Verhaltenstipps

Treiben Sie tagsüber Sport. Wenn möglich an der frischen Luft und mindestens vier Stunden vor dem Schlafengehen.


Essen Sie am Abend nichts schwer Verdauliches. Günstig sind zum Beispiel Honigmilch, Beruhigungstee oder Bananen. Koffein und Vitamin C hingegen wirken anregend und sollten vor dem Schlafengehen nicht mehr eingenommen werden. Ein alkoholischer Schlummertrunk kann zwar das Einschlafen fördern, verschlechtert aber den Schlaf in der zweiten Schlafhälfte.


Gehen Sie erst ins Bett, wenn Sie müde sind. Stehen Sie immer zur selben Zeit auf – auch am Wochenende.


Tun Sie nichts Aufregendes, bevor Sie zu Bett gehen. Beruhigen Sie sich – etwa bei einem Spaziergang oder einem Bad. Auch Tagebuchschreiben oder Musikhören kann beim Entspannen helfen.


Bringen Sie Ihre Probleme vor der Nachtruhe zu Papier, wenn Sie Mühe mit dem «Abschalten» haben. Schreiben Sie auf, was Sie am nächsten Tag erledigen wollen.


Stehen Sie auf, wenn Sie länger als eine halbe Stunde nicht schlafen können. Tun Sie etwas, das Sie beruhigt und auf andere Gedanken bringt.

Hausmittel

Warmes Bad: ideal kurz vor dem Zubettgehen. Am besten mit einem beruhigenden Badezusatz wie zum Beispiel Melisse, Baldrian oder Lavendel.


Kaltes Armbad: Dabei werden die Arme knapp eine halbe Minute bis über die Ellbogen in kaltes Wasser eingetaucht.


Schlafsocken: Dünne Socken in kaltem Wasser nass machen, auswringen, anziehen und trockene Wollsocken überziehen. Zirka 20 Minuten wirken lassen, dann ausziehen.

Synthetische Schlafmittel

Schlafmittel sollten nie auf eigene Faust und keinesfalls länger als drei Wochen eingenommen werden. Ältere Leute reagieren empfindlicher auf Schlafmittel und bauen sie langsamer ab als Jüngere. Eine Einnahme über längere Zeit kann zu Müdigkeit, Gedächtnisstörungen, Gehschwierigkeiten und Konfusionszuständen führen.


Nie zwei Schlaf- oder Beruhigungsmittel gleichzeitig einnehmen


Schlafmittel sollten schrittweise und unter ärztlicher Aufsicht abgesetzt werden.