• Offenheit: Nehmen Sie Ihr Kind mit seiner Wahl ernst – auch wenn es ganz andere Vorstellungen hat von seiner beruflichen Zukunft als Sie. Versuchen Sie, sich von Ihren eigenen Vorurteilen bezüglich Geschlechterrollen und -berufen, die aus Ihrer Sicht «weniger wert» sind, zu befreien. Wichtig ist, dass Ihr Kind sich wohl fühlt und motiviert zur Arbeit geht.

  • Lebensplanung: Ein Ausbildungsplatz oder eine erste Anstellung sind immer nur Einstiege in die Berufswelt. Wahrscheinlich wird Ihr Kind sich im Lauf seines Lebens noch mehrmals neu orientieren. Bemerkungen wie «damit verbaust du dir dein ganzes Leben» sind fehl am Platz.

  • Praxistest: Ermuntern Sie Ihr Kind, an Informationsveranstaltungen und Schnuppertagen teilzunehmen. Der Berufswunsch Ihres Kindes sollte diesem Praxistest standhalten.

  • Elterninformationen: Bestimmt bietet die Schule Ihres Kindes Veranstaltungen speziell für Eltern an. Nutzen Sie diese, denn hier erfahren Sie, was die Schule tut, damit Ihr Kind die passende Lehrstelle findet. Tauschen Sie sich auch mit anderen Eltern aus.

  • Absagen: Wer eine Lehrstelle oder eine erste Anstellung sucht, bekommt auch Absagen. Machen Sie Ihrem Kind Mut, es trotz diesen Rückschlägen weiterhin zu versuchen. Bekommt der Sohn oder die Tochter allerdings ungewöhnlich viele Absagen, sollten Sie gemeinsam mit Ihrem Kind dessen Berufswunsch noch einmal überdenken. Vielleicht lohnt es sich auch, Informationen über Brückenangebote einzuholen. Beachten Sie, dass die Anmeldung für eine solche Zwischenlösung frühzeitig erfolgen muss.
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