Festanstellung im Lehrbetrieb:

  • Arbeitgeber und Arbeitnehmer kennen sich bereits. Der ehemalige Lehrling muss nicht eingearbeitet werden. Dies ist eine der einfachsten Lösungen, um nach der Lehre Berufserfahrung zu sammeln.
  • Es gibt keine Luftveränderung nach der Lehre; unter Umständen wird man weiterhin als «Stift» behandelt; die Berufserfahrung bleibt im bisherigen Umfeld, wird aber vertieft.


Temporäre Jobs beziehungsweise Aushilfsjobs:

  • Insbesondere zur Überbrückung bis zur Rekrutenschule geeignet; Kennenlernen von andern Tätigkeiten und/oder Firmen.
  • Meist wenig anspruchsvolle Arbeit, öfter Wechsel des Arbeitsortes; nur sporadische Einsätze.


Weiterbildung direkt nach der Lehre:

  • Ergänzung der theoretischen Kenntnisse; eventuell Diplom.
  • Keine praktischen Erfahrungen; statt Geld zu verdienen, muss man die Weiterbildung selber finanzieren.


Zusatzlehre:

  • Wenn man bereits eine Lehre erfolgreich abgeschlossen hat, kann man die zweite verkürzt absolvieren. Bei einer sinnvollen Ergänzung der Erstlehre kann das Berufsfeld erweitert werden, was die Chancen auf dem Arbeitsmarkt erhöht.
  • Je nachdem muss man sich mit einem Lehrlingslohn begnügen; Altersunterschied zu den Mitlehrlingen.


Rekrutenschule (RS) unmittelbar nach der Lehre:

  • Während der RS darf nach Stellen gesucht werden; nach Abschluss der RS behindert die obligatorische Militärpflicht die Stellensuche nicht mehr.
  • Man muss mit dem Sold (4 Franken pro Diensttag) und dem Erwerbsersatz (43 Franken pro Diensttag) auskommen, was aber einem guten Lehrlingslohn entspricht.


Sprachaufenthalt:

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  • Vertiefen von Fremdsprachenkenntnissen; Tapetenwechsel.
  • Kaum Aneignung von Praxiskenntnissen; erschwerte Stellensuche für die Zeit danach.


Praktikum im Ausland:

  • Neben Sprachkenntnissen (je nach Gastgeberland) kann man sich Berufserfahrungen aneignen.
  • Erschwerte Stellensuche für die Zeit danach.


Arbeitslosigkeit, Bezug von Taggeldern:

  • Man kann sich voll auf die Stellensuche konzentrieren und von Kursen der regionalen Arbeitsvermittlungszentren profitieren.
  • Mit zunehmender Länge der Erwerbslosigkeit gestaltet sich die Stellensuche immer schwieriger.