Immer mehr Schweizerinnen und Schweizer interessieren sich für eine Anstellung im Rahmen der Vereinten Nationen (UNO). Zur Uno gehören unter anderem das Hochkommissariat für Flüchtlinge (UNHCR), die UN-Organisation für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (Unesco), das Weltkinderhilfswerk (Unicef), die Weltgesundheitsorganisation (WHO), die Weltbank und der Internationale Währungsfonds (IMF). Daneben locken Anstellungen bei der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) oder der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit (OECD).

Keine Frage: Internationale Organisationen bieten höchst attraktive Jobs im Ausland, zum Teil verbunden mit einer intensiven Reisetätigkeit in der ganzen Welt. Nur: Als Schweizer Staatsbürger oder Staatsbürgerin eine Anstellung zu kriegen ist ziemlich schwierig. Die Nichtmitgliedschaft der Schweiz in der UNO ist ein klares Handicap. Davon abgesehen, bauen die UN-Organisationen aus Spargründen Stellen ab.

Junge Hochschulabsolventen haben allenfalls über das Nachwuchsprogramm der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (Deza) eine kleine Chance, nach einem zwei- bis dreijährigen Einsatz während weiteren zwei bis drei Jahren als Junior-Programmbeauftragte für eine internationale Institution zu arbeiten.

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Eine Einstiegsmöglichkeit für interessierte Schweizerinnen und Schweizer bietet allenfalls das Freiwilligen-Programm der Vereinten Nationen. Auch hier werden nur bestens qualifizierte Kandidaten und Kandidatinnen zugelassen.