Kaum ist der Herbst da, ist das Risiko gross, dass man sich eine Grippe einfängt – und dabei auch grosszügig weiterverteilt. Bei jedem Nieser werden Viren, eingepackt in Schleim- und Speicheltröpfchen –  mit Hochdruck aus Nase und Mund geschleudert. Sie können dabei ein Tempo von bis zu 160 Stundenkilometern erreichen und bis zu sechs Meter weit fliegen. 

Und sie kommen nicht alleine: Pro Nieser werden bis zu 40’000 Keime in der Umgebung verteilt. Viren überleben dabei bis zu 45 Minuten oder noch länger. Wer auf eine verseuchte Fläche fasst und danach jemandem die Hand schüttelt, trägt dazu bei, dass sich Viren innert kürzester Zeit massiv ausbreiten.

Besonders in geschlossenen Räumen, in denen wir inzwischen 90 Prozent unseres Lebens verbringen, werden Viren zum Problem: Die Erreger sammeln sich stetig an, können über die Lüftung auch in andere Stockwerke gelangen. Bei tiefer Luftfeuchtigkeit trocknen die Tröpfchen zudem schnell aus, die Partikel werden leichter, die Viren schweben länger in der Luft. Lüften hilft, wobei 47 Prozent der Schweizer das nur einmal oder weniger als einmal pro Tag tun. 

Was ebenfalls hilft, ist, die Luft zu befeuchten – und auch, sie von Viren zu befreien. 
Die modernsten Luftreiniger sind in der Lage, die unsichtbaren Übeltäter in ihren Filtern festzuhalten und zu neutralisieren. Wer sich an die wohlbekannten Hygieneregeln hält, macht ebenfalls nichts verkehrt: In den Ellenbogen niesen oder husten, die Hände häufig waschen und sie auch desinfizieren. Falls möglich einen Mundschutz tragen. «Und Taschentücher korrekt entsorgen», sagt Daniel Koch (63), Leiter der Abteilung «Übertragbare Krankheiten» beim Bundesamt für Gesundheit. 

Will heissen: Die Nastücher nicht dreimal in den Hosensack stecken, sondern sie gleich nach dem ersten Gebrauch in den Abfall werfen. Sonst fasst man immer wieder in die Viren. Krank ins Büro zu gehen, ist ebenfalls keine gute Idee. «Machen sich die ersten Symptome bemerkbar, sollte man zu Hause bleiben», betont Koch. Bereits einen Tag bevor man sich das erste Mal krank fühlt, ist man ansteckend und bleibt das auch noch sieben Tage lang.

Wie sich Viren im Büro verbreiten

loading...

Was in der Luft passiert, wenn der Partner oder die Bürokollegin nebenan niest.

Quelle: Beobachter Bewegtbild

Dyson Pure Hot Cool

Das Filtersystem entfernt zu 99,95 Prozent Schadstoffe, Allergene und auch Viren. Der Dyson Pure Hot+Cool erwärmt oder kühlt die gereinigte Luft nach Wunsch. 

Quelle: Dyson

Auf die leichte Schulter nehmen sollte man die Grippe auf keinen Fall. Gerade für Kinder, Senioren und Menschen mit beeinträchtigtem Immunsystem kann sie lebensgefährlich werden. Und sie hat auch Auswirkungen auf die Volkswirtschaft: «Die Grippe ist das grösste Gesundheitsproblem bei den übertragbaren Krankheiten», sagt Daniel Koch. «Wirtschaftlich führt sie ausserdem zu riesigen Kosten.» Genaue Zahlen gibt es nicht, weil nur gemeldete Fälle gezählt werden können. Wer still und leise zu Hause leidet, wird nicht erfasst. Deshalb kann Koch den Schaden auch nicht beziffern. 

Womit aber ist denn in dieser Grippesaison so zu rechnen? «Man weiss nie, welches Virus kommt. Voraussagen sind nicht möglich», so Koch. Die Weltgesundheitsorganisation WHO schaue im Februar, welche Viren in der letzten Saison grassierten, dementsprechend würden die Impfstoffe aufgebaut. Die Produktion der Impfstoffe nimmt sechs Monate in Anspruch. 

2019 war, im Gegensatz zu 2018, bislang ein gutes Jahr: Das A-Virus, das für Krankheitsfälle sorgte, war durch die letzte Impfung abgedeckt. Das lässt für die anstehende Saison hoffen.

Auf die Frage, was es Neues aus der Forschung gebe, meint Koch: «Es ist enttäuschend. Wir warten seit der Grippe-Pandemie von 2009 auf einen grossen Schub, aber der kommt nicht.» Schuld seien nicht die Wissenschaftler, sondern die Viren. «Sie ziehen sich immer wieder anders an. Mal blauer, mal grüner», versucht er es für den Laien zu erklären. Bedeutet: Die Winzlinge sind extrem anpassungsfähig, wandeln sich ständig. Das macht den Forschern das Leben schwer.

Die bislang grösste Grippe-Pandemie, also weltweite Grippewelle, wurde 1918 durch die Spanische Grippe ausgelöst. Sie forderte gemäss Schätzungen zwischen 20 bis 50 Millionen Todesopfer. «Das könnte wieder passieren», warnt Daniel Koch. Ein Grund mehr, auf allen Ebenen gegen Viren vorzugehen.

Dyson Pure Hot

Die Dyson Luftreiniger erkennen und zeigen Verunreinigungen in Echtzeit in der Dyson Link App und auf dem LCD-Display an.

Quelle: Dyson

Mit Luftreiniger gegen Viren

Viren sind so winzig, dass sie nicht einmal vom Mikroskop erfasst werden können. Doch die neueste Luftreiniger-Generation von Dyson schafft es, viele dieser Krankmacher aus der Luft herauszufiltern. Der Dyson Pure Hot+Cool erkennt sogar Partikel, die gerade mal 0,1 Mikron – umgerechnet 0,001 Millimeter – gross sind. Das ist 50-mal kleiner als der Durchmesser eines Menschenhaares. 

Zwei Filter – ein Schwebestoff-Filter, auch HEPA-Filter genannt – und ein Aktivkohlefilter arbeiten dabei zusammen. Sie halten Viren, aber auch Pollen sowie andere Allergene und Schadstoffe fest und lassen nur saubere Luft in die Umgebung zurückströmen. Der Dyson Pure Hot+Cool reinigt auf diese Weise ganze Räume. Er ist ein Ganzjahresgerät, denn er gibt die Luft erwärmt oder gekühlt wieder ab, je nach Jahreszeit gewünscht. Die Schadstoffbelastung wird in Echtzeit angezeigt. Via App kann man die Luftqualität zu Hause auch von unterwegs überprüfen und anpassen.

Der Dyson Pure Hot+Cool, der das unabhängige Schweizer Allergie-Gütesiegel trägt, eignet sich dank Nachtmodus auch für den Einsatz im Schlafzimmer. Er arbeitet dann leiser, und das Display ist abgedunkelt. Mehr Informationen zu den Dyson Luftreinigern finden Sie auf www.dyson.ch/luftreiniger