ES (ohne App) kostet 999 Franken, das Modell 40 ESC (mit Smartphone-App) 1199 Franken.

Mehr Informationen finden Sie hier

Miimo HRM 40

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Quelle: HONDA