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28.3.02: Ivo Bachmann und Philippe Ruedin verlassen die Jean Frey AG

Der Beobachter-Chefredaktor und der Leiter des Beobachter-Beratungszentrums scheiden per 28. März 2002 aus dem Jean Frey Verlag aus. Ihr langjähriges Engagement hat massgeblich zum Erfolg der Institution Beobachter beigetragen.

Beobachter-Chefredaktor Ivo Bachmann und Philippe Ruedin, Leiter des Beobachter-Beratungszentrums, haben ihre Kündigung eingereicht. Sie scheiden per 28. März 2002 aus dem Jean Frey Verlag aus. Die Jean Frey AG dankt den zwei scheidenden Chefredaktoren für die geleisteten Dienste für den Beobachter. CEO Filippo Leutenegger übernimmt interimistisch die redaktionelle Verantwortung für den Beobachter. Es wird eine rasche Nachfolgeregelung angestrebt.

Bachmann und Ruedin verlassen das Unternehmen nach Differenzen um die neue Besitzerstruktur der Jean Frey AG und nach Diskussionen um die Zukunft des Beobachters. Über die weiteren Hintergründe der Trennung haben die beiden mit der Jean Frey AG Stillschweigen vereinbart. Ivo Bachmann und Philippe Ruedin haben das Unternehmen am 28. März 2002 verlassen. Ivo Bachmann und Philippe Ruedin treten gleichzeitig von ihren Ämtern in Stiftungsräten zurück: Ivo Bachmann als Stiftungsratspräsident der Hilfsorganisation SOS Beobachter, Philippe Rudin als Stiftungsrat der Jean-Frey-Pensionskassen.

Philippe Ruedin, 53, wirkte während 18 Jahren beim Beobachter. Er wurde 1988 zum stellvertretenden Chefredaktor ernannt und ist seit 1999 Leiter des Beobachter-Beratungszentrums. Er hat den Beratungsdienst – seit jeher ein ganz wichtiges Kerngeschäft des Beobachters – erfolgreich modernisiert und professionalisiert. Das Beobachter-Beratungszentrum erteilt heute über 70'000 Auskünfte jährlich und ist damit die grösste Leserberatungsstelle der Schweiz.

Ivo Bachmann, 39, war während 16 Jahren beim Beobachter tätig. 1988 wurde er zum stellvertretenden Chefredaktor gewählt; seit 1996 ist er Chefredaktor des Schweizer Informations- und Beratungsmagazins. Er hat die traditionsreiche Zeitschrift Schritt für Schritt erneuert und weiteren Leserkreisen geöffnet. Seit 1997 legt der Beobachter trotz Konkurrenz durch neu lancierte Konsumentenmagazine auflagenmässig wieder zu; der Beobachter erscheint heute in rund 335'000 Exemplaren und zählt über eine Million Leserinnen und Leser.

Kommentar der Beobachter-Belegschaft:
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Beobachters sind ausnahmslos sehr traurig, und wir bedauern ausserordentlich, dass wir nicht mehr mit unseren Chefs zusammenarbeiten können. Wir sind ihnen sehr dankbar dafür, dass sie uns in dieser Krise voll unterstützt haben. Die Kündigung kam für uns nicht völlig überraschend, und wir haben grossen Respekt vor dieser Entscheidung.

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Veröffentlicht am 28. März 2002