• E-Mail und Internet darf in der Schweiz am Arbeitsplatz in der Regel für private Zwecke nur eingeschränkt genutzt werden (66% der Unternehmen). Erstaunlich viele verbieten gar die private Nutzung von E-Mail und Internet am Arbeitsplatz (15%).
  • Internet und E-Mail-Nutzung werden vom Arbeitgeber in der Regel protokolliert (66%).
  • Ein Drittel aller Unternehmen bewahren diese Daten 10 und mehr Jahre auf. Vereinzelt aber auch nur eine Woche. Zwei Drittel der Unternehmen bewahren die Daten ein Jahr oder weniger lang auf.
  • Wer Daten protokolliert, wertet sie auch personenbezogen aus (84% aller Unternehmen, die protokollieren, haben dies getan.) Dies geschieht im Schnitt etwa 1 bis 2 mal pro Jahr. Ein Unternehmen meldete, dass es mehr als 100 Auswertungen in einem Jahr vornahm.
  • Die personenbezogenen Auswertungen führen häufig zu arbeitsrechtlichen Konsequenzen: Vom Aufruf, die Daten zu löschen bis zur fristlosen Entlassung gab es alles. Am meisten wird verwarnt.
  • Knapp ein Drittel der Unternehmen hat Mails auch schon auf ihren Inhalt überprüft.
  • 10% der antwortenden Unternehmen (4) verwenden Software, die es erlaubt, Screen-Shots vom Arbeitsplatzbildschirm der Mitarbeiter zu machen, E-Mails zu kopieren und an einen Administrator weiterzuleiten.
  • Tastaturbewegungen von Mitarbeitercomputern würden nicht aufgezeichnet.
  • Die Grosszahl der Unternehmen hat ein Reglement, das festlegt, wie E-Mail und Internet am Arbeitsplatz genutzt werden darf (85%). 15% der Unternehmen haben kein Nutzungsreglement.
  • Fast die Hälfte der Unternehmen haben aber kein Überwachungsreglement.
  • In Call Centern ist es die Regel, dass aufgezeichnet und ausgewertet wird, nach wie vielen Klingeltönen ein Mitarbeiter den Telefonhörer abnimmt.
  • 20 % der befragten Unternehmen setzen Video- oder Tonaufzeichnungsgeräte ein. Meist zu Schulungszwecken.
  • Fast kein Unternehmen setzt GPS in Geschäftsautos ein, um deren Standort eruieren zu können. Ausnahme sind Wertsachentransporter.
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