• Anzahl Beschäftigte: 3
  • Jahresumsatz: keine Angaben
  • Branche: Kosmetik
  • Gründungsjahr: 2008

«In der Entwicklung und Her­stellung von Injektions-Pens und Pen-Nadeln für Diabetes-, Wachs­tumshormon- oder Unfruchtbarkeitstherapien sind wir führend. Im letzten Jahr haben wir gut 32 Millionen Franken in Forschung und Entwicklung investiert: über einen Zehntel des Umsatzes.

Willy Michel, 63, Verwaltungsratspräsident Ypsomed, Burgdorf

Quelle: Sonderegger / Cortis

Ich habe immer Interesse an neuen Sachen. Schon als Bub ha­­­be ich meinen Töfflimotor x-mal aus- und umgebaut. Mich fas­zi­nie­ren technologische Lösungen für ein Problem. Neues zu ent­wickeln oder ein Produkt zu verbessern, das treibt mich an.

Wer als Unternehmer erfolgreich sein will, muss drei Sachen ­beachten: Er muss den Markt ausgezeichnet kennen, innovativ denken können und über eine solide Finanzierung verfügen. Jungunternehmer sollten möglichst wenig Schulden machen, eher klein beginnen und sich nicht von Anfang an einen grossen Lohn auszahlen wollen.

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Ypsomed ist jetzt in einer Umbruchphase. Ein Haupt­abnehmer unserer Pens hat sein Abnahmevolumen stark reduziert. Er war ein Klumpenrisiko, vielleicht ­haben wir uns zu sicher gefühlt. Jetzt machen wir einen strategischen Schritt und bauen ein zweites Standbein auf.

In der Diabetestechnologie geht es immer darum, wie man das Insulin in den Körper bringt. Im Gegensatz zu ­konventionel­len Insulinpumpen wird unser neues System direkt und praktisch schmerzfrei auf der Haut angewendet, ähnlich wie ein Pflaster, und benötigt kein Infusionsset. Es besteht aus einem Spen­­der, der auf der Haut getragen wird, und einem drahtlosen Steuer­gerät. Diese Techno­logie der
US-Firma Insulet vertreiben wir in Europa, China und Australien ­exklusiv. Intern arbeiten wir an der Neuentwicklung einer Insulinpumpe, die auch für den einfacher einzustellenden Diabetes­typ 2 verwendet werden kann.»

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Webseite: www.ypsomed.com