Misserfolg für den «K-Tip»: Der «Kassensturz» von SF DRS und die Konsumentenzeitschrift «Saldo» dürfen weiterhin zusammenarbeiten. Die Wettbewerbskommission (Weko) verzichtet auf eine Untersuchung gegen die SF-DRS-Sendungen «Kassensturz» und «Puls» sowie gegen die «Saldo»-Herausgeberin.

Verlangt hatten das Verfahren die KI Konsumenteninfo AG und die Puls Media AG der einstigen «Kassensturz»-Mitarbeiter Urs P. Gasche und Hans Räz. Sie monierten, die Kooperation der TV-Sendungen mit «Saldo» sei ein Versuch, andere Publikationen – etwa die von ihnen herausgegebenen Zeitschriften «K-Tip» und «Puls-Tip» – von einem Teil des Markts auszuschliessen.

Die Weko sieht dies anders: Für eine Wettbewerbsbehinderung gebe es «keine Anhaltspunkte», schreibt sie in einem Brief an die «Saldo»-Herausgeberin. Die Vorabklärung werde deshalb «ohne weitere Folgen» eingestellt.

Der Entscheid dürfte Urs P. Gasche nicht überraschen. «Die Wettbewerbskommission hat die staatserhaltende SRG noch nie zurückgepfiffen», so seine düstere Vorahnung in der letzten Ausgabe des «K-Tips».