Das Arbeitsgesetz regelt den Gesundheitsschutz sowie die Arbeits- und Ruhezeiten. Es enthält zudem Bestimmungen zum Schutz von jugendlichen Angestellten, werdenden Müttern und Angestellten mit Familienpflichten.

Das Gesetz gilt für praktisch alle öffentlichen und privaten Industrie-, Gewerbe- und Dienstleistungsbetriebe nicht aber für die Verwaltungen des Bundes, der Kantone und Gemeinden. Ebenfalls ausgeschlossen sind reine Familien- und Landwirtschaftsbetriebe sowie Privathaushalte.

Das Arbeitsgesetz ist ziemlich kompliziert, da es zu jeder Vorschrift viele Ausnahmen gibt. So existieren Sonderbestimmungen für 38 Betriebsarten, die von den Regelungen bezüglich Arbeitszeit, Sonntags- und Nachtarbeit abweichen. Zu den bisherigen Betrieben mit Sonderregelungen wie etwa Spitäler, Apotheken, Restaurants, Theater oder Schwimmbäder sind unter anderem Spitex-Betriebe, Zoos, Spielbanken und Sportanlagen hinzugekommen.

Nicht zu verwechseln ist das Arbeitsgesetz mit den arbeitsvertraglichen Bestimmungen des Obligationenrechts. Diese regeln zur Hauptsache Abschluss und Beendigung des Arbeitsvertrags sowie Rechte und Pflichten von Arbeitgebern und Arbeitnehmern.