Ein gewöhnlicher Montagmorgen im Grossraumbüro des Beobachter-Beratungszentrums: Draussen scheint die Sonne, drinnen sitzen gegen 20 Beraterinnen und Berater mit Headsets vor ihren Computern. Es ist Schlag neun Uhr, die Beratungshotline wird geöffnet. Was die Bildschirmanzeige bereits in den Minuten zuvor vermuten liess, bestätigt sich jetzt: Ein riesiger Ansturm von Beratungsanfragen dringt innert Sekunden ins Telefonsystem vor, sämtliche Beraterinnen und Berater sind sofort besetzt – und unzählige Anrufe werden vom Telefonsystem wegen Überlastung abgewiesen.

Abgesehen vom Sonnenschein beginnt so fast jeder Tag im Beratungszentrum. Die acht Linien der verschiedenen Fachbereiche sind um neun Uhr besonders heiss begehrt – am Montag oft sogar noch etwas mehr als an anderen Tagen, weil sich übers Wochenende viele Fragen angesammelt haben.

Wieso ist das so? Stellen sich die Rat­suchenden vor, dass es je früher, je ruhiger ist? Oder möchten sie ihr Problem möglichst rasch gelöst haben? Fest steht: Die Ersten sind nicht die Einzigen – ganz im Gegenteil. Denn die Wartezeiten nehmen in der Regel ab: Meistens geht die Nach­frage schon ab zehn Uhr merklich zurück.

Tipp: Anrufen, wenn alle anderen essen

Um den Mittag kann es sogar fast schon ­ruhig werden – die Schweiz speist. Ab halb eins erhöht sich die Nachfrage manchmal wieder leicht. Und um ein Uhr sind die Beraterinnen und Berater dankbar, dass jetzt auch für sie Essenszeit ist.

Bereiten Sie sich also nicht nur mit den notwendigen Unterlagen und Ihrer Mitgliedsnummer auf Ihren Anruf vor, sondern planen Sie ihn wenn möglich auch nicht gerade auf den Beginn der Telefon­beratung. Das erspart Ihnen möglicher­weise eine Geduldsprobe.

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Telefonische Beratung

Die Beratunshotline ist von Montag bis Freitag zwischen 9.00 und 13.00 Uhr für Sie da. Die Telefonnummern der jeweiligen Fachgebiete finden Sie hier: www.beobachter.ch/beratung