• Anzahl Beschäftigte: 10
  • Jahresumsatz: keine Angaben
  • Branche: Optik
  • Gründungsjahr: 2008

«Der kleinste Mikroprojektor der Welt mit dem niedrigsten Stromverbrauch zum günstigsten Preis: Das ist die Geschäftsidee von Lemoptix, einem Start-up der ETH Lausanne. Unsere Firma gibt es seit 2008. Meine drei Gründerkollegen sind Absolven­ten des Instituts für Mikrotechnik hier in Lausanne. Ich selbst bin dazugestossen, um den Businessplan zu entwerfen, die Idee zu verkaufen und Geld aufzu­treiben. Ich bin in Finnland aufgewachsen und von Haus aus ­Ingenieur, doch beruflich habe ich immer im Marketing, im Verkauf, im Business-Development und im Management gearbeitet.

Marco Boella, 47, CEO Lemoptix, Lausanne

Quelle: Sonderegger / Cortis

Die Technologie unseres Produkts basiert auf einem einzigartigen, winzigen Spiegel. Mit ­einer Laserquelle kann man ­damit phantastische Bilder mit sehr starken Farben projizieren. Ein solcher Mikroprojektor lässt sich zum Beispiel in ein Handy oder in andere portable Geräte ­ein­bauen; der Beamer für die ­Po­werpoint-Präsentation oder die private Filmvorführung wird ­damit überflüssig. Es sind noch viele andere Anwendungen denkbar, in der Industrie beispielsweise, um die oft schwer lesbaren LCD-Anzeigen auf ­Maschinen zu ersetzen, oder im Verkehr als Anzeigetafeln. Ein wesentliches Plus unseres Miniprojektors: Die Bilder sind automatisch scharf, es braucht keinen Fokus oder Autofokus.

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Wir sind international ausgerichtet, unseren ersten Deal haben wir aber in der Schweiz abgeschlossen. Zurzeit befinden wir uns mitten in der Industrialisierung und Markteinführung. Wir streben ein kontrolliertes Wachs­tum unserer Firma an. Jetzt zählen wir zehn Personen, bis Ende 2011 wollen wir uns verdoppelt haben, für Ende 2014 rechne ich mit 70 Mitarbeitenden.»

Webseite: www.lemoptix.com