Die Eidgenössische Koordinationskommission für Arbeits­sicherheit (EKAS) definiert ASA folgendermassen: «ASA fasst die wichtigsten Anforderun­gen auf dem ­Gebiet der Arbeitssicherheit und des Gesundheits­schutzes zu einem griffigen Sicherheits­system zusammen.»

Die ASA-Richt­linien gelten in gewerblichen und in Produktionsbetrieben als ­Standardwerk, eine Art «Bibel der Arbeitssicherheit». Sie basieren auf dem Unfallversicherungsgesetz (UVG) und auf der Verordnung über die Verhütung von ­Unfällen und Berufskrankheiten (VUV). Die ASA-Richtlinien und ­Informationen zum Arbeitsschutz findet man unter www.ekas.admin.ch.

Arbeitssicherheit entsprechend den Richt­linien schafft konkreten Nutzen. Die Ziele lauten:

  • menschliches Leid verhindern;
  • direkte und indirekte Unfallkosten (Ausfallstunden, Umtriebe) ­reduzieren;
  • steigende Versicherungsprämien vermeiden;
  • die gesetzlichen Verpflichtungen gegenüber den Mitarbeitenden nachhaltig erfüllen;
  • die Mitarbeitenden zu sicherem und gesundheitsbewusstem Verhalten motivieren und ausbilden;
  • eine lebendige Sicherheitskultur im ­Unternehmen schaffen; konkurrenzfähig bleiben;
  • Haftpflichtansprüche oder gar ­strafrechtliche Folgen vermeiden.


Im Rahmen der ASA stehen den Betrieben und Branchen speziell ausgebildete und vom Bundesamt für Gesundheit anerkannte Fachleute zur Verfügung (Sicherheitsfachleute und Sicherheitsingenieure, Arbeitsärztinnen sowie Arbeits­hygienikerinnen).

Wenn in einem Unternehmen das nötige Wissen fehlt, werden diese «Spezialisten der Arbeits­sicherheit» beigezogen. Sie bieten fachliche ­Unterstützung in folgenden Bereichen:

  • beim systematischen Erkennen von Gefahren,
  • beim Beurteilen der damit verbundenen ­Risiken,
  • beim Festlegen geeigneter Schutz­massnahmen oder
  • beim Aufbau des Sicherheitssystems.
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