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«Beobachter vor Ort»Mit den Lesern im Gespräch

Am 12. Juni beantwortete der Beobachter die Fragen seiner Leser erstmals vor Ort. Fachleute halfen bei Alltagsproblemen und ungewöhnlichen Fällen.

Von Angesicht zu Angesicht: Persönlichen Beratung in Wil
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Wer eine persönliche Beratung wünsche, suche eine Person, der er vertrauen könne, sagt Beobachter-Chefredaktor Andres Büchi. «Deshalb ist es wichtig, dass unsere Leserinnen und Leser ihre Beratungsexperten auch mal sehen, sie unter vier Augen sprechen können.» «Beobachter vor Ort» heisst die Aktion, die Mitte Juni in Wil SG erstmals durchgeführt wurde. Bereits vor dem offiziellen Start warteten Ratsuchende, um sich einen kostenlosen Termin bei Profis aus den Bereichen Arbeit, Wohnen, Konsum und Familie zu sichern.

Die Fachleute standen ab zehn Uhr Rede und Antwort und gaben Tipps zu Themen wie Autokauf, missbräuchliche Kündigung, Vorsorge, Testament oder Erbschaft. Neben gängigen Anfragen wurden sie auch vor aussergewöhnliche Probleme gestellt. So etwa Michael Krampf: «Besonders in Erinnerung ist mir ein Fall, in dem acht erbberechtigte Geschwister den neunten Erben suchten, aber nicht fanden, weil er offenbar ein Weltenbummler ist. Das geerbte Bauland konnte deshalb bis heute nicht verkauft werden. So etwas hört man wirklich nicht alle Tage.»

Nicht nur «Für die Leser», sondern auch «Von den Lesern» lautet das Motto der Aktion. Für Chefredaktor Büchi ist es äusserst wichtig, den Puls der Bevölkerung zu fühlen und zu erfahren, was die Menschen in den Regionen bewegt. Damit der Beobachter immer wieder Missstände aufdecken kann, ist er auf Hinweise von aufmerksamen Lesern angewiesen. «Mich freut es besonders, dass wir bereits bei unserer ersten Station in Wil einige sehr interessante Geschichten zu hören bekamen, denen wir nachgehen wollen», sagt Büchi.

Wer die erste «Beobachter vor Ort»-Aktion verpasst hat, dem bietet sich die Gelegenheit, am 18. September in Zug oder am 25. September in Baden vorbeizuschauen. Auch dort werden Expertinnen und Experten aus dem Beratungsteam Fragen und Unsicherheiten klären. Im Übrigen können Interessierte in den Beobachter-Ratgeber-büchern schmökern, sich über das Rechtshilfeangebot «Beobachter Assistance» informieren oder sich direkt mit Redaktoren des Beobachters unterhalten. Und wenn der Erfolg unserer Aktion anhält, werden wir auch nächstes Jahr bei Ihnen vor Ort sein.

Veröffentlicht am 22. Juni 2010