Die Richter spielen nun den Ball an den Kanton St. Gallen zurück, nachdem die Anrainer dort aus formalen Gründen abgeblitzt waren.

Gemäss kantonaler Verfahrensordnung existiert in St. Gallen weder ein Rechtsmittel noch eine Rechtsmittelinstanz gegen einen Entscheid der Regierung. Wie sich nun herausstellt, hat es der Kanton unterlassen, sein Recht an das geltende Bundesverwaltungsrecht anzupassen.

Das Bundesgericht ist auf die Beschwerde der lärmgeplagten Anrainer inhaltlich zwar nicht eingetreten, fordert dies aber vom kantonalen Verwaltungsgericht. Damit das überhaupt möglich wird, muss St. Gallen gesetzgeberisch nachbessern. Eine entsprechende Motion im Kantonsrat wurde bereits eingereicht.