Die beste Strategie gegen Spam ist der sorgsame Umgang mit der eigenen Mail-adresse. Das gilt sowohl beim Ausfüllen von Formularen, aber auch beim Chat, in den Foren und beim Programmieren der Homepage.


Beliebt ist die Manipulation von E-Mail-Adressen, um die Suchroboter der Spammer zu narren. Anstelle der regulären Anschrift kunde@provider.ch wird etwa kundeATprovider.ch angegeben mit dem Hinweis: «Für Antworten AT durch @ ersetzen». Diese Methode eignet sich aber nur für Foren und Chats.


Bei der Zwei-Mailboxen-Strategie werden eingehende Nachrichten mit einer öffentlichen und einer privaten Mailbox kanalisiert:


Die Adresse der privaten Mailbox erhalten nur ausgewählte Personen. Bedient wird sie mit Mailprogrammen wie Outlook oder Eudora.


Die Adresse der öffentlichen Mailbox am besten eine, die über den Webbrowser bedient wird, um unnötige Mail-Downloads auf die Festplatte zu verhindern kann für Beiträge im Usenet, in Chats, Gästebüchern oder für Erstkontakte mit Firmen verwendet werden. Kontrolliert wird sie nur gelegentlich oder wenn eine Antwort erwartet wird. Ansonsten wird der Inhalt der Spambox regelmässig und unbesehen gelöscht.


Die Zwei-Mailboxen-Strategie macht die Kommunikation zwar etwas komplizierter. Doch konsequent angewendet, spart sie letztlich Zeit, Geld und Nerven.


Es hat wenig Sinn, sich bei den Spammern mit einer Antwortmail zu beschweren. In der Regel existiert die Absenderadresse einer Spammail gar nicht, oder man belästigt einen ahnungslosen Dritten, dessen Anschrift für den Werbeversand missbraucht wurde.


Anzeige
Besser ist es, Spam den Providern zu melden, damit diese ihre Filter anpassen können. Häufig heisst die Adresse für solche Spammeldungen abuse@[provider].[ch/com]. Ansonsten schicken Sie Ihren Hinweis an postmaster@[provider].[ch/com].