Ein solches Jobangebot findet sich auf der Smile2000-Website. Dahinter steckt Herbalife, ein in den USA beheimateter Direktvertriebskonzern mit allerlei Ernährungspülverchen und Kosmetika von umstrittener Qualität im Angebot. In der Schweiz hat Herbalife verschiedentlich Schlagzeilen gemacht, weil sich die versprochenen Verdienstchancen nicht verwirklichen liessen.

Der Begriff «Herbalife» taucht jedoch auf der ganzen Website nirgends auf, und auch eine Kontaktadresse sucht man vergebens. Es ist nicht einmal ersichtlich, an welche Mailadresse das Kontaktformular geschickt wird, wenn man sich für ein 100-fränkiges «Success-Training-Seminar» interessiert. Warum die Heimlichtuerei? Will Herbalife nicht mehr unter eigenem Namen auftreten? Davide Weiler, Inhaber der Website und Chef von Smile2000, wollte nicht auf die Beobachter-Fragen antworten. Der 32-jährige Unternehmer aus Dietikon ZH ist seit sechs Jahren bei Herbalife dabei.

«Wer darauf besteht, alle Faktoren zu überblicken, bevor er sich entscheidet, wird sich nie entscheiden», heisst es auf der Smile2000-Website. Vielleicht ist das auch besser so.