Anreise: Mit der Rhätischen Bahn ist man ab Chur in zwei Stunden in St. Moritz.

Bergbahnen: Die Signalbahn transportiert Bikes bis 17. Oktober. Kosten pro Person mit Velo: 13 Franken. Auf drei weiteren Bahnen sind Bikes erlaubt.

Mietvelos: Eine Auswahl von Anbietern in St. Moritz: Engadin Bikes, Via dal Bagn 1, Telefon 081 828 98 88 (www.engadinbikes.com); Rent a Bike, Via Grevas 34, Telefon 079 209 38 99; Boom Sport, Via Tegiatscha 5, Telefon 081 832 22 22.

Dauer und Distanz: Reine Fahrzeit für den Julier-Panoramatrail: rund zwei Stunden, 18 Kilometer.

Alternativen: Die Bergstation Signal ist auch per Velo erreichbar: via Chasellas und Clavadatsch (letztes Stück steil) oder via Chantarella und Salastrains.

Infos zum Biken: Karte mit weiteren Tourenvorschlägen, Höhenprofilen und Tarifen der Bergbahnen auf www.engadin.stmoritz.ch.

Einkehren: Zwischen Signal und Alp Suvretta: Restaurant Trutz (www.trutz.ch) oder El Paradiso (nicht billig; www.el-paradiso.ch). Diverse Restaurants in Silvaplana. Am schönsten aber ist ein Picknick aus dem Rucksack auf einer Panoramabank.

Quelle: Ralf Glaser/Swiss-Image
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Kaviar und Sekt denkt, wer St. Moritz hört. Doch jetzt heisst es dort auch Biken und Brettern: Das Oberengadin tritt in Sachen Aktivferien für Normalverdienende kräftig in die Pedale und hat sechs Bikerouten ausgeschildert und im Internet ausführlich dokumentiert.

Sehr empfehlenswert ist der Julier-Panoramatrail. Er bietet Blick auf die türkisgrünen Oberengadiner Seen, die Gletscher rund um den Piz Corvatsch und ist sowohl für Profibiker wie auch für Genussfahrer geeignet. Denn wer den Schweiss scheut, verlädt sein Carbonross oder den Aluesel ab St. Moritz Bad kurzerhand in die Signalbahn – und spart so 350 Höhenmeter.

Naturspektakel im goldenen Herbst

Aber Achtung: Der Singletrail ab Alp Suvretta verlangt dann doch etwas Können. Denn der Pfad ist zuweilen mit Steinen verblockt und die Fahrspur schmal. Das kann für Ungeübte schnell ungemütlich werden – vor allem weil der Hang links steil abfällt. Wer nicht abgeworfen werden und unschön stürzen will, steigt hier lieber zwischendurch aus dem Sattel.

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So oder so: Von Mitte September bis Anfang November zeigt sich das Engadin von seiner schönsten Seite. Dann sind die Bergspitzen oft schon überzuckert, während sich die Lärchen im Tal noch mit feuergelben Nadeln schmücken – und dieses farbenprächtige Naturschauspiel ist selbst im teuren Oberengadin gratis.