Die Testerin verlangt eine Packung Jarsin.

Die Kundin erwähnt auf Nachfrage des Apothekers, dass sie das Johanniskrautpräparat das erste Mal ausprobieren möchte. Sie fühle sich seit einiger Zeit bedrückt und könne in der Nacht schlecht schlafen. Bei der Frage nach anderen Medikamenten sagt sie, dass sie die Antibabypille einnehme.

Folgende vier Punkte sollten angesprochen werden:

Abklärung der Indikation: Ist Jarsin das geeignete Medikament für die Beschwerden der Kundin?

Anwendung des Präparats: Erst nach zwei Wochen ist eine Wirkung spürbar.

Nebenwirkungen: mögliche Lichtempfindlichkeit der Haut.

Abklärung, ob die Kundin andere Medikamente einnimmt.

Wichtig: Aufklärung darüber, dass Jarsin die Wirkung der Antibabypille abschwächen kann und dass die Patientin deshalb zusätzlich mechanisch verhüten sollte.

Ergebnis in 20 Apotheken

Nur zwei Apotheken fragten nach den Symptomen der Testerin und erreichten so die Höchstpunktzahl. Zehn Apotheken klärten die Kundin ungenügend auf und verkauften Jarsin ohne den Hinweis, dass bei gleichzeitiger Einnahme der Pille zusätzlich verhütet werden muss, um keine Schwangerschaft zu riskieren.

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Sehr gute Beratung (4 Punkte)

Ambassador-Apotheke, Solothurn

Josef-Apotheke, Zürich

Gute Beratung (3 Punkte)

  • Apotheke Dres Bossy, Baden AG

St.-Jakobs-Apotheke, Basel

Schützenmatt-Apotheke, Basel

City-Apotheke Dr. Noyer, Biel BE

Apotheke Denzler, Rapperswil SG

Coop Vitality, Zürich

Kreuz-Apotheke, Zürich

Genügende Beratung (2 Punkte)

  • Helvetiaplatz-Apotheke, Zürich

Ungenügende Beratung (1 Punkt)

  • Adler Pharmacie, Biel BE

Apotheke Tschupp, Brugg AG

Lilien-Apotheke, Dietikon ZH

Rathaus-Apotheke, Wettingen AG

Minerva-Apotheke, Zürich

Fehlende Beratung (0 Punkte)

  • Sonnen-Apotheke, Basel

Stadt-Apotheke, Diessenhofen TG

Zentral-Apotheke, Neuhausen SH

Schlangen-Apotheke, Solothurn

Adler-Apotheke, Winterthur
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